ntv-Umfrage: 72 Prozent trauen Regierung keine Verbesserung der Wirtschaftslage zu

Berlin, 7. April 2026 (JPD) Eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger traut der Bundesregierung nicht zu, die wirtschaftliche Lage in Deutschland zu verbessern. Nach dem aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer erwarten lediglich 27 Prozent, dass die Regierung aus Union und SPD die Situation bewältigen kann, während 72 Prozent dies verneinen.

Die wirtschaftliche Lage ist mit 38 Prozent das wichtigste innenpolitische Thema und gewinnt weiter an Bedeutung. Nur noch 13 Prozent der Befragten rechnen mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse, während 66 Prozent eine Verschlechterung erwarten. 18 Prozent gehen von einer unveränderten Lage aus.

Mehrheit erwartet wirtschaftliche Verschlechterung

Die Skepsis gegenüber der wirtschaftlichen Entwicklung spiegelt sich auch in den Erwartungen wider. Eine klare Mehrheit geht davon aus, dass sich die wirtschaftliche Situation weiter verschlechtern wird. Optimistische Einschätzungen bleiben die Ausnahme.

Unter den Anhängern der Regierungsparteien fällt die Bewertung differenzierter aus. Mehrheiten der CDU/CSU- und SPD-Anhänger trauen der Bundesregierung die Bewältigung der wirtschaftlichen Lage zu, während in der Gesamtbevölkerung eine gegenteilige Einschätzung dominiert.

Die Daten beruhen auf forsa-Umfragen im Auftrag von RTL Deutschland mit insgesamt über 1.500 Befragten Ende März und Anfang April 2026.

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