Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Die Stimmung im Wohnungsbau hat sich im September 2026 verschlechtert. Laut ifo Institut belasten steigende Finanzierungskosten, Auftragsmangel und zunehmende Stornierungen die Branche.
Die Baugenehmigungen für Wohnungen stiegen im August 2026 um 6,8 Prozent. Seit Jahresbeginn wurden 169.400 Wohnungen genehmigt, 12,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
Der Campinghändler Trekvoss GmbH sucht nach einem Insolvenzantrag einen Investor. Onlineshop und Showroom bleiben geöffnet, erste Kaufinteressenten sind vorhanden.
Die Windmöller GmbH saniert sich über ein Schutzschirmverfahren. Der Geschäftsbetrieb läuft weiter, die Gehälter der rund 280 Beschäftigten sind vorerst gesichert.
Deutschlands Handelsdefizit mit China könnte 2026 erstmals 100 Milliarden Euro übersteigen. Laut IW stehen Autoindustrie, Elektrobranche und Maschinenbau unter Druck.
Kartoffeln kosteten im September 2026 rund 11,3 Prozent mehr. Gleichzeitig sinkt die Kartoffelernte wegen geringerer Anbauflächen und Trockenheit um knapp 25 Prozent.
Die Gewerbesteuereinnahmen der Kommunen stiegen 2025 um 1,5 Prozent auf den Rekordwert von 76,4 Milliarden Euro. Die Grundsteuereinnahmen blieben stabil.
Künkel Wagner sucht nach der Insolvenz einen Investor. Der Gießereitechnik-Hersteller mit 110 Beschäftigten führt seinen Geschäftsbetrieb vorerst weiter.
Das Bundeskartellamt genehmigt die Übernahme von 38 tegut-Märkten durch REWE unter Auflagen. Zwei weitere Standorte dürfen vier Jahre lang nicht erworben werden.
Benzin und Diesel werden erneut teurer. Super E10 kostet 2,151 Euro, Diesel 2,247 Euro je Liter. Der ADAC kritisiert das weiterhin hohe Preisniveau.
Landwirtschaftliche Erzeugerpreise sinken im August 2026 um 7 Prozent. Kartoffeln verteuern sich um 61,5 Prozent, während Milchpreise um 23,9 Prozent fallen.
Großhandelspreise steigen im September 2026 um 8,7 Prozent. Besonders Mineralölprodukte verteuern sich infolge der Kriegshandlungen im Nahen Osten deutlich.
Worldsteel erwartet 2027 eine steigende Stahlnachfrage. Deutschland erholt sich nur von niedrigem Niveau. Die Stahlindustrie fordert bessere Wettbewerbsbedingungen.
Laut ifo Institut könnte eine strengere KI-Regulierung Deutschlands jährliches Wertschöpfungspotenzial bis 2034 um 155 Milliarden Euro verringern.
Die Weinernte 2026 liegt voraussichtlich vier Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Während Pfalz und Baden zulegen, drohen Franken und Mosel deutliche Rückgänge.
Die Inflation in Deutschland steigt im September 2026 auf 3,3 Prozent. Hohe Energiepreise treiben die Teuerung auf den höchsten Stand seit Dezember 2023.
Das Traditionsunternehmen Weha Ludwig Werwein aus Königsbrunn ist gerettet. Investor Frank Nozar übernimmt den Geschäftsbetrieb und sichert alle 44 Arbeitsplätze.
Aever Clinics übernimmt vier Standorte des insolventen Kosmetikanbieters Cleanskin. Der Großteil der Arbeitsplätze bleibt erhalten, eine Wiedereröffnung in Düsseldorf ist möglich.