Wirtschaft

Bilanz der Grundrente: Weniger Menschen als erwartet profitieren davon

Bilanz der Grundrente: Weniger Menschen als erwartet profitieren davon

JPD Jan. 16, 2024

Im Jahr 2021 führte Deutschland nach jahrelanger Debatte die Grundrente ein, ein Rentenzuschlag für Geringverdienende mit langen Versicherungsbiografien, niedrigen Rentenanwartschaften und geringem Einkommen. Die Einführung dieses komplexen Instruments – laut SPD ein „sozialpolitischer Meilenstein“ – dauerte allerdings zwei Jahre. Die Auswirkungen der Grundrente sind bisher kaum erforscht. Erst seit 2023, mehr als zwei Jahre nach der Einführung, stehen erste Daten zur Auswertung bereit. Es zeigt sich, dass deutlich weniger Menschen von der Grundrente profitieren, als früher angenommen wurde. Ein wesentlicher Grund ist, dass mehr als die Hälfte wegen der Einkommensprüfung keinen Anspruch auf einen Zuschlag hat.

Importe von landwirtschaftlichen Erzeugnissen im Wert von 57,9 Milliarden Euro von Januar bis November 2023

Importe von landwirtschaftlichen Erzeugnissen im Wert von 57,9 Milliarden Euro von Januar bis November 2023

JPD Jan. 16, 2024

Von Januar bis November 2023 wurden 44,0 Millionen Tonnen landwirtschaftliche Erzeugnisse im Wert von 57,9 Milliarden Euro nach Deutschland importiert und 27,4 Millionen Tonnen im Wert von 35,9 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Importe damit mengenmäßig um 4,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum und gingen wertmäßig um 2,5 % zurück. Die deutschen Exporte von landwirtschaftlichen Erzeugnissen nahmen mengenmäßig

Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im November 2023: +0,6 % zum Vorjahresmonat

Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im November 2023: +0,6 % zum Vorjahresmonat

JPD Jan. 16, 2024

Ende November 2023 waren knapp 5,6 Millionen Personen in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die Zahl der Beschäftigten gegenüber November 2022 um 35 000 oder 0,6 %. Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2023 sank die Beschäftigtenzahl leicht um 4 000 oder 0,1 %. Unterschiedliche

Rund 7 800 landwirtschaftliche Betriebe weniger seit dem Jahr 2020

Rund 7 800 landwirtschaftliche Betriebe weniger seit dem Jahr 2020

JPD Jan. 16, 2024

Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland ist in den Jahren von 2020 bis 2023 um rund 3 % oder 7 800 auf 255 000 Betriebe gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zur „Internationalen Grünen Woche“ in Berlin nach Ergebnissen der Agrarstrukturerhebung 2023 mitteilt, hielt damit der Strukturwandel in der Landwirtschaft hin zu weniger, aber dafür größeren Betrieben an. Insgesamt bewirtschafteten die Betriebe im Jahr 2023 rund 16,6 Millionen Hektar Fläche. 

Inflationsrate im Jahr 2023 bei +5,9 %

Inflationsrate im Jahr 2023 bei +5,9 %

JPD Jan. 16, 2024

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. „Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist

Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken

Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken

JPD Jan. 15, 2024

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. „Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken“, sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz „Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland“ in Berlin.

Großhandelspreise im Dezember 2023: -2,6 % gegenüber Dezember 2022

Großhandelspreise im Dezember 2023: -2,6 % gegenüber Dezember 2022

JPD Jan. 15, 2024

Wie schon in den Vormonaten waren hauptsächlich Mineralölerzeugnisse für den Rückgang der Großhandelspreise im Vorjahresvergleich verantwortlich.

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im November 2023 um 11,0 % gesunken

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im November 2023 um 11,0 % gesunken

JPD Jan. 15, 2024

Hauptverantwortlich für den Preisrückgang im November 2023 ist nach wie vor ein Basiseffekt aufgrund des sehr hohen Preisniveaus im Vorjahr (November 2022 gegenüber November 2021: +34,2 %).

Fast die Hälfte der Familienunternehmen steht vor der Übergabe an die nächste Generation

Fast die Hälfte der Familienunternehmen steht vor der Übergabe an die nächste Generation

JPD Jan. 15, 2024

In den nächsten drei Jahren steht bei 43 Prozent der Familienunternehmen eine Unternehmens- oder Anteilsübertragung an. „Vor allem die größeren Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern planen in den nächsten drei Jahren den Generationenwechsel, und zwar 50 Prozent von ihnen“, sagt Annette von Maltzan vom ifo Institut. Diese Zahlen haben das Institut und die Stiftung

Umsatz im Dienstleistungsbereich im Oktober 2023 um 0,3 % niedriger als im Vormonat

Umsatz im Dienstleistungsbereich im Oktober 2023 um 0,3 % niedriger als im Vormonat

JPD Jan. 12, 2024

Verglichen mit dem Vorjahresmonat Oktober 2022 stiegen die kalender- und saisonbereinigten Umsätze real um 1,2 % und nominal um 1,1 %.

12,3 % mehr beantragte Regelinsolvenzen im Dezember 2023 als im Dezember 2022

12,3 % mehr beantragte Regelinsolvenzen im Dezember 2023 als im Dezember 2022

JPD Jan. 12, 2024

Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Dezember 2023 um 12,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im November 2023 hatte sie um 18,8 % gegenüber November 2022 zugenommen. Seit Juni 2023 sind damit durchgängig zweistellige Zuwachsraten im Vorjahresvergleich zu beobachten. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die

Kiel Trade Indicator 12/23: Frachtmenge im Roten Meer bricht ein

Kiel Trade Indicator 12/23: Frachtmenge im Roten Meer bricht ein

JPD Jan. 11, 2024

Das jüngste Update des Kiel Trade Indicator für den Monat Dezember 2023 zeigt die Folgen der Angriffe auf Frachtschiffe im Roten Meer. Die dort transportierte Menge an Containern brach um über die Hälfte ein und liegt aktuell fast 70 Prozent unter dem eigentlich zu erwartenden Aufkommen. Als Folge sind die Frachtkosten und die Transportzeit im Warenverkehr zwischen Fernost und Europa angestiegen, und die Importe und Exporte von Deutschland und der EU liegen teils deutlich unterhalb des Vormonats November 2023 (preis- und saisonbereinigt).

ifo Institut: Stimmung in der deutschen Automobilindustrie weiterhin verhalten

ifo Institut: Stimmung in der deutschen Automobilindustrie weiterhin verhalten

JPD Jan. 11, 2024

Der Geschäftsklimaindex für die deutsche Autoindustrie blieb im Dezember 2023 nahezu unverändert auf niedrigem Niveau. Das geht aus den ifo Konjunkturumfragen hervor. „Die Unternehmen der Branche sahen dem Jahr 2024 aber generell leicht optimistischer entgegen als noch im November“, sagt Anita Wölfl, Fachreferentin am ifo Zentrum für Industrieökonomik und neue Technologien.   Die deutsche Autoindustrie hat

Tanken geringfügig teurer

Tanken geringfügig teurer

JPD Jan. 10, 2024

Ölpreis leicht gestiegen

Für die Bauwirtschaft wird 2024 noch schwieriger als 2023

Für die Bauwirtschaft wird 2024 noch schwieriger als 2023

JPD Jan. 10, 2024

Bauvolumen ging im vergangenen Jahr real weiter zurück und wird in diesem Jahr auch erstmals nominal sinken – Im Wohnungsbau spitzt sich die Lage 2024 weiter zu – Leichte Entspannung ist erst im kommenden Jahr zu erwarten – Politik sollte für Klarheit bei Förderprogramm sorgen und Umstrukturierung der Bauwirtschaft unterstützen

Baupreise für Wohngebäude im November 2023: +4,3 % gegenüber November 2022

Baupreise für Wohngebäude im November 2023: +4,3 % gegenüber November 2022

JPD Jan. 10, 2024

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im November 2023 um 4,3 % gegenüber November 2022 gestiegen. Im August 2023, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, waren die Preise im Vorjahresvergleich um 6,4 % gestiegen.

ifo Institut: Geschäftsklima im Wohnungsbau auf Allzeittief

ifo Institut: Geschäftsklima im Wohnungsbau auf Allzeittief

JPD Jan. 10, 2024

Im Wohnungsbau ist das ifo-Geschäftsklima auf ein Allzeittief seit 1991 gefallen. Die Stimmung im Dezember erreichte nur noch minus 56,8 Punkte, nach minus 54,4 im Vormonat. Das ist der niedrigste Stand seit Beginn der Erhebung 1991. Die Unzufriedenheit mit der aktuellen Lage greift immer weiter um sich. Außerdem befürchten die Unternehmen für das erste Halbjahr

EU-Exporte nach Russland auf 37 Prozent des Vorkriegsniveaus zurückgegangen

EU-Exporte nach Russland auf 37 Prozent des Vorkriegsniveaus zurückgegangen

JPD Jan. 9, 2024

Ein Grund für das immer noch hohe Exportvolumen nach Russland sei, dass insgesamt nur 32 Prozent aller Produkte aus der EU sanktioniert sind.

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