ntv-Trendbarometer:AfD hält Rekordhoch von 28 Prozent – Linke verliert leicht

Köln, 8. September 2026 (JPD) Bei den Parteipräferenzen auf Bundesebene gibt es nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nur geringe Veränderungen. Im aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer bleibt die AfD mit 28 Prozent stärkste Kraft und hält damit ihr Rekordhoch. CDU und CSU kommen unverändert auf 21 Prozent. Die Grünen erreichen 16 Prozent, die SPD zwölf Prozent und die Linke nach einem Minus von einem Prozentpunkt elf Prozent.

Das BSW gewinnt einen Prozentpunkt hinzu und wird mit drei Prozent wieder gesondert ausgewiesen. Die FDP kommt unverändert auf vier Prozent, sonstige Parteien auf fünf Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt bei 29 Prozent.

AfD im Osten bei 45 Prozent

Noch deutlicher fällt der Vorsprung der AfD in Ostdeutschland aus. Bei einer Bundestagswahl käme sie dort laut Erhebung auf 45 Prozent. Die Linke würde mit 15 Prozent zweitstärkste Kraft und damit noch vor CDU und CSU liegen, die zusammen lediglich zwölf Prozent erreichen.

SPD und Grüne kämen im Osten jeweils auf neun Prozent. Das BSW sowie die sonstigen Parteien würden jeweils fünf Prozent erreichen.

AfD auch bei Kompetenzfrage vorn

Bei der Frage, welcher Partei die Bürger am ehesten zutrauen, die Probleme Deutschlands zu lösen, liegt die AfD ebenfalls vorne. 13 Prozent nennen sie, zwölf Prozent die Union. Diese bleibt damit bei ihrem schwächsten Wert seit knapp vier Jahren.

Die Grünen erreichen bei der Kompetenzfrage acht Prozent, die SPD fünf Prozent und die Linke vier Prozent. Mehr als die Hälfte der Befragten, 55 Prozent, traut allerdings keiner Partei zu, die Probleme im Land am besten lösen zu können.

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz bleibt in der Erhebung auf seinem bisherigen Tiefstwert. Bundesweit sind 13 Prozent mit seiner Arbeit zufrieden und 85 Prozent unzufrieden. Im Osten liegt die Zustimmung bei sieben Prozent, im Westen bei 15 Prozent.

Für das RTL/ntv-Trendbarometer wurden vom 1. bis 7. September 2026 insgesamt 2.502 Personen befragt. Die statistische Fehlertoleranz beträgt bis zu 2,5 Prozentpunkte.

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