
Köln, 1. September 2026 (JPD). Die AfD bleibt in der Wählergunst laut aktuellem RTL/ntv Trendbarometer deutlich stärkste Kraft. In der Forsa-Erhebung für den Zeitraum vom 25. bis 31. August kommt die Partei unverändert auf 28 Prozent. CDU und CSU erreichen ebenfalls unverändert 21 Prozent und liegen damit sieben Prozentpunkte hinter der AfD.
Die Parteipräferenzen haben sich damit bereits die fünfte Woche in Folge nicht verändert. Die Grünen kommen weiterhin auf 16 Prozent. SPD und Linke liegen jeweils bei 12 Prozent. Die FDP erreicht vier Prozent und läge damit unter der Fünf-Prozent-Hürde.
Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 29 Prozent. Er liegt damit deutlich über dem Nichtwähleranteil bei der Bundestagswahl 2025 von 17,9 Prozent.
AfD auch bei zugeschriebener Problemlösungskompetenz vorn
Bei der Frage, welcher Partei die Bürger am ehesten zutrauen, die Probleme in Deutschland zu lösen, liegt die AfD ebenfalls vorn. 13 Prozent nennen sie, genauso viele wie in der Vorwoche. Die Union verbessert sich um einen Punkt auf 12 Prozent.
Den Grünen trauen sieben Prozent am ehesten die Lösung der Probleme zu. SPD und Linke kommen jeweils auf fünf Prozent. Mit 55 Prozent ist allerdings weiterhin mehr als die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass keine Partei dazu in der Lage sei.
Die Arbeit der Bundesregierung ist derzeit das meistgenannte politische Thema. 35 Prozent zählen sie zu den wichtigsten Themen. Dahinter folgen die allgemeine wirtschaftliche Lage mit 25 Prozent und die Landtagswahlen im Osten mit 20 Prozent.
Merz-Zufriedenheit bleibt bei 13 Prozent
Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz sind weiterhin lediglich 13 Prozent der Befragten zufrieden. 85 Prozent äußern sich unzufrieden. Diese Werte sind damit bereits die vierte Woche in Folge unverändert.
Unter den Anhängern von CDU und CSU sind 43 Prozent mit Merz zufrieden. Bei SPD-Anhängern sind es 18 Prozent, bei den Grünen acht Prozent, bei der Linken zwei Prozent und bei der AfD ein Prozent.
Leicht verbessert haben sich die Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung. 15 Prozent rechnen mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse, zwei Punkte mehr als in der Vorwoche. 65 Prozent erwarten eine Verschlechterung, nach zuvor 67 Prozent. Der daraus berechnete Index steigt von minus 54 auf minus 50 Punkte.
Für das RTL/ntv Trendbarometer befragte Forsa vom 25. bis 31. August 2026 insgesamt 2.504 Personen. Die statistische Fehlertoleranz wird mit plus/minus 2,5 Prozentpunkten angegeben.






