Forsa: AfD baut Vorsprung auf CDU und CSU weiter aus

Berlin, 4. August 2026 (JPD). Die AfD legt in der aktuellen Sonntagsfrage des RTL/ntv Trendbarometers um einen Prozentpunkt auf 28 Prozent zu. Sie bleibt damit stärkste politische Kraft und vergrößert ihren Vorsprung auf die Union, die unverändert bei 21 Prozent liegt.

Die Grünen behaupten mit 16 Prozent den dritten Platz. SPD und Linke kommen jeweils auf 12 Prozent. Während die SPD ihren Wert hält, verliert die Linke einen Prozentpunkt. Die FDP liegt unverändert bei 4 Prozent und würde damit an der Fünfprozenthürde scheitern.

Auffällig bleibt der hohe Anteil der politisch Ungebundenen. 27 Prozent der Wahlberechtigten würden derzeit nicht wählen oder wissen noch nicht, welcher Partei sie ihre Stimme geben würden. Damit ist mehr als jeder Vierte unentschlossen oder zur Nichtwahl bereit.

Bei der zugeschriebenen politischen Kompetenz liegt die AfD ebenfalls vorn. 14 Prozent trauen ihr zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertigzuwerden. Die Union erreicht 12 Prozent. Grünen und Linken werden jeweils 6 Prozent zugetraut, der SPD 4 Prozent.

Das Vertrauen in die Problemlösungskompetenz der Parteien insgesamt bleibt gering. 56 Prozent der Befragten trauen keiner Partei zu, die Herausforderungen des Landes am besten bewältigen zu können.

Die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz bleibt auf niedrigem Niveau. 14 Prozent der Bundesbürger sind mit seiner Arbeit zufrieden, 85 Prozent äußern sich unzufrieden. Auch unter den Anhängern von CDU und CSU überwiegt die Kritik: 50 Prozent sind unzufrieden, 48 Prozent zufrieden.

Zugleich nimmt der wirtschaftliche Pessimismus weiter zu. Nur 11 Prozent erwarten eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage. 73 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung, 16 Prozent mit unveränderten Verhältnissen.

Forsa erhob die Daten zu Parteipräferenzen, Kanzlerzufriedenheit und Wirtschaftserwartungen im Auftrag von RTL Deutschland vom 28. Juli bis 3. August 2026 unter 2.501 Befragten. Die statistische Fehlertoleranz beträgt plus/minus 2,5 Prozentpunkte. Die Angaben zur politischen Kompetenz beruhen auf 1.005 Befragten.

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