Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal 2026 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal und um 0,9 Prozent zum Vorjahr gestiegen.
Die ifo-Preiserwartungen sind im Juli von 26,1 auf 21,6 Punkte gesunken. Der Konflikt am Persischen Golf und steigende Energiepreise könnten den Preisdruck jedoch erneut verstärken.
Super E10 kostet im bundesweiten Mittel 2,139 Euro je Liter, Diesel 2,190 Euro. Trotz eines deutlich gesunkenen Rohölpreises gab Benzin nur leicht nach, während Diesel erneut teurer wurde.
Das DIW-Konjunkturbarometer ist im Juli auf 91,3 Punkte gefallen. Geopolitische Unsicherheiten, hohe Energiepreise und die schwache Industrie belasten die deutsche Wirtschaft.
Für ein Magnum müssen Beschäftigte 2026 im Durchschnitt sechs Minuten und 35 Sekunden arbeiten. Trotz gestiegener Eispreise hat sich die Kaufkraft für viele Eisklassiker langfristig erhöht.
Die Importpreise lagen im Juni 2026 um 6,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Energieimporte verteuerten sich um 23,9 Prozent, während die Exportpreise um 3,5 Prozent stiegen.
Wiesbaden, 29. Juli 2026 (JPD). Die öffentliche Verschuldung in Deutschland ist zum Jahresende 2025 deutlich gestiegen. Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie die Sozialversicherung waren beim nicht-öffentlichen Bereich mit insgesamt 2,662 Billionen Euro verschuldet, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch nach endgültigen Ergebnissen mitteilte. Gegenüber dem Jahresende 2024 erhöhte sich der Schuldenstand um 151,4 Milliarden
Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im Juli 2026 auf 93,0 Punkte gestiegen. Die Unternehmen planen etwas weniger Stellenabbau, eine Trendwende am Arbeitsmarkt ist aber noch nicht erkennbar.
Central Garden & Pet erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung am Heimtierbedarf-Anbieter Trixie. Freshfields berät den Käufer bei der Transaktion.
Das Amtsgericht Stuttgart bestellt Tobias Wahl zum vorläufigen Insolvenzverwalter der VARTA AG. Der Geschäftsbetrieb läuft weiter, die Investorensuche wird fortgesetzt.
Während der Hitzewelle Ende Juni verkauften Supermärkte 77 Prozent mehr stilles Wasser und 90 Prozent mehr Speiseeis als üblich.
Die deutsche Exportwirtschaft bleibt schwach. Die ifo Exporterwartungen stiegen im Juli geringfügig auf minus 3,3 Punkte.
ROFU Kinderland schließt die Sanierung in Eigenverwaltung ab. Der Investor führt 77 Filialen fort und erhält rund 1.150 Arbeitsplätze.
Laut DIHK verlagert jedes dritte große Industrieunternehmen bereits Produktion ins Ausland. Hohe Energiekosten bremsen zudem Investitionen und Klimaschutzmaßnahmen.
Der ifo Geschäftsklimaindex steigt im Juli 2026 auf 86,6 Punkte. Vor allem die Erwartungen der deutschen Unternehmen haben sich verbessert.
Laut einer IW-Studie könnten die jährlichen Kosten neuer Gasheizungen bis 2040 von 1.080 auf 1.952 Euro steigen. Hauptgrund ist die Beimischung klimafreundlicher Gase.
Die Gläubiger der Bäckerei Leifert haben den Sanierungsplan einstimmig angenommen. Das Unternehmen soll mit 23 Filialen und einem neuen Mitgesellschafter fortgeführt werden.
Die Investitionsbereitschaft der deutschen Industrie bleibt schwach. Das ifo Institut sieht ein Strukturproblem und fordert verlässliche Rahmenbedingungen.