Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Im Insolvenzverfahren der Deskcenter AG hat PLUTA die Software, den Sourcecode sowie Marken- und Domainrechte an die mosaic IT GmbH verkauft. Deskcenter-Kunden sollen die Software weiter nutzen können.
Eine neue gemeinnützige Trägergesellschaft übernimmt das insolvente Haus Aichele zum 1. September 2026. Alle rund 40 Arbeitsplätze und sämtliche Betreuungsplätze bleiben erhalten.
Die Sozialhilfeausgaben sind 2025 um 6,1 Prozent auf 21,5 Milliarden Euro gestiegen. Besonders stark legten die Ausgaben für die Hilfe zur Pflege zu.
Der Fachkräftemangel in Deutschland steigt wieder. Laut ifo Institut fehlen 23,2 Prozent der Unternehmen qualifizierte Arbeitskräfte. Besonders betroffen sind Rechts- und Steuerberatung.
Das Gastgewerbe hat im Juni 2026 real 5,1 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Im ersten Halbjahr lagen die preisbereinigten Umsätze 5,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau, in der Gastronomie sogar 5,7 Prozent.
Die Erzeugerpreise sind im Juli 2026 um 3,0 Prozent gestiegen. Vorleistungsgüter und Energie verteuerten sich deutlich, Mineralölerzeugnisse sogar um 31,4 Prozent. Nahrungsmittel wurden dagegen auf Erzeugerebene um 4,6 Prozent günstiger.
Deutschlands Exporte steigen im ersten Halbjahr 2026 um 3,9 Prozent auf 817,8 Milliarden Euro. Die Exporte in die USA sinken um 6,1 Prozent, während die Importe aus China um 8,8 Prozent zulegen.
Die Spritpreise sind deutlich gestiegen. Super E10 kostet im Schnitt 2,162 Euro, Diesel 2,253 Euro je Liter. Der ADAC hält das Preisniveau trotz höherem Ölpreis und Niedrigwasser weiterhin für zu hoch.
Die insolvente Hafnertec DE GmbH, bekannt als RUKA Ofenkeramik, kann ihren Betrieb aus eigener Kraft nicht über den Herbst hinaus fortführen. Die Produktion ist nur bis Ende Oktober ausgelastet, sämtliche Arbeitsverträge wurden gekündigt.
Der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist im Juni 2026 um 0,8 Prozent zum Vormonat und um 9,3 Prozent zum Vorjahr gestiegen. Die Aufträge reichen weiterhin für 8,9 Monate.
Jedes vierte Unternehmen in Deutschland sieht laut ifo Institut seine Wettbewerbsfähigkeit außerhalb der EU schwinden. Besonders stark unter Druck steht die Automobilindustrie.
Deutsche Industrieunternehmen investieren laut ifo-Umfrage im Schnitt erst ab einem stabilen CO₂-Preis von mehr als 90 Euro je Tonne. Starke Preisschwankungen bremsen klimafreundliche Investitionen zusätzlich.
Die Erwerbstätigkeit in Deutschland ist im zweiten Quartal 2026 um 0,5 Prozent gesunken. Erstmals seit der Corona-Krise ging auch die Beschäftigung im Dienstleistungssektor spürbar zurück.
Die Baugenehmigungen für Wohnungen sind im ersten Halbjahr 2026 um 15,1 Prozent auf 126.300 gestiegen. Besonders deutlich legten Zwei- und Mehrfamilienhäuser zu.
Deutsche Unternehmen investierten im ersten Halbjahr 2026 nur rund 4,3 Milliarden Euro in den USA. Nach IW-Berechnungen waren das 65 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum und knapp 80 Prozent weniger als 2024.
Das Bundeskartellamt hat die rund zehn Milliarden Euro schwere Übernahme von Bio-Techne durch die Merck KGaA freigegeben. Die Behörde sieht trotz einzelner Überschneidungen keine erhebliche Beeinträchtigung des Wettbewerbs.
Die Gläubiger von WK Metall haben dem Insolvenzplan einstimmig zugestimmt. Der Standort in Neuenbürg und knapp 30 Arbeitsplätze bleiben erhalten. Geschäftsführer Michael Wagner und Investor Jean-Pierre Walter übernehmen das Unternehmen.
Das ifo-Geschäftsklima im Wohnungsbau ist im Juli 2026 auf minus 29,3 Punkte gestiegen. Der Auftragsmangel nimmt ab, zugleich werden wieder mehr Bauprojekte storniert.