BAUTZEN/LEIPZIG, 3. November 2026 (JPD) – Vor dem Sächsischen Oberverwaltungsgericht beginnen heute um 10 Uhr die mündlichen Verhandlungen über den geplanten Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle. Insgesamt zehn Kläger, darunter die BUND-Landesverbände Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie die Stadt Schkeuditz, wenden sich gegen den Änderungsplanfeststellungsbeschluss vom September 2024 (Az. 7 C 34/24, 7 C 35/24 und 7 C 36/24). Sie rügen unter anderem Verstöße gegen den Lärm-, Arten- und Klimaschutz sowie eine unzureichende Berücksichtigung von Ultrafeinstaub. Die Stadt Schkeuditz macht zudem eine Verletzung ihrer kommunalen Planungshoheit geltend. Für die Verfahren sind fünf Verhandlungstage vorgesehen.
Das Bundesverwaltungsgericht befasst sich heute ab 9.30 Uhr mit der Gültigkeit einer Baugenehmigung (Az. 4 C 3.25). Der 4. Revisionssenat verhandelt über baurechtliche Fragen, die für die rechtliche Bestandskraft und Wirksamkeit von Genehmigungen Bedeutung haben können. Eine gesonderte Urteilsverkündung ist nicht angekündigt.



