Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Das DIW-Konjunkturbarometer ist im August 2026 um gut fünf Punkte auf 96,4 Zähler gestiegen. Exporte, öffentliche Investitionen und eine stabilere Industrie stützen die deutsche Wirtschaft, während geopolitische Risiken, höhere Energiekosten und ein schwacher privater Konsum die Erholung bremsen.
Der insolvente Flaschenverschluss-Hersteller SpieKo hat seine Produktion bis mindestens Ende 2026 gesichert. Erste potenzielle Investoren haben Interesse gezeigt, für eine langfristige Fortführung bleibt ein Investoreneinstieg jedoch notwendig.
Die Reallöhne in Deutschland sind im zweiten Quartal 2026 um 1,5 Prozent gestiegen. Die Nominallöhne legten um 4,1 Prozent zu, während die Verbraucherpreise um 2,5 Prozent stiegen. Besonders kräftige Verdienstzuwächse gab es bei Geringverdienenden.
Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im August 2026 auf 94,8 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit Mai 2025 gestiegen. Der Stellenabbau in Deutschland verliert an Tempo, hält insgesamt aber weiter an.
Die Preise für Super E10 und Diesel sind leicht gesunken. Nach Einschätzung des ADAC fällt der Rückgang angesichts von Rohölpreis und Wechselkurs jedoch zu gering aus.
Die Wohnstift Innblick GmbH hat beim Amtsgericht Passau ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Auslöser ist nach Unternehmensangaben eine behördliche Teilschließung, die zu erheblichen Einnahmeausfällen führte. Der Pflegebetrieb läuft weiter.
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme mehrerer Ultra-Electronics-Unternehmen durch Lockheed Martin freigegeben. Trotz einzelner Produktüberschneidungen sieht die Behörde keine wettbewerblichen Bedenken.
Die festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer ist 2025 um 60,8 Prozent auf den Rekordwert von 21,4 Milliarden Euro gestiegen. Vor allem große Vermögensübertragungen sorgten für den kräftigen Anstieg.
Die ifo Exporterwartungen steigen im August 2026 deutlich auf plus 9,6 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit Februar 2022. Vor allem das EU-Geschäft sorgt für Optimismus.
Der ifo Geschäftsklimaindex ist im August 2026 deutlich auf 88,8 Punkte gestiegen. Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage und ihre Erwartungen besser. Besonders in Industrie, Dienstleistungen und Großhandel hellte sich die Stimmung auf.
Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Juni 2026 real um 6,0 Prozent zum Vormonat und um 11,3 Prozent zum Vorjahresmonat gestiegen. Besonders stark entwickelte sich der Tiefbau. Auch Umsatz und Beschäftigung legten zu.
Das deutsche Staatsdefizit ist im ersten Halbjahr 2026 auf 71,3 Milliarden Euro gestiegen. Die Defizitquote lag bei 3,1 Prozent. Vor allem der Bund verzeichnete ein deutlich höheres Minus, während die Staatsausgaben mit 6,1 Prozent wesentlich stärker zunahmen als die Einnahmen.
Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2026 um 0,3 Prozent gewachsen und damit stärker als zunächst geschätzt. Vor allem steigende Exporte stützten das BIP, während Ausrüstungsinvestitionen und privater Konsum schwach blieben. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Wirtschaftsleistung um 1,0 Prozent.
Die Sozialbudgetquote ist 2025 auf den Rekordwert von 32 Prozent gestiegen. Laut ifo Institut ist vor allem die Alterung der Gesellschaft für den starken Anstieg der Sozialausgaben verantwortlich.
2025 traten bei Unfällen in Deutschland 5,9 Millionen Liter wassergefährdende Stoffe aus. 2,4 Millionen Liter verblieben dauerhaft in der Umwelt.
Im Insolvenzverfahren der Deskcenter AG hat PLUTA die Software, den Sourcecode sowie Marken- und Domainrechte an die mosaic IT GmbH verkauft. Deskcenter-Kunden sollen die Software weiter nutzen können.
Eine neue gemeinnützige Trägergesellschaft übernimmt das insolvente Haus Aichele zum 1. September 2026. Alle rund 40 Arbeitsplätze und sämtliche Betreuungsplätze bleiben erhalten.
Die Sozialhilfeausgaben sind 2025 um 6,1 Prozent auf 21,5 Milliarden Euro gestiegen. Besonders stark legten die Ausgaben für die Hilfe zur Pflege zu.