Weißwasser/Oberlausitz, 15. Juli 2026 (JPD). Die Telux Glasproducts & Components GmbH hat beim Amtsgericht Dresden die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Heiko Schaefer von der Restrukturierungskanzlei BBL bestellt.
Der Geschäftsbetrieb wird nach Angaben der Kanzlei uneingeschränkt fortgeführt. Die Löhne und Gehälter der 16 Beschäftigten sind für drei Monate über das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert.
Sanierungschancen werden geprüft
Der vorläufige Insolvenzverwalter prüft derzeit die wirtschaftliche Lage, die betrieblichen Abläufe und mögliche Sanierungsoptionen.
Telux produziert am Standort Weißwasser vor allem Rohstoffgemische für die Glasherstellung und entwickelt kundenspezifische Gläser und Glaszusammensetzungen.
Als Ursachen der wirtschaftlichen Schwierigkeiten nennt das Unternehmen einen seit 2025 anhaltenden Umsatzrückgang infolge geringerer Aufträge eines langjährigen Kunden aus der Automobilzulieferindustrie sowie einen größeren Forderungsausfall. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte Telux einen Umsatz von rund 3,9 Millionen Euro.





