Forsa: AfD mit 27 Prozent klar vor Union – Grüne steigen auf 18 Prozent

Köln, 15. September 2026. Die AfD bleibt in der Wählergunst deutlich stärkste Kraft, während CDU und CSU auf ihren niedrigsten Wert seit Oktober 2021 fallen. Im aktuellen RTL/ntv Trendbarometer von Forsa kommt die AfD auf 27 Prozent und verliert damit gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt. Die Union büßt ebenfalls einen Punkt ein und erreicht nur noch 20 Prozent.

Damit liegt die CDU/CSU sieben Prozentpunkte hinter der AfD. Nach Angaben von RTL und ntv entspricht der Wert der Union dem Niveau nach der Bundestagswahl 2021.

Deutlich zulegen können dagegen die Grünen. Sie gewinnen zwei Prozentpunkte und erreichen 18 Prozent. Das ist ihr höchster im Trendbarometer gemessener Wert seit April 2023.

Die Linke verbessert sich um einen Punkt auf zwölf Prozent und liegt damit gleichauf mit der SPD. Für die Sozialdemokraten ergibt sich gegenüber der Vorwoche keine Veränderung. Die FDP bleibt ebenfalls unverändert bei vier Prozent, das BSW bei drei Prozent.

Bei einer Bundestagswahl kämen damit nach derzeitigem Stand AfD, Union, Grüne, SPD und Linke über die Fünf-Prozent-Hürde. FDP und BSW würden daran scheitern.

Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt bei 26 Prozent. Damit ist er weiterhin deutlich höher als der Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2025 von 17,9 Prozent.

Auch bei der Frage nach der politischen Problemlösungskompetenz liegt die AfD vorne. 13 Prozent der Befragten trauen ihr am ehesten zu, die Probleme Deutschlands zu lösen. Die Union kommt auf elf Prozent, die Grünen auf acht Prozent sowie SPD und Linke auf jeweils fünf Prozent. 55 Prozent sehen derzeit keine Partei als ausreichend kompetent an.

Für das Trendbarometer wurden zwischen dem 8. und 14. September 2026 insgesamt 2.502 Personen befragt. Die statistische Fehlertoleranz beträgt nach Angaben von Forsa bis zu 2,5 Prozentpunkte.

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