Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Der Dienstleistungssektor in Deutschland verzeichnete im Juli 2025 ein leichtes Umsatzminus. Besonders betroffen waren technische und freiberufliche Dienstleistungen, während die IT-Branche zulegte.
Im August 2025 gingen Auftragseingang und Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe zurück. Besonders die Automobilindustrie und die Elektronikbranche verzeichneten Einbußen, während einige Industriezweige Zuwächse meldeten.
Der öffentliche Gesamthaushalt Deutschlands verzeichnet im ersten Halbjahr 2025 ein Defizit von 58,5 Milliarden Euro. Trotz steigender Einnahmen überstiegen die Ausgaben erstmals die Billionenmarke.
Deutschland hat 2023 rund 747 000 Tonnen Elektroaltgeräte recycelt – das sind 82,4 % der gesammelten Menge. Besonders erfolgreich war das Recycling von Photovoltaikmodulen.
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der Rücker GmbH und der Ostsee-Molkerei durch die Meggle Holding genehmigt. Marktanteile und Wettbewerbssituation lassen eine Fusion ohne Bedenken zu.
Die Stimmung unter Selbständigen in Deutschland ist im September deutlich gesunken. Der Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex fiel auf minus 19,8 Punkte. Besonders die Unsicherheit über die Zukunft und der erschwerte Zugang zu Krediten belasten die Selbständigen zunehmend.
Eine Studie des ifo Instituts zeigt: Die Schwäche der Industrie hat das deutsche Wirtschaftswachstum in den letzten Jahrzehnten deutlich gebremst. Vor allem Automobilindustrie, Maschinenbau und industrienahe Dienstleistungen tragen zur Verlangsamung bei.
Eine IW-Studie zeigt: Mieterstrom aus Solarenergie könnte Millionen Haushalte mit günstigem Ökostrom versorgen und ein Drittel des Photovoltaik-Ausbaus bis 2030 decken. Bürokratische Hürden bremsen jedoch den Durchbruch.
35 Jahre nach der Deutschen Einheit ist das Ost-West-Gefälle in Deutschland weitgehend verschwunden. Stattdessen verstärkt sich die Kluft zwischen Metropolen und ländlichen Regionen, während reichere Bundesländer ihren Vorsprung ausbauen.
Das Einkommen von Rentnerinnen und Rentnern in Deutschland ist in den letzten Jahren gestiegen, liegt aber weiter unter dem Niveau der Gesamtbevölkerung. Vor allem Frauen sind von einer deutlichen Rentenlücke betroffen, während immer mehr ältere Menschen Grundsicherung im Alter beziehen.
Die MVI Group Wolfsburg stellt den Betrieb zum 1. Oktober ein, nachdem kein Investor gefunden wurde. Die Insolvenzverwaltung leitet die geordnete Schließung, rund 260 Mitarbeitende sind von Kündigungen betroffen.
Nicht nur auf dem Rohölmarkt, auch beim Benzinpreis herrschte in den vergangenen Wochen weitgehende Ruhe im Vergleich zu den zum Teil deutlicheren Bewegungen in den Monaten zuvor.
Seit der Deutschen Einheit ist die Erwerbstätigkeit von Frauen in Deutschland deutlich gestiegen und hat sich in Ost und West angeglichen. Dennoch bestehen beim Gender Pay Gap und bei den Einkommen weiterhin Unterschiede zwischen den Regionen.
Das kommunale Finanzierungsdefizit ist im ersten Halbjahr 2025 auf 19,7 Milliarden Euro gestiegen. Höhere Ausgaben für Personal, Sozialleistungen und Zinsen sowie stagnierende Gewerbesteuereinnahmen belasten die Gemeinden zunehmend.
Die Inflationsrate in Deutschland lag im September 2025 bei 2,4 Prozent. Besonders Dienstleistungen verteuerten sich, während Energiepreise den Anstieg etwas dämpften.
Im ersten Halbjahr 2025 gingen die Gas- und Strompreise für private Haushalte leicht zurück. Unternehmen zahlten hingegen deutlich mehr für Gas, während die Strompreise für Nicht-Haushalte sanken. Trotz der Entlastung bleiben die Energiekosten weit über dem Vorkrisenniveau.
Die Importpreise in Deutschland gingen im August 2025 erneut zurück, getrieben vor allem durch deutlich günstigere Energie. Während Vorleistungs- und Investitionsgüter ebenfalls billiger wurden, verteuerten sich Konsum- und Agrarprodukte. Die Exportpreise legten im Jahresvergleich leicht zu.
Der Einzelhandelsumsatz in Deutschland ist im August 2025 leicht zurückgegangen. Während Lebensmittelgeschäfte moderate Zuwächse verzeichneten, brach der Online-Handel gegenüber Juli deutlich ein – im Jahresvergleich bleibt er jedoch klar im Plus.