Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Die FDBS Fleischer-Dienst Braunschweig eG hat Insolvenz beantragt. Der Geschäftsbetrieb des Lebensmittelgroßhändlers läuft weiter, die Löhne sind bis Jahresende gesichert. Ziel ist eine Sanierung und langfristige Fortführung des Unternehmens.
Die BaFin plant, die Meldepflicht für Eigengeschäfte von Führungskräften von 20.000 auf 50.000 Euro zu erhöhen. Ziel ist, Verwaltungslasten zu reduzieren, ohne die Transparenz am Kapitalmarkt zu beeinträchtigen. Interessierte können bis 17. November 2025 Stellungnahmen einreichen.
Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Oktober auf 88,4 Punkte gestiegen. Während die Erwartungen der Unternehmen zulegen, bleibt die aktuelle Lage verhalten. Besonders im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor zeigt sich vorsichtiger Optimismus.
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der Nordwest Mediengruppe durch die Madsack Mediengruppe genehmigt. Eine wettbewerbliche Beeinträchtigung sieht die Behörde nicht, da sich die Verbreitungsgebiete der Zeitungen nicht überschneiden.
Die Bestattungsbranche in Deutschland wächst: Mehr Sterbefälle, steigende Umsätze und eine Rekordzahl an Auszubildenden prägen das Gewerbe. Zugleich steigen Preise und kommunale Einnahmen, während die Ausgaben für Sozialbestattungen sinken.
Eine IW-Studie zeigt, dass deutsche Städte und Gemeinden immer mehr Geld für Soziales und Verwaltung ausgeben, während Investitionen zurückgehen. Der Investitionsstau und die Schulden steigen.
Eine neue Analyse globaler Patenttrends zeigt einen Rückgang der Unternehmensforschung im Bereich grüner Technologien trotz der steigenden Dringlichkeit, internationale Klimaziele zu erreichen. Die Studie untersucht die Patentaktivitäten der 2.000 weltweit größten F&E-Investoren zwischen 2012 und 2019 und zeigt, dass deren Fokus auf klimabezogene Technologien in den letzten Jahren deutlich nachgelassen hat.
Im August 2025 stieg der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe leicht um 2,4 Prozent. Laut Destatis legte der Hochbau deutlich zu, während der Tiefbau zurückging. Der Umsatz sank dagegen um 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die schlechte Verkehrsinfrastruktur belastet deutsche Unternehmen stärker als je zuvor. Besonders Straßen- und Schienenmängel behindern die Geschäftstätigkeit, während der Einsatz des Sondervermögens kritisch beobachtet wird.
Der Ausbau von Ganztagsschulen in der Grundschule erhöht die Wahrscheinlichkeit, nach der Grundschule ein Gymnasium zu besuchen. Zudem hat Ganztagsbetreuung in der Grundschule positive Auswirkungen auf Deutschnoten und das Schulklima.
Im September 2025 sank die Rohstahlproduktion in Deutschland gegenüber dem Vorjahresmonat nur geringfügig auf knapp 3 Millionen Tonnen.
Der Rückgang der Kraftstoffpreise setzt sich auch in dieser Woche fort. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, kostet ein Liter Super E10 derzeit im bundesweiten Schnitt 1,656 Euro, das sind 1,5 Cent weniger als in der Vorwoche.
Infrastrukturprojekte könnten sich deutlich verteuern, wenn im Zuge des schuldenfinanzierten Sondervermögens die Nachfrage ansteigt. Davor warnte das ifo Institut im Rahmen des ifo Wirtschaftsdialogs.
Der GREIX-Mietpreisindex zeigt für das dritte Quartal 2025 eine weitgehende Stabilisierung der Mieten in Deutschland. Während die Preise nur leicht steigen, sinkt die Vermarktungsdauer auf ein historisches Tief – ein Zeichen für anhaltende Angebotsknappheit trotz abgekühlter Preisdynamik.
In Deutschland stammen viele Beschäftigte in Engpassberufen aus Familien mit Einwanderungsgeschichte. Laut Destatis lag ihr Anteil 2024 in der Schweiß- und Verbindungstechnik bei 60 Prozent, in der Gastronomie bei 54 Prozent. Besonders stark vertreten sind sie in Bereichen mit Fachkräftemangel – deutlich seltener dagegen in Verwaltung, Polizei und Bildungswesen.
Die Plauener Seidenweberei befindet sich in einem Investorenprozess während des planmäßig eröffneten Insolvenzverfahrens. Produktion und Auftragsbearbeitung laufen unverändert weiter, Löhne und Gehälter sind gesichert.
Die Hair Haus GmbH hat ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet, um den Geschäftsbetrieb und rund 320 Arbeitsplätze zu sichern. Die Geschäftsführung bleibt handlungsfähig und wird von erfahrenen Sanierungsberatern unterstützt.
Die Roschmann Glas GmbH bleibt trotz Insolvenz in Gersthofen erhalten. Ein Unternehmen der Ertl Glas AG übernimmt den Betrieb und sichert rund 50 Arbeitsplätze. Die internationalen Tochtergesellschaften arbeiten weiterhin unabhängig.