Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Der Anteil der Kassenabrechnungen an den Praxiseinnahmen ist 2023 auf 67 Prozent gefallen – ein Tiefstand seit 2000. Besonders Fachgebiete wie Dermatologie und Orthopädie verzeichnen hohe Privatumsätze, während Psychotherapien weitgehend kassenfinanziert bleiben.
Leichte Entspannung auf dem Kraftstoffmarkt: Die Preise sowohl für Benzin als auch Diesel haben gegenüber der Vorwoche nachgegeben.
Trotz nicht mehr so stark steigender Energiepreise haben die Haushalte in Deutschland ihre in der Energiekrise erzielten Einsparungen weitgehend aufrechterhalten. Der temperaturbereinigte Heizenergieverbrauch blieb im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant und lag weiterhin rund sieben Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2021. Gleichzeitig gingen die CO₂-Emissionen im Wohngebäudebestand leicht zurück. Das geht aus dem neuesten Wärmemonitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor.
Die deutsche Automobilindustrie bewertet ihre Lage etwas besser, blickt jedoch zunehmend pessimistisch in die Zukunft. Der Geschäftsklimaindex fällt deutlich, vor allem wegen schlechterer Export- und Geschäftserwartungen.
Das Bundeskartellamt testet Apples Vorschläge zur Anpassung des App Tracking Transparency Frameworks. Ziel ist die Prüfung, ob die Änderungen Wettbewerbsnachteile für Drittanbieter beseitigen und die Abfragen datenschutzkonform gestalten.
Mehr als jedes fünfte betroffene Unternehmen (22 Prozent) plant wegen der anstehenden Mindestlohnerhöhung, Stellen zu streichen. Zum 1. Januar 2026 wird dieser auf 13,90 Euro erhöht. Zudem rechnet mehr als ein Viertel von ihnen (28 Prozent) mit weniger Investitionen. Das zeigt eine neue Studie des ifo Instituts.
Die integrierte kommunale Verschuldung in Deutschland ist 2024 um 6,3 Prozent auf 4 448 Euro pro Kopf gestiegen. Hessen bleibt Spitzenreiter bei der Pro-Kopf-Verschuldung, während Rheinland-Pfalz dank eines Entschuldungsprogramms deutliche Rückgänge verzeichnet.
Tanken hat sich im November im Vergleich zum Oktober teils spürbar verteuert. Während die Fahrer von Benziner-Pkw einen Preisanstieg von 1,4 Cent je Liter hinnehmen mussten, kletterte der Dieselpreis um 5,3 Cent. Das zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise im November 2025.
Die LongTec Holding übernimmt den ITK-Spezialisten Auerswald im Rahmen eines Asset Deals. Die Eigenverwaltung sicherte den Fortbestand, die Marke bleibt erhalten, und das Unternehmen wird auf digitale Lösungen und IT-Security ausgerichtet.
In Deutschland fehlen weiterhin Kitaplätze: 14,2 Prozent der unter Dreijährigen haben keinen Betreuungsplatz, wie eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Besonders im Westen bleibt die Lage angespannt.
Die Materialknappheit in der deutschen Industrie verschärft sich erneut, besonders stark in der Automobil- und Elektronikbranche. Laut ifo Institut melden inzwischen 11,2 Prozent der Betriebe Lieferengpässe – doppelt so viele wie im Vormonat.
Das insolvente Wohnungsbauunternehmen Fiwoim GmbH & Co. KG hat das Wohnquartier „Polygon“ in Heilbronn fertiggestellt. Das Projekt wurde trotz Insolvenz weitergeführt und abgeschlossen, um Vermögenswerte zu sichern und Gläubigerinteressen zu wahren.
Die Inflationsrate in Deutschland liegt im November 2025 laut vorläufigen Zahlen bei 2,3 Prozent zum Vorjahresmonat. Gegenüber Oktober sind die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent gesunken. Die Kerninflation bleibt mit 2,7 Prozent höher als die Gesamtteuerung.
Eine aktuelle ifo-Studie zeigt breite Zustimmung zu strengeren Sanktionen beim Bürgergeld. Gleichzeitig wünschen sich viele bessere Hinzuverdienstmöglichkeiten und eine Zusammenlegung verschiedener Sozialleistungen.
Die Reallöhne in Deutschland sind im dritten Quartal 2025 um 2,7 Prozent und damit so stark wie noch in keinem Quartal dieses Jahres gestiegen. Vor allem Geringverdienende und Auszubildende profitierten überdurchschnittlich von den Lohnzuwächsen.
Die Importpreise in Deutschland lagen im Oktober 2025 deutlich unter dem Vorjahreswert, getrieben von stark gefallenen Energiepreisen. Exportpreise stiegen hingegen leicht, vor allem wegen höherer Preise für Konsum- und Vorleistungsgüter. Land- und Energiewirtschaft bleiben weiterhin Preistreiber im Außenhandel.
Der deutsche Einzelhandel verzeichnet im Oktober 2025 einen leichten Umsatzrückgang gegenüber dem Vormonat, bleibt jedoch im Jahresvergleich im Plus. Besonders der Lebensmitteleinzelhandel wächst, während Nicht-Lebensmittel und der Onlinehandel rückläufige Monatswerte melden.
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme des „Ostfriesischen Kuriers“ und der „Norderneyer Badezeitung“ durch die NOZ/mh:n Mediengruppe genehmigt. Die Behörde sieht keine wettbewerblichen Überschneidungen, da sich die Verbreitungsgebiete nicht decken. Auswirkungen auf die Medienvielfalt sind nicht Gegenstand der kartellrechtlichen Prüfung.