Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Die Gläubiger von WK Metall haben dem Insolvenzplan einstimmig zugestimmt. Der Standort in Neuenbürg und knapp 30 Arbeitsplätze bleiben erhalten. Geschäftsführer Michael Wagner und Investor Jean-Pierre Walter übernehmen das Unternehmen.
Das ifo-Geschäftsklima im Wohnungsbau ist im Juli 2026 auf minus 29,3 Punkte gestiegen. Der Auftragsmangel nimmt ab, zugleich werden wieder mehr Bauprojekte storniert.
Private Haushalte gaben 2024 durchschnittlich 309 Euro beziehungsweise 9,5 Prozent ihrer Konsumausgaben für Freizeit, Sport und Kultur aus. Mit steigendem Einkommen nimmt der Anteil deutlich zu.
Bargeld bleibt laut einer EZB-Umfrage das meistakzeptierte Zahlungsmittel im Euroraum. 92 Prozent der Unternehmen mit physischen Verkaufsstellen nehmen Bargeld an, während die Akzeptanz mobiler Zahlungen von 36 auf 68 Prozent gestiegen ist.
Höhere Verteidigungsausgaben erhöhen das deutsche BIP laut einer IW-Studie bis 2030 kumuliert um gut 96 Milliarden Euro. Gleichzeitig steigt die Staatsverschuldung gegenüber dem Basisszenario um rund 64 Milliarden Euro.
Mietendeckel und Enteignungsdebatte wirken laut einer ifo-Studie bis heute auf den Berliner Wohnungsmarkt nach. Die Forscher sehen weniger Neubauten und Sanierungen sowie seit 2023 um 10 bis 15 Prozent höhere Angebotsmieten als ohne diese Eingriffe zu erwarten gewesen wären.
Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sind im Juni 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 13,9 Prozent gesunken. Besonders stark verbilligten sich Milch, Schlachtschweine und Speisekartoffeln.
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im Mai 2026 um 2,0 Prozent auf 1.995 Fälle gesunken. Von Januar bis Mai wurden allerdings 4,9 Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen registriert als im Vorjahreszeitraum.
Die deutsche Automobilindustrie hat binnen eines Jahres 42.300 Stellen verloren. Ende des ersten Halbjahres 2026 waren noch 691.500 Menschen in der Branche beschäftigt – so wenige wie seit 2005 nicht mehr.
Elkas Logistic Solutions hat beim Amtsgericht Marburg ein Eigenverwaltungsverfahren eingeleitet, um seine Finanzierung neu zu ordnen. Der Geschäftsbetrieb läuft weiter, zugleich strebt der Automobillogistiker den Einstieg eines Investors an.
Die Blockade der Straße von Hormus hat laut DIW einen Angebotsschock ausgelöst und den Ölpreis zeitweise auf mehr als 110 US-Dollar je Barrel steigen lassen. Bei einer dauerhaften Öffnung könnten schwache Nachfrage und steigende Fördermengen die Preise wieder drücken, geopolitische Risiken dürften den Markt aber volatil halten.
München, 13. August 2026 (JPD). Die für 2027 geplante Einkommensteuerreform der Bundesregierung wird nach Einschätzung des ifo Instituts kaum zusätzliche Wachstumsimpulse auslösen. Die Reform gleiche im Wesentlichen die sogenannte kalte Progression aus und sehe zugleich eine höhere Belastung von Spitzeneinkommen vor, teilte das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Donnerstag mit. „Die Einkommensteuerreform der Bundesregierung ist eher Ausgleich
Rund 2,2 Millionen Menschen in Deutschland waren 2025 befristet beschäftigt, das entspricht 6,0 Prozent der Kernerwerbstätigen. Besonders hoch ist der Anteil mit 18,3 Prozent bei den 15- bis 25-Jährigen.
Die Spritpreise in Deutschland haben sich im Wochenvergleich kaum verändert: Super E10 kostet im Schnitt 2,125 Euro, Diesel 2,200 Euro je Liter. Der ADAC hält das Preisniveau trotz der stabilen Wochenwerte für zu hoch und verweist auf steigende Rohölpreise sowie regionale Belastungen durch Niedrigwasser am Rhein.
Das Bundeskartellamt hält die 50+1-Regel im deutschen Profifußball weiterhin für kartellrechtlich zulässig. Es verlangt jedoch eine konsequente Anwendung und sieht insbesondere bei Mitgliederrechten, der Abstimmungspraxis der DFL und dem Bestandsschutz für Bayer Leverkusen und den VfL Wolfsburg Nachbesserungsbedarf.
Viele Unternehmen erwarten durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz sinkende Löhne, besonders für Beschäftigte mit wenig Berufserfahrung. Höherqualifizierte mit längerer Berufserfahrung haben nach Einschätzung der Unternehmen dagegen häufiger Chancen auf steigende Gehälter.
Die Inflationsrate in Deutschland ist im Juli 2026 auf 2,8 Prozent gestiegen. Vor allem höhere Energie- und Kraftstoffpreise sorgten für stärkeren Preisauftrieb, während Nahrungsmittel nur 0,4 Prozent teurer wurden.
Die Bäckerei Messing OHG hat Insolvenzantrag gestellt. Der vorläufige Insolvenzverwalter sucht einen Investor; findet sich bis Ende August keine Lösung, könnte der Geschäftsbetrieb kontrolliert eingestellt werden.