Dr. Alexander Ecker übernimmt Leitung der bayerischen Zentralstelle gegen Extremismus und Terrorismus

München, 29. Oktober 2026 (JPD) – Der Leitende Oberstaatsanwalt Dr. Alexander Ecker übernimmt die Leitung der Bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) bei der Generalstaatsanwaltschaft München. Er folgt auf die Leitende Oberstaatsanwältin Gabriele Tilmann, die die Einrichtung vier Jahre lang geführt hatte. Bayerns Justizminister Josef Schmid stellte den neuen Leiter am Donnerstag vor.

Seit ihrer Gründung 2017 hat die ZET mehr als 6.500 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Zahl der Ermittler wurde von fünf auf vierzehn erhöht. Die Zentralstelle bearbeitet herausgehobene Verfahren zu Terrorismus, Extremismus, Hasskriminalität und politisch motivierten Straftaten.

Zu den aktuellen Schwerpunkten zählen islamistischer Extremismus, Antisemitismus, queerfeindliche Gewalttaten sowie mögliche Spionage- und Sabotagehandlungen. Dabei beschäftigen die Ermittler zunehmend verdächtige Drohnenflüge über kritischer Infrastruktur und Rüstungsunternehmen.

Justizminister Schmid kündigte an, dass sich Bayern weiterhin für eine Modernisierung der strafrechtlichen Vorschriften zur Spionage- und Sabotagebekämpfung einsetzen werde.

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