Wirtschaft

DIW-Konjunkturbarometer April: Deutsche Wirtschaft kriecht aus dem Winterloch

DIW-Konjunkturbarometer April: Deutsche Wirtschaft kriecht aus dem Winterloch

JPD Apr. 30, 2024

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) macht im April einen weiteren Satz nach oben, auf nun 92,9 Punkte. Damit klettert der Barometerwert zum zweiten Mal in Folge um knapp fünf Punkte.

Bruttoinlandsprodukt im 1. Quartal 2024 um 0,2 % höher als im Vorquartal

Bruttoinlandsprodukt im 1. Quartal 2024 um 0,2 % höher als im Vorquartal

JPD Apr. 30, 2024

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal 2024 gegenüber dem 4. Quartal 2023 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,2 % gestiegen, nachdem es zum Jahresende 2023 zurückgegangen war (revidiert -0,5 % im 4. Quartal 2023 zum Vorquartal; bisher: -0,3 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurde das leichte Wachstum von Anstiegen der Bauinvestitionen und der Exporte getragen. Die privaten Konsumausgaben gingen dagegen zurück.

Einzelhandelsumsatz im März 2024 real um 1,8 % höher als im Vormonat

Einzelhandelsumsatz im März 2024 real um 1,8 % höher als im Vormonat

JPD Apr. 30, 2024

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im März 2024 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 1,8 % und nominal (nicht preisbereinigt) 2,2 % mehr umgesetzt als im Februar 2024. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2023 verzeichnete der Einzelhandel ein Umsatzplus von real 0,3 % und nominal 2,1 %. Die Differenz zwischen den nominalen und

ifo Institut: Geschäftsklima im Einzelhandel erneut verbessert

ifo Institut: Geschäftsklima im Einzelhandel erneut verbessert

JPD Apr. 30, 2024

Der Indikator stieg auf minus 14,5 Punkte, nach minus 17,5 Punkten im März. Dabei hat sich die Bewertung der aktuellen Geschäftslage deutlich verbessert.

Importpreise im März 2024: -3,6 % gegenüber März 2023

Importpreise im März 2024: -3,6 % gegenüber März 2023

JPD Apr. 30, 2024

Die Importpreise waren im März 2024 um 3,6 % niedriger als im März 2023.Im Februar 2024 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -4,9 % gelegen, im Januar 2024 bei -5,9 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im März 2024 gegenüber dem Vormonat Februar 2024 um 0,4 %. Die Exportpreise lagen im März 2024

+34.4 Prozent: Preise für Brot und Brötchen überdurchschnittlich gestiegen

+34.4 Prozent: Preise für Brot und Brötchen überdurchschnittlich gestiegen

JPD Apr. 30, 2024

Ob zum Frühstück, für unterwegs oder als klassisches Abendbrot – Brot ist für viele Menschen hierzulande ein Grundnahrungsmittel. Allerdings mussten Verbraucherinnen und Verbraucher hierfür zuletzt tiefer in die Tasche greifen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Tag des deutschen Brotes am 5. Mai mitteilt, stiegen die Preise für Brot und Brötchen von 2019 bis 2023

Inflationsrate im April 2024 voraussichtlich +2,2 %

Inflationsrate im April 2024 voraussichtlich +2,2 %

JPD Apr. 29, 2024

Die Inflationsrate in Deutschland wird im April 2024 voraussichtlich +2,2 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber März 2024 voraussichtlich um 0,5 %. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt voraussichtlich +3,0 %.

Preiserwartungen leicht gestiegen 

Preiserwartungen leicht gestiegen 

JPD Apr. 29, 2024

Etwas mehr Unternehmen als im Vormonat wollen im April ihre Preise anheben. Die ifo Preiserwartungen sind leicht auf 15,1 Punkte gestiegen, nach 14,3 im März.

Abstand zwischen Gering- und Besserverdienenden wird kleiner

Abstand zwischen Gering- und Besserverdienenden wird kleiner

JPD Apr. 29, 2024

Der Verdienstabstand zwischen Gering- und Besserverdienenden in Deutschland hat sich zwischen April 2022 und April 2023 im Zuge der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns verringert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten Besserverdienende im April 2023 das 2,98-Fache des Bruttostundenverdienstes von Geringverdienenden erhalten, im April 2022 war es noch das 3,28-Fache. Dabei zählte eine Person im

Erneuerbare Energien deckten im ersten Quartal 56 Prozent des Stromverbrauchs

Erneuerbare Energien deckten im ersten Quartal 56 Prozent des Stromverbrauchs

JPD Apr. 26, 2024

Erneuerbare Energien deckten im ersten Quartal 2024 rund 56 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Insgesamt erzeugten Erneuerbare-Energien-Anlagen von Januar bis März rund 75,9 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom und damit rund neun Prozent mehr als

Beschäftigungsbarometer gefallen

Beschäftigungsbarometer gefallen

JPD Apr. 26, 2024

Die Unternehmen in Deutschland zeigen sich zurückhaltender bei der Personalplanung. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im April auf 96,0 Punkte, nach 96,3 Punkten im März. „Auftragsmangel bremst bei einigen Unternehmen die Neueinstellungen aus“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Bei den Dienstleistern gibt es Branchen, wie Datenverarbeitung oder Tourismus, in denen eingestellt wird.“   Die Industrie

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Februar 2024 um 1,8 % gestiegen

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Februar 2024 um 1,8 % gestiegen

JPD Apr. 25, 2024

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Februar 2024 gegenüber Januar 2024 kalender- und saisonbereinigt um 1,8 % gestiegen. Dabei nahm der Auftragseingang im Hochbau um 0,5 % und im Tiefbau um 2,9 % zu. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2023 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang um 0,9 %. Dabei nahm der

Eine Arbeitsstunde kostete im Jahr 2023 im Schnitt 41,30 Euro

Eine Arbeitsstunde kostete im Jahr 2023 im Schnitt 41,30 Euro

JPD Apr. 25, 2024

Unternehmen des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereichs in Deutschland haben im Jahr 2023 durchschnittlich 41,30 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde gezahlt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren die Arbeitskosten in Deutschland damit die sechsthöchsten in der Europäischen Union.

ifo Institut: Exporterwartungen gefallen 

ifo Institut: Exporterwartungen gefallen 

JPD Apr. 25, 2024

Die Stimmung in der deutschen Exportindustrie hat sich leicht eingetrübt. Die ifo Exporterwartungen sanken im April auf minus 2,0 Punkte, von minus 1,2 Punkten im März. „Die Stimmung ist etwas gedämpft“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Der Exportwirtschaft fehlt im Moment der Schwung. Die vielen guten Wachstumsaussichten in der Weltwirtschaft schlagen sich noch nicht in zusätzlichen Aufträgen nieder.“

Ukraine Support Tracker: Europas Hilfen zeigen wenig Dynamik

Ukraine Support Tracker: Europas Hilfen zeigen wenig Dynamik

JPD Apr. 25, 2024

Neue Hilfen Europas an die Ukraine haben in den letzten Monaten kaum zugelegt, obwohl die der USA komplett zum Erliegen gekommen sind. Insgesamt haben europäische Länder im Januar und Februar 2024 Hilfen in Höhe von rund 6 Mrd. Euro an die Ukraine zugewiesen, den Großteil davon für das Militär. Dies zeigt die jüngste Aktualisierung des

Bundesregierung hebt Wachstumsprognose leicht an: Reales BIP-Wachstum von 1,0 % für 2025 erwartet

Bundesregierung hebt Wachstumsprognose leicht an: Reales BIP-Wachstum von 1,0 % für 2025 erwartet

JPD Apr. 24, 2024

Bundesminister Robert Habeck hat heute die Frühjahrsprojektion der Bundesregierung vorgelegt. Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass die deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2024 an einem konjunkturellen Wendepunkt steht.

Spritpreise geben wieder nach

Spritpreise geben wieder nach

JPD Apr. 24, 2024

Vor allem Diesel spürbar billiger als in der Vorwoche – Rohölpreis zwei US-Dollar niedriger

ifo Geschäftsklimaindex gestiegen

ifo Geschäftsklimaindex gestiegen

JPD Apr. 24, 2024

Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im April auf 89,4 Punkte gestiegen, nach 87,9 Punkten im März. Dies ist der dritte Anstieg in Folge. Die Unternehmen waren zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Die Konjunktur stabilisiert sich, vor allem durch die Dienstleister.

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