Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Die GSH Sachsen GmbH sucht Investoren, um den Betrieb in Hartha fortzuführen und Arbeitsplätze zu sichern. Eine teilweise Wiederaufnahme der Produktion bis Anfang 2026 ist vorgesehen, der Investorenprozess steht offen.
Die deutsche Industrie verliert weiter Beschäftigte, besonders stark die Automobilbranche. Während viele Industriezweige deutliche Rückgänge verzeichnen, wächst nur die Nahrungsmittelindustrie. Der Beschäftigtenrückgang Industrie 2025 zeigt eine anhaltend angespannte Lage im Verarbeitenden Gewerbe.
Der Gastgewerbeumsatz ist im September 2025 erneut gesunken. Hotels, Beherbergungsbetriebe und Gastronomie verzeichneten deutliche Rückgänge gegenüber dem Vorjahr und dem Vormonat. Das Minus zeigt eine fortgesetzte Schwäche der Branche.
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Oktober 2025 um 1,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Hauptgrund sind anhaltend sinkende Energiepreise, während Investitions-, Verbrauchs- und Gebrauchsgüter teurer wurden. Ohne Energie hätten die Erzeugerpreise im Jahresvergleich zugelegt.
Immer mehr Babyboomer gehen in den kommenden Jahren in Rente. Damit steigt die Belastung für Beitragszahler deutlich. Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen, wie stark sich das Verhältnis verändert – und warum die Rentenpläne der Bundesregierung teuer werden.
Der Negativtrend in der Stahlproduktion setzt sich auch im Oktober fort: Die Rohstahlerzeugung sank im Vergleich zum Vorjahresmonat erneut um 3 Prozent auf ca. 3,1 Millionen Tonnen.
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der Kind-Gruppe durch die Demant-Gruppe freigegeben. Trotz regionaler Bedenken greift die Bagatellmarktklausel, sodass das Vorhaben nicht untersagt werden konnte. Auch im Herstellermarkt sieht die Behörde keine wettbewerbsrelevanten Risiken.
Die Kraftstoffpreise haben im Vergleich zur vergangenen Woche etwas nachgegeben. Wie die aktuelle ADAC Auswertung zeigt, kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,685 Euro und damit 0,4 Cent weniger als vor Wochenfrist.
Der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe stieg im September 2025 leicht um 0,6 Prozent. Besonders die Elektro- und Elektronikindustrie sowie der Fahrzeugbau verzeichneten Zuwächse. Die Reichweite der Aufträge blieb mit 7,9 Monaten stabil.
China ist erneut Deutschlands wichtigster Handelspartner. Während die deutschen Exporte nach China und in die USA spürbar zurückgingen, stiegen die Importe aus beiden Ländern an. Besonders der Rückgang der Kfz-Exporte prägte die Außenhandelsentwicklung.
Zwischen 2021 und 2023 haben rund 1 300 größere Unternehmen Produktionsteile oder andere Funktionen ins Ausland verlagert. Die Entscheidungen führten zu einem Nettoverlust von rund 50 800 Stellen. Gleichzeitig bleibt mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen in globale Wertschöpfungsketten eingebunden.
Das ifo Institut meldet weiterhin einen hohen Auftragsmangel in der deutschen Wirtschaft. Gut jedes dritte Unternehmen verzeichnet zu geringe Nachfrage, besonders stark betroffen sind Dienstleister, Großhändler sowie einzelne Industriebranchen. Trotz leichter Entspannung bleibt das Niveau deutlich über dem langfristigen Durchschnitt.
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme wesentlicher Vermögenswerte der insolventen Stein’schen Mediengruppe durch die Thalia-Gruppe genehmigt. Die Transaktion betrifft vor allem den Fachinformationshandel und wirft nach Ansicht der Behörde keine wettbewerblichen Bedenken auf.
Im September 2025 wurden in Deutschland fast 60 Prozent mehr Wohnungen genehmigt als im Vorjahresmonat. Der Neubau legte besonders stark zu, während Umbauten leicht rückläufig waren. Für den Zeitraum Januar bis September ergibt sich ein deutlicher Gesamtanstieg der Baugenehmigungen.
Die Preise für Unterhaltungselektronik in Deutschland sind im Oktober 2025 deutlich gefallen. Besonders Fernsehgeräte, Computerhardware und Smartphones wurden günstiger, während einzelne digitale Produkte teurer wurden. Langfristig zeigt sich ein stabiler Preisrückgang bei zentralen Geräteklassen.
Immer mehr Menschen haben Schulden bei Onlinehändlern. 2024 betraf dies 29 Prozent aller Personen in Schuldnerberatung – besonders häufig junge Menschen und Frauen. Trotz vergleichsweise geringer Beträge zeigt sich ein klarer Anstieg gegenüber 2019.
Das Geschäftsklima im Wohnungsbau hat sich im Oktober verschlechtert. Der ifo-Index fiel leicht, die Unternehmen sind skeptischer. Zwar sinkt der Anteil der Firmen mit zu wenig Aufträgen, doch laut ifo bleibt die Lage angespannt.
Köln, 14.11.2025 (PM) – In München ist das Leben weiterhin am teuersten. Auf dem Land wohnen Menschen dagegen deutlich günstiger, zeigt der neue Regionale Preisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Selbst die hohe Inflation der vergangenen Jahre hat das Preisgefälle zwischen Stadt und Land kaum verändert.