
Berlin, 21. Oktober 2026 (JPD) – Die Bundeswehr ist Anfang Oktober erstmals auf mehr als 190.000 aktive Soldatinnen und Soldaten angewachsen und hat damit den gesetzlich festgelegten Aufwuchskorridor überschritten. Zugleich beginnen die ersten Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Männer, die den verpflichtenden Fragebogen zur Wehrerfassung trotz Erinnerung nicht beantwortet haben. Ihnen drohen Bußgelder von bis zu 250 Euro.
Zum Stichtag 30. September zählte die Bundeswehr rund 186.200 aktive Soldaten und damit etwa 4.500 mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der militärischen Bewerbungen stieg um 29 Prozent auf 58.700, die der Neueinstellungen um 15 Prozent auf 18.700.
Bis Ende September wurden rund 492.800 Fragebögen zur Wehrerfassung verschickt, darunter 253.000 an Männer. Von diesen beantworteten rund 96 Prozent den Fragebogen fristgerecht einschließlich Nachfrist. Insgesamt durchliefen 4.450 Interessierte ein Assessment, 1.530 konnten bereits für den Dienst eingeplant werden.
Die Pflicht zur Beantwortung des Fragebogens bleibt auch nach Verhängung eines Bußgeldes bestehen.





