Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im August 2025 erneut gestiegen. Auch im ersten Halbjahr legten die Insolvenzzahlen deutlich zu, während die Forderungen der Gläubiger im Vergleich zum Vorjahr zurückgingen.
Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte in Deutschland waren im Juli 2025 leicht rückläufig. Während pflanzliche Produkte wie Kartoffeln und Gemüse deutlich günstiger wurden, stiegen die Preise für Milch, Rinder und Geflügel spürbar an.
Autofahrerinnen und Autofahrer müssen sich im Vergleich zur Vorwoche auf höhere Preise an den Zapfsäulen einstellen. Nach der aktuellen ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise an mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland zahlt man für einen Liter Super E10 derzeit 1,660 Euro und damit 0,5 Cent mehr als in der Vorwoche.
Die schwarz-rote Bundesregierung verlagert Investitionen aus dem Kernhaushalt in ein schuldenfinanziertes Sondervermögen. Laut ifo Institut steigen dafür die Sozialausgaben, während die Investitionsmittel schrumpfen.
Nach Rekordwerten im Juli sind die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im August deutlich gesunken. Dennoch waren mehr Jobs betroffen, und Frühindikatoren deuten für den Herbst auf wieder steigende Zahlen hin.
Das ifo Bildungsbarometer 2025 zeigt: Eine klare Mehrheit der Deutschen will Social Media erst ab 16 Jahren erlauben. Bemerkenswert ist, dass sogar viele Jugendliche strengere Regeln fordern.
Die deutsche Autoindustrie sucht deutlich weniger Arbeitskräfte – besonders im Bereich Elektromobilität. Laut einer ifo-Indeed-Studie ist die Zahl offener Stellen auf den niedrigsten Stand seit der Corona-Pandemie gefallen.
Deutschlands Exporte sind im Juli leicht zurückgegangen, während die Importe nahezu stabil blieben. Besonders der Handel mit den USA und China schwächte sich ab, während die EU-Geschäfte zulegten.
Die Industrieproduktion in Deutschland ist im Juli 2025 gestiegen – besonders stark im Maschinenbau. Während Investitions- und Konsumgüter zulegen konnten, blieb die Entwicklung in energieintensiven Branchen schwächer.
Deutschland verzeichnet 2024 einen Rekord bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Besonders in der Pflegebranche steigt die Zahl deutlich – und wird damit zur entscheidenden Stütze im Kampf gegen den Fachkräftemangel.
Von Jahr zu Jahr fehlen der deutschen Wirtschaft mehr Arbeitskräfte. Eine neue Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Rund drei Viertel der Beschäftigten würden mehr arbeiten, wenn die Rahmenbedingungen stimmen würden.
Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe sind im Juli deutlich gesunken – vor allem wegen Einbrüchen im Fahrzeugbau. Ohne Großaufträge zeigt sich jedoch ein positiver Trend. Parallel dazu konnten die Umsätze der Branche zulegen.
Eine Studie des ADAC zeigt: Der Diesel ist auf dem deutschen Automarkt stark zurückgegangen und spielt vor allem bei Kleinwagen keine Rolle mehr. Dennoch bleibt er bei bestimmten Fahrzeugtypen wie Kleinbussen gefragt.
Die Herbstprognose des IfW Kiel zeigt: Die deutsche Wirtschaft tritt 2025 nahezu auf der Stelle. Zwar sorgen höhere Staatsausgaben für leichte Impulse, doch ein selbsttragender Aufschwung bleibt aus. Belastungen kommen von schwachen Exporten, der Konkurrenz aus China und steigenden Staatsschulden.
Das ifo Institut blickt pessimistischer auf die deutsche Konjunktur: Für 2025 wird nur noch ein Wachstum von 0,2 Prozent erwartet. Neben den US-Zöllen dämpft auch die schwache Wirkung der Regierungsmaßnahmen die Aussichten, während sich auf dem Arbeitsmarkt eine vorübergehende Verschlechterung abzeichnet.
Der deutsche Dienstleistungssektor hat im ersten Halbjahr 2025 ein leichtes Umsatzplus erzielt. Während Information und Kommunikation deutlich zulegen konnten, mussten andere Bereiche wie die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen Rückgänge hinnehmen.
Immer mehr im Ausland erworbene Berufsabschlüsse werden in Deutschland anerkannt. 2024 erreichte die Zahl der positiven Bescheide einen neuen Höchststand, besonders stark vertreten sind Pflegekräfte und Ärztinnen sowie Qualifikationen aus der Türkei und der Ukraine.
Die Preise an den Zapfsäulen haben sich im Vergleich zur Vorwoche nur marginal verändert. Während auf Basis der Kraftstoffpreise von mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland der Preis von Super E10 im bundesweiten Durchschnitt um 0,3 Cent je Liter gefallen ist, hat sich Diesel im Wochenvergleich um 0,1 Cent leicht verteuert.