
München, 3. Juli 2026 (JPD). Die Stimmung in der deutschen Automobilindustrie hat sich im Juni erneut verschlechtert. Der Geschäftsklimaindex der Branche sank nach Angaben des ifo Instituts auf minus 21,4 Punkte, nach saisonbereinigt minus 20,7 Punkten im Mai.
Ausschlaggebend war demnach vor allem eine deutlich schlechtere Bewertung der aktuellen Geschäftslage. Zugleich blickten die Unternehmen weniger pessimistisch auf die kommenden Monate. Der schwankende Verlauf der Branchenstimmung halte damit an. „Der Zick-Zack-Kurs, den wir bei der Stimmung in der Automobilbranche über das Jahr 2025 beobachten konnten, hat sich dieses Jahr bislang fortgesetzt“, erklärte ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl.
Eine Stütze für die Branche bleibt nach Einschätzung des ifo Instituts das Geschäft im Inland und im europäischen Ausland. In Deutschland treibt insbesondere die Elektromobilität die Entwicklung. Von Januar bis Mai 2026 wurden knapp 284.000 rein batteriebetriebene Fahrzeuge neu zugelassen. Das waren 40 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge an allen Neuzulassungen lag damit in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 im Durchschnitt bei knapp 24 Prozent. Im entsprechenden Zeitraum 2025 hatte der Anteil noch bei 17 Prozent gelegen.





