Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Kfz-Mechatroniker bei Männern und medizinische Fachangestellte bei Frauen waren 2025 erneut die beliebtesten dualen Ausbildungsberufe. Insgesamt sank die Zahl der Neuverträge um 2,8 Prozent, während deutlich mehr ausländische Auszubildende eine Ausbildung begannen.
Die Auftragseingänge der deutschen Industrie sind im Juni 2026 um 3,1 Prozent gestiegen, vor allem wegen Großaufträgen im Maschinenbau und in der Elektronikindustrie. Ohne Großaufträge gingen die Bestellungen um 0,5 Prozent zurück.
Der Umsatz im deutschen Dienstleistungssektor ist im Mai 2026 gegenüber dem Vormonat real um 1,5 Prozent gestiegen. Besonders deutlich legten die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie das Grundstücks- und Wohnungswesen zu.
Die US-Importe deutscher Stahl- und Aluminiumwaren sind infolge hoher Zusatzzölle um 10,5 Prozent gesunken. Noch stärker brachen die Einfuhren aus China ein, während Länder wie Thailand, Vietnam und Indien Marktanteile gewannen.
Super E10 ist binnen einer Woche um 1,1 Cent auf durchschnittlich 2,128 Euro je Liter gesunken, während sich Diesel auf 2,204 Euro verteuerte. Der ADAC sieht angesichts deutlich niedrigerer Rohölpreise weiterhin erhebliches Potenzial für Preissenkungen.
Im Jahr 2025 waren 14 Prozent der Rentnerinnen und Rentner zwischen 65 und 74 Jahren erwerbstätig. Die meisten arbeiteten weniger als 20 Stunden pro Woche, abhängig Beschäftigte überwiegend in einem Minijob.
Die Geschäftserwartungen der deutschen Autoindustrie sind im Juli deutlich gestiegen und liegen nahezu wieder im neutralen Bereich. Die aktuelle Lage bleibt jedoch schwach, zudem planen die Unternehmen weitere Stellenstreichungen.
Für fünf Gesellschaften der Adenauer & Co.-Gruppe sind Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet worden. Die 53 Standorte bleiben geöffnet; für die rund 100 Beschäftigten soll im Rahmen eines Investorenprozesses eine Sanierungslösung gefunden werden.
Die Trägergesellschaft der Kita Lila Launehof in Königstein im Taunus hat Insolvenz beantragt. Die Betreuung läuft weiter, eine dauerhafte Fortführung ist jedoch voraussichtlich nur mit einem Investor oder einer höheren Auslastung möglich.
Im Jahr 2025 waren 72 Prozent der Rentenleistungen einkommensteuerpflichtig. Insgesamt erhielten 22,5 Millionen Menschen Rentenzahlungen von rund 423 Milliarden Euro.
Villingen-Schwenningen, 4. August 2026 (JPD). Die Investorensuche für den Industrie- und Gebäudereinigungsspezialisten Güntzel Objekt-Service kommt nach Angaben des Insolvenzverwalters gut voran. Bislang haben sich mehr als sechs potenzielle Investoren gemeldet. Ziel ist die Übertragung des Unternehmens und der Erhalt sämtlicher rund 30 Arbeitsplätze. Das Insolvenzverfahren wurde zum 1. August 2026 planmäßig eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde
Das Insolvenzverfahren über die Trägergesellschaft des Haus Aichele ist eröffnet worden. Der Betrieb läuft vollständig weiter, während Insolvenzverwalter Dr. Dietmar Haffa mit mehreren Interessenten über eine Übernahme bis zum Herbst verhandelt.
Das ifo-Geschäftsklima im Einzelhandel hat sich im Juli zum dritten Mal in Folge verbessert und stieg auf minus 28,7 Punkte. Trotz leichter Aufhellung bleiben die Unternehmen angesichts schwacher Nachfrage und anhaltender Unsicherheiten überwiegend pessimistisch.
Das Bundeskartellamt sieht durch die geplante Übernahme von 202 tegut-Märkten durch EDEKA erhebliche Wettbewerbsprobleme in 37 regionalen Märkten. Die bisherigen Zusagen von EDEKA reichen nach vorläufiger Einschätzung nicht aus.
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme des Rüstungsunternehmens FFG durch Deutz freigegeben. Die Geschäftsfelder überschnitten sich nicht, wesentliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen seien nicht zu erwarten.
Die Arbeitslosenzahl ist im Juli 2026 auf 3,007 Millionen gestiegen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 6,4 Prozent, während die Nachfrage nach Arbeitskräften schwach blieb.
Die Erwerbstätigkeit in Deutschland ist im Juni 2026 erneut gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 223.000 Erwerbstätige weniger.
Die Materialengpässe in der deutschen Industrie sind im Juli zurückgegangen. Besonders in der Chemie verbesserte sich die Versorgung deutlich.