Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Das Bundeskartellamt hat den Kontrollerwerb von CECONOMY durch JD.com genehmigt. Wettbewerblich sieht die Behörde keine Probleme, da der chinesische Händler bisher nur gering in Deutschland aktiv ist.
m zweiten Quartal 2025 hat die Wirtschaftsleistung in vierzehn Bundesländern im Vergleich zum Vorquartal abgenommen. Dies ergaben neue Berechnungen des ifo Instituts. Den stärksten Rückgang verzeichnete Sachsen-Anhalt mit minus 1,1 Prozent, gefolgt von Niedersachsen (minus 0,7 Prozent) und Bremen (minus 0,5 Prozent). „Wegen der Unsicherheit bezüglich der US-Zollpolitik zu Jahresbeginn haben viele Unternehmen ihre Käufe ins erste Quartal vorgezogen“, sagt ifo Konjunkturexperte Robert Lehmann.
Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Deutschland ist im Juli 2025 deutlich gestiegen. Besonders Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser trugen zum Aufwärtstrend bei, während Zweifamilienhäuser rückläufig waren.
Das Gastgewerbe in Deutschland konnte im Juli 2025 seine Umsätze gegenüber Juni leicht steigern. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bleiben Hotels und Gastronomie jedoch deutlich im Minus.
Der Handwerksumsatz in Deutschland stieg 2023 auf 766 Milliarden Euro und legte damit stärker zu als die Verbraucherpreise. Besonders das Ausbaugewerbe und große Betriebe trugen zum Wachstum bei, während kleinere Unternehmen Beschäftigte verloren.
Die Kraftstoffpreise haben sich im Vergleich zur vergangenen Woche nur geringfügig geändert. Laut aktueller ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise kosten sowohl Benzin als auch Diesel 0,7 Cent je Liter mehr.
Schwache Industrie, rückläufige Investitionen und eine getrübte Außenwirtschaft: Die deutsche Wirtschaft erholt sich 2025 nicht, wie die neue Konjunkturprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Erst im kommenden Jahr ist eine Trendwende in Sicht.
Der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ging im Juli 2025 leicht zurück, liegt aber über Vorjahresniveau. Besonders die Automobilindustrie dämpfte das Ergebnis, während andere Branchen Zuwächse meldeten.
Der Wohnungsbestand in Deutschland hat Ende 2024 die Marke von 43,8 Millionen erreicht. Wohnungen werden im Durchschnitt größer, während die Zahl der Personen pro Wohnung sinkt. Damit zeigt sich ein klarer Trend zu mehr Wohnfläche pro Kopf.
Das Geschäftsklima der Selbständigen in Deutschland hat sich im August verbessert. Der Jimdo-ifo-Index zeigt eine weniger pessimistische Lageeinschätzung, wenngleich die Unsicherheit über die Zukunft wieder zugenommen hat. Besonders im Dienstleistungssektor und im Einzelhandel macht sich Optimismus bemerkbar.
Deutschland ist im Global Innovation Index 2025 aus den Top Ten gefallen und belegt nur noch Rang 11. Die Studie bescheinigt dem Land weiterhin Stärken in klassischen Industrien, macht aber große Defizite bei Digitalisierung, Gründungskultur und Risikokapital deutlich.
Immer mehr Menschen in Deutschland erledigen ihre Bankgeschäfte online. Laut Destatis nutzten 2024 zwei Drittel der Bevölkerung Online-Banking, angetrieben vor allem durch jüngere Nutzergruppen. Eine neue EU-Regelung soll ab Oktober 2025 für mehr Sicherheit sorgen.
Viele Haushalte in Deutschland geraten wegen Energie- und Nebenkosten in finanzielle Schwierigkeiten. Laut Destatis haben Millionen Menschen Zahlungsrückstände bei Strom- und Gasrechnungen, während ein Drittel keine Rücklagen für unerwartete Ausgaben hat.
Die BaFin unterstützt die geplante Vereinfachung des Solvency-II-Berichtswesens durch EIOPA. Ziel ist es, Meldepflichten zu straffen, Bürokratie zu reduzieren und gleichzeitig die Aufsichtsfunktion zu sichern.
Das ifo Institut fordert eine missionsorientierte Innovationspolitik in Deutschland. Staatliche Förderung soll stärker auf Zukunftstechnologien zielen, um Investitionen anzuregen und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Die Großhandelspreise in Deutschland lagen im August 2025 um 0,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Teurere Lebensmittel und Metalle sorgten für den Anstieg, während Energieprodukte und Altmaterial günstiger wurden.
Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im August 2025 bei +2,2 %. Im Juli und Juni 2025 hatte sie jeweils +2,0 % betragen.
Eine Studie des IW zeigt: Trotz milliardenschwerer Investitionen in den Glasfaser-Ausbau leidet die Mehrheit der Unternehmen weiterhin unter schlechtem Internet. Vor allem in Ost- und Süddeutschland sind viele Betriebe stark beeinträchtigt, während im Norden die Versorgung deutlich besser ist.