Gläubiger stimmen Insolvenzplan von WK Metall zu – Standort und Arbeitsplätze bleiben erhalten

Neuenbürg, 17. August 2026 (JPD). Der insolvente Spezialist für CNC-Blechbearbeitung WK Metall GmbH kann seinen Geschäftsbetrieb fortführen. Die Gläubiger haben dem Insolvenzplan einstimmig zugestimmt. Im Anschluss genehmigte auch das zuständige Insolvenzgericht in Pforzheim den Plan.

Damit ist nach Angaben des Insolvenzverwalters die wesentliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Neustart geschaffen. Der bisherige Geschäftsführer und Gesellschafter Michael Wagner übernimmt das Unternehmen gemeinsam mit dem IT-Unternehmer Jean-Pierre Walter aus Kämpfelbach. Walter ist Geschäftsführer des IT-Dienstleisters WalTec IT.

Der Standort im baden-württembergischen Neuenbürg bei Pforzheim sowie die knapp 30 Arbeitsplätze sollen vollständig erhalten bleiben.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass mit der Zustimmung der Gläubiger nun die finale Voraussetzung für den wirtschaftlichen Neuanfang von WK Metall geschaffen wurde“, erklärte Insolvenzverwalter Holger Blümle von Schultze & Braun.

Die neue Gesellschafterstruktur soll das Unternehmen nicht nur kurzfristig stabilisieren, sondern auch langfristig wirtschaftlich stärken. Nach Angaben der neuen Eigentümer sollen insbesondere Strukturen und Prozesse optimiert und Effizienzpotenziale gehoben werden.

Der Geschäftsbetrieb war während des Insolvenzverfahrens nach Unternehmensangaben ohne Einschränkungen fortgeführt worden. Das Verfahren hatte im Januar 2026 begonnen. Bestandskunden seien dem Unternehmen treu geblieben, zugleich habe WK Metall während des Verfahrens neue Aufträge gewinnen können.

WK Metall ist auf industrielle Blechbearbeitung spezialisiert. Das Unternehmen bietet unter anderem CNC-Laserschneiden, Biegen, Schweißen und mechanische Nachbearbeitung sowie die Fertigung kompletter Baugruppen und Gehäuse an. Zu den Kunden zählen Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Fahrzeugtechnik sowie der Elektro- und Gehäusetechnik.

Mit der Zustimmung zum Insolvenzplan kann die Sanierung nun auf Grundlage der neuen Gesellschafterstruktur abgeschlossen werden.

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