Immobilieninvestment über 1,03 Millionen Euro: Anklage wegen Betrugs

Berlin, 1. September 2026 (JPD). Die Staatsanwaltschaft Berlin hat gegen einen 68-jährigen Mann Anklage wegen Betrugs zum Amtsgericht Tiergarten erhoben. Der Angeschuldigte soll einen Investor um 1,03 Millionen Euro betrogen haben.

Nach dem Vorwurf der Staatsanwaltschaft schloss der Mann am 24. August 2023 als Vertreter einer bayerischen Immobiliengesellschaft einen Vertrag mit einer Berliner Immobilienentwicklungsgesellschaft. Gegenstand soll eine Einlageninvestition in Höhe von 1,03 Millionen Euro gewesen sein. Das Geld sollte nach Ablauf einer vereinbarten Laufzeit zuzüglich einer Gewinnbeteiligung zurückgezahlt werden.

Zur Absicherung der Investition soll der Angeschuldigte persönlich für die Rückzahlung eingestanden und sich der sofortigen Zwangsvollstreckung in sein gesamtes Vermögen unterworfen haben. Anschließend soll der vereinbarte Betrag gezahlt worden sein.

Vermögenslosigkeit soll verschwiegen worden sein

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der Angeschuldigte allerdings bereits in der Woche vor Vertragsschluss im Rahmen eines Zwangsvollstreckungsverfahrens eine Vermögensauskunft abgegeben. Daraus soll hervorgegangen sein, dass er über kein pfändbares Vermögen verfügte.

Diesen Umstand soll er dem Investor bewusst verschwiegen haben. Die vertraglich vereinbarte Rückzahlung der 1,03 Millionen Euro zuzüglich der Gewinnbeteiligung soll später ausgeblieben sein.

Über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens muss nun das Amtsgericht Tiergarten entscheiden.

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