Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
ifo-Präsident Clemens Fuest sieht im starken Anstieg des Staatskonsums ein Risiko für die deutsche Wirtschaft. Er fordert geringere Konsumausgaben des Staates und Reformen zur Stärkung privater Investitionen.
Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe hat sich im April 2026 gegenüber dem Vormonat nicht verändert. Während der Tiefbau zulegte, verzeichnete der Hochbau Rückgänge. Umsatz und Beschäftigung stiegen gegenüber dem Vorjahr.
Die Exporterwartungen der deutschen Industrie haben sich im Juni laut ifo Institut leicht verbessert. Besonders die Elektroindustrie zeigt sich optimistisch, während die Automobilbranche weiter mit rückläufigen Ausfuhren rechnet.
Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind erneut gesunken. Laut ADAC kostet Super E10 durchschnittlich 1,817 Euro, Diesel 1,731 Euro je Liter. Mit dem Auslaufen des Tankrabatts zum 1. Juli droht jedoch ein Preisanstieg von rund 17 Cent pro Liter.
Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juni 2026 auf 85,6 Punkte gestiegen. Unternehmen bewerten ihre Lage besser und hoffen auf eine Entspannung der weltpolitischen Unsicherheiten.
Die Preise vieler Baumaterialien sind im Mai 2026 erneut deutlich gestiegen. Besonders stark verteuerten sich Bitumen, Flachglas, Holzprodukte und Metalle, wie Destatis mitteilt.
Die öffentliche Verschuldung in Deutschland ist im ersten Quartal 2026 um 64,9 Milliarden Euro auf 2,726 Billionen Euro gestiegen. Haupttreiber waren der Bund und seine Sondervermögen.
Das Amtsgericht Potsdam hat die vorläufige Insolvenzverwaltung über die Gonis GmbH angeordnet. BBL-Partner Christian Graf Brockdorff prüft nun Sanierungsoptionen für den Direktvertriebsspezialisten.
Laut einer Studie des ifo Instituts drohen in den kommenden zehn Jahren erhebliche Personalengpässe in systemrelevanten Berufen. Besonders betroffen sind Pflege, Gesundheitswesen und öffentlicher Nahverkehr.
21 Prozent der Bevölkerung in Deutschland konnten sich 2025 keine einwöchige Urlaubsreise leisten. Besonders betroffen sind Geringverdiener, Alleinerziehende und Alleinlebende.
Bis 2040 überschreiten 13,3 Millionen Erwerbspersonen in Deutschland das Rentenalter. Destatis warnt vor den Folgen des Ausscheidens der Babyboomer für den Arbeitsmarkt.
Eine Studie von ifo Institut und EconPol Europe kommt zu dem Ergebnis, dass staatliche Energiehilfen während der Krise 2022 und 2023 vor allem fossile Energieträger subventionierten.
Der öffentliche Dienst in Deutschland ist 2025 um 1,8 Prozent auf 5,5 Millionen Beschäftigte gewachsen. Besonders Schulen, Kitas und Hochschulen verzeichneten Personalzuwächse.
Im Eigenverwaltungsverfahren der SI-Gruppe wurde die GEFO Folienbetrieb GmbH an die Coveris Gruppe verkauft. Alle 27 Arbeitsplätze am Standort Gera bleiben erhalten.
Zehn Jahre nach dem Brexit sieht das Institut der deutschen Wirtschaft erhebliche wirtschaftliche Schäden für Großbritannien und sinkende deutsche Exporte ins Vereinigte Königreich. Eine engere Anbindung an die EU könnte beiden Seiten nutzen.
ifo-Präsident Clemens Fuest sieht Europa bei Künstlicher Intelligenz in existenzieller Abhängigkeit von den USA und fordert massive Investitionen in Rechenzentren, Energieversorgung und eigene KI-Kapazitäten.
Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im Mai 2026 um 2,2 Prozent gestiegen. Treiber waren vor allem Mineralöl, Metalle und chemische Grundstoffe. Lebensmittel wurden dagegen günstiger.
Der deutsche Außenhandel hat sich 2025 leicht erholt. Die gehandelte Warenmenge liegt jedoch weiterhin unter dem Niveau von 2019, während höhere Preise die Handelswerte deutlich steigen lassen.