Schüler präsentieren Demokratieprojekte im Münchner Justizpalast

München, 15. Juli 2026 (JPD). Schülerinnen und Schüler aus Bayern haben beim „Democracy Day“ im Münchner Justizpalast ihre Projektarbeiten zum Thema „Demokratie versus autoritäre Systeme“ vorgestellt.

Im Schuljahr 2025/2026 hatten sie sich in Workshops mit dem Grundgesetz, der Bayerischen Verfassung und dem Rechtsstaatsprinzip beschäftigt. Präsentiert wurden unter anderem Theaterstücke, Gedichte, Plakate und ein Kurzfilm zu Freiheit, Demokratie, Widerstand und Zivilcourage.

Demokratiebildung an Schulen

Bayerns Justizminister Georg Eisenreich betonte, demokratische Werte müssten Kindern und Jugendlichen möglichst früh vermittelt werden. Das Grundgesetz garantiere Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, sei aber auf Menschen angewiesen, die für diese Werte einträten.

An dem Projekt beteiligten sich Grund-, Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien aus München und Hersbruck. Initiator war der Verein Jews Engaged With Society, unterstützt von der Weiße-Rose-Stiftung und der Initiative Stolpersteine für München.

Der Antisemitismusbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Ludwig Spaenle, mahnte, Demokratie sei kein Selbstläufer. Bürger müssten Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat verteidigen und gegenüber Angriffen wachsam bleiben.

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