
Berlin, 18. August 2026 (JPD). Die AfD bleibt in der aktuellen Sonntagsfrage von Forsa mit deutlichem Abstand stärkste Kraft. Im RTL/ntv Trendbarometer für den Zeitraum vom 11. bis 17. August 2026 erreicht die Partei unverändert 28 Prozent und hält damit ihr Rekordniveau. CDU und CSU kommen ebenfalls unverändert auf 21 Prozent und liegen sieben Prozentpunkte hinter der AfD.
Die Grünen folgen mit 16 Prozent auf dem dritten Platz. Die SPD erreicht 12 Prozent und liegt damit weiterhin gleichauf mit der Linken, die ebenfalls auf 12 Prozent kommt. Damit bleiben die Parteipräferenzen gegenüber der Vorwoche vollständig unverändert.
Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt laut Forsa bei 29 Prozent. Er ist damit deutlich höher als der Anteil der Nichtwähler bei der vergangenen Bundestagswahl, der bei 17,9 Prozent gelegen hatte.
AfD auch bei politischer Kompetenz knapp vor der Union
Auch bei der Frage, welcher Partei die Bürger am ehesten zutrauen, die Probleme in Deutschland zu lösen, liegt die AfD knapp vor der Union. 13 Prozent nennen die AfD, 12 Prozent CDU und CSU.
Die Grünen verbessern sich um einen Prozentpunkt auf 7 Prozent. SPD und Linke kommen jeweils auf 5 Prozent, wobei die Linke gegenüber der Vorwoche einen Punkt verliert.
Eine deutliche Mehrheit sieht allerdings bei keiner Partei ausreichende politische Kompetenz. 56 Prozent der Befragten trauen keiner Partei am ehesten zu, die Probleme im Land zu lösen. Das sind ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche.
Merz bleibt bei 13 Prozent Zustimmung
Die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz bleibt zugleich auf ihrem bisherigen Tiefstand. Nur 13 Prozent der Befragten sind mit seiner Arbeit zufrieden, 85 Prozent äußern sich unzufrieden.
Auch unter den Anhängern von CDU und CSU überwiegt die Kritik: 56 Prozent der Unionsanhänger sind laut Trendbarometer mit der Arbeit des Bundeskanzlers nicht zufrieden.
Für das aktuelle RTL/ntv Trendbarometer befragte Forsa vom 11. bis 17. August 2026 insgesamt 2.504 Personen. Die statistische Fehlertoleranz beträgt nach Angaben des Instituts bis zu 2,5 Prozentpunkte.






