Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Die Geschäftserwartungen der deutschen Autoindustrie sind im Juli deutlich gestiegen und liegen nahezu wieder im neutralen Bereich. Die aktuelle Lage bleibt jedoch schwach, zudem planen die Unternehmen weitere Stellenstreichungen.
Für fünf Gesellschaften der Adenauer & Co.-Gruppe sind Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet worden. Die 53 Standorte bleiben geöffnet; für die rund 100 Beschäftigten soll im Rahmen eines Investorenprozesses eine Sanierungslösung gefunden werden.
Die Trägergesellschaft der Kita Lila Launehof in Königstein im Taunus hat Insolvenz beantragt. Die Betreuung läuft weiter, eine dauerhafte Fortführung ist jedoch voraussichtlich nur mit einem Investor oder einer höheren Auslastung möglich.
Im Jahr 2025 waren 72 Prozent der Rentenleistungen einkommensteuerpflichtig. Insgesamt erhielten 22,5 Millionen Menschen Rentenzahlungen von rund 423 Milliarden Euro.
Villingen-Schwenningen, 4. August 2026 (JPD). Die Investorensuche für den Industrie- und Gebäudereinigungsspezialisten Güntzel Objekt-Service kommt nach Angaben des Insolvenzverwalters gut voran. Bislang haben sich mehr als sechs potenzielle Investoren gemeldet. Ziel ist die Übertragung des Unternehmens und der Erhalt sämtlicher rund 30 Arbeitsplätze. Das Insolvenzverfahren wurde zum 1. August 2026 planmäßig eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde
Das Insolvenzverfahren über die Trägergesellschaft des Haus Aichele ist eröffnet worden. Der Betrieb läuft vollständig weiter, während Insolvenzverwalter Dr. Dietmar Haffa mit mehreren Interessenten über eine Übernahme bis zum Herbst verhandelt.
Das ifo-Geschäftsklima im Einzelhandel hat sich im Juli zum dritten Mal in Folge verbessert und stieg auf minus 28,7 Punkte. Trotz leichter Aufhellung bleiben die Unternehmen angesichts schwacher Nachfrage und anhaltender Unsicherheiten überwiegend pessimistisch.
Das Bundeskartellamt sieht durch die geplante Übernahme von 202 tegut-Märkten durch EDEKA erhebliche Wettbewerbsprobleme in 37 regionalen Märkten. Die bisherigen Zusagen von EDEKA reichen nach vorläufiger Einschätzung nicht aus.
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme des Rüstungsunternehmens FFG durch Deutz freigegeben. Die Geschäftsfelder überschnitten sich nicht, wesentliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen seien nicht zu erwarten.
Die Arbeitslosenzahl ist im Juli 2026 auf 3,007 Millionen gestiegen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 6,4 Prozent, während die Nachfrage nach Arbeitskräften schwach blieb.
Die Erwerbstätigkeit in Deutschland ist im Juni 2026 erneut gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 223.000 Erwerbstätige weniger.
Die Materialengpässe in der deutschen Industrie sind im Juli zurückgegangen. Besonders in der Chemie verbesserte sich die Versorgung deutlich.
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme von D-Fend Solutions durch Motorola genehmigt. Der Markt für Drohnenabwehr sei dynamisch und von zahlreichen leistungsfähigen Wettbewerbern geprägt.
Die Inflationsrate in Deutschland ist im Juli voraussichtlich auf 2,8 Prozent gestiegen. Energie verteuerte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,3 Prozent.
Das ifo Institut sieht die deutsche Wirtschaft trotz hoher Energiepreise und Inflation auf Erholungskurs. Die Konjunktur dürfte sich auch in der zweiten Jahreshälfte weiter verbessern.
Das Bundeskartellamt hat seine Vorermittlungen gegen SAP abgeschlossen. Für eine kartellrechtswidrige Behinderung von Wettbewerbern beim Datenzugang sieht die Behörde derzeit keine ausreichenden Anhaltspunkte.
Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal 2026 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal und um 0,9 Prozent zum Vorjahr gestiegen.
Die ifo-Preiserwartungen sind im Juli von 26,1 auf 21,6 Punkte gesunken. Der Konflikt am Persischen Golf und steigende Energiepreise könnten den Preisdruck jedoch erneut verstärken.