
Wiesbaden, 16. Juli 2026 (JPD). In Deutschland gab es Ende 2025 rund 44 Millionen Wohnungen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 196.000 oder 0,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Gegenüber 2015 erhöhte sich der Wohnungsbestand um sechs Prozent beziehungsweise 2,5 Millionen Wohnungen. Die gesamte Wohnfläche stieg im selben Zeitraum um 8,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Quadratmeter.
Mehrheit der Wohnungen in Mehrfamilienhäusern
Rund 43,1 Millionen Wohnungen befanden sich in Wohngebäuden. Davon lagen 23,6 Millionen und damit 54,9 Prozent in Mehrfamilienhäusern. Auf Einfamilienhäuser entfielen 13,5 Millionen Wohnungen, auf Zweifamilienhäuser 5,5 Millionen.
Weitere 890.000 Wohnungen befanden sich in Nichtwohngebäuden, etwa oberhalb von Gewerbeflächen oder als Hausmeisterwohnungen.
Eine Wohnung war Ende 2025 durchschnittlich 94 Quadratmeter groß. Das waren 2,4 Quadratmeter mehr als zehn Jahre zuvor. Die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf erhöhte sich seit 2015 um 3,3 auf 49,5 Quadratmeter.
Das Verhältnis von Einwohnern zu Wohnungen sank leicht. Ende 2025 kamen durchschnittlich gut 1,9 Personen auf eine Wohnung, 2015 waren es knapp zwei Personen.





