Franka Lau wird Richterin am Bundesverwaltungsgericht

Leipzig, 1. September 2026 (JPD). Dr. Franka Lau hat am Dienstag ihr Amt als Richterin am Bundesverwaltungsgericht angetreten. Das Präsidium des Gerichts wies sie sowohl dem 10. als auch dem 7. Revisionssenat zu.

Der 10. Revisionssenat ist unter anderem für das Informationsfreiheitsrecht, das Natur- und Landschaftsschutzrecht sowie weitere Bereiche des Umweltrechts zuständig. Der 7. Revisionssenat befasst sich insbesondere mit dem Immissionsschutzrecht, dem Recht des Baus von Wasserstraßen, dem Eisenbahn- und Eisenbahnkreuzungsrecht sowie mit Streitigkeiten nach dem LNG-Beschleunigungsgesetz.

Lau war bereits am Bundesverwaltungsgericht tätig

Lau wurde 1974 im sächsischen Lichtenstein geboren und trat nach Abschluss ihrer juristischen Ausbildung 2001 als Richterin in den sächsischen Justizdienst ein. Anschließend wurde sie an das Sächsische Staatsministerium der Justiz abgeordnet, wo ihr das Amt einer Regierungsrätin übertragen wurde.

Im Mai 2003 promovierte sie die Friedrich-Schiller-Universität Jena zur Doktorin der Rechte. Ende 2004 wurde Lau zur Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Leipzig ernannt. In der Folge war sie im Sächsischen Staatsministerium des Inneren sowie nach ihrer Ernennung zur Richterin am Sozialgericht an den Sozialgerichten in Chemnitz und Dresden tätig.

Von Juli 2011 bis Februar 2014 arbeitete Lau als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesverwaltungsgericht. Nach ihrer Ernennung zur Richterin am Landessozialgericht war sie von 2014 bis 2020 am Sächsischen Landessozialgericht tätig.

Anschließend wurde Lau zur Vizepräsidentin des Verwaltungsgerichts Leipzig ernannt. Seit Mai 2025 war sie Vorsitzende Richterin am Sächsischen Finanzgericht.

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