München, 27. August 2026 (JPD). Die Wirtschaftskanzlei Baker McKenzie hat S-Bahn Berlin, Stadler Rail und Siemens Mobility bei der Überführung ihres Konsortiums für das Zukunftsprojekt der Berliner S-Bahn in ein Joint Venture beraten.
Das Konsortium hatte zuvor das Vergabeverfahren für Teile des Berliner S-Bahn-Netzes gewonnen. Der Zuschlag wurde nach Angaben der Kanzlei im Juli 2026 rechtskräftig erteilt.
Das Projekt umfasst die Bereitstellung von 350 Zügen für das Berliner S-Bahn-System. Zudem sollen die Fahrzeuge über einen Zeitraum von 30 Jahren instand gehalten werden. Der Betrieb in den Teilnetzen Nord-Süd und Stadtbahn ist für einen Zeitraum von 15 Jahren vorgesehen.
Kern des Vorhabens ist eine neue Fahrzeuggeneration, die auf bereits bewährter Technik aufbauen und insbesondere bei Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit weiterentwickelt werden soll. Digitale Lösungen für die Instandhaltung sollen zugleich einen zuverlässigen Betrieb der Flotte während der Vertragslaufzeit gewährleisten.
Baker McKenzie beriet die drei Konsortialpartner bei der Gründung und Strukturierung des Joint Ventures sowie zu den damit verbundenen gesellschaftsrechtlichen Fragen.
„Das Zukunftsprojekt der Berliner S-Bahn setzt Maßstäbe für die Mobilität von morgen – sowohl in seiner Dimension als auch in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit dreier starker Akteure“, erklärte der federführende Baker-McKenzie-Partner Dr. Jakub Lorys.
Co-Lead-Counsel Dr. Katja Heuterkes verwies auf die langfristige Ausrichtung der Zusammenarbeit. Ziel der gesellschaftsrechtlichen Strukturierung sei es gewesen, eine belastbare Grundlage für die jahrzehntelange Partnerschaft zu schaffen.
Das Baker-McKenzie-Team wurde von Dr. Jakub Lorys (Partner, Corporate/M&A, München) und Dr. Katja Heuterkes (Counsel, München) geleitet.





