Wirtschaft

ifo Institut: Autoindustrie sorgt sich um Wettbewerbsfähigkeit

ifo Institut: Autoindustrie sorgt sich um Wettbewerbsfähigkeit

JPD Feb. 5, 2025

Die Stimmung in der Autoindustrie hat zum Jahresanfang ein neues Tief erreicht. Der Index für das Geschäftsklima der Branche sank im Januar auf minus 40,7 Punkte, von minus 35,0 Punkten im Dezember. „Die Autoindustrie steckt in der Krise fest. Vor allem sieht sie ihre Wettbewerbsposition ernsthaft in Gefahr“, sagt ifo Branchenexpertin Anita Wölfl. 

Trump-Zölle verringern US-Exporte

Trump-Zölle verringern US-Exporte

JPD Feb. 4, 2025

Donald Trumps neue Zölle auf Einfuhren aus Kanada, Mexiko und China könnten den Export der USA um 22 Prozent verringern. Kanada und Mexiko wären ebenfalls massiv betroffen. Im Falle von Gegenmaßnahmen auf die US-Zölle müsste Kanada mit einem Rückgang seiner Gesamtexporte um 28 Prozent und Mexiko um 35 Prozent rechnen.

Umsatz im Dienstleistungsbereich im November 2024 um 0,5 % niedriger als im Vormonat

Umsatz im Dienstleistungsbereich im November 2024 um 0,5 % niedriger als im Vormonat

JPD Feb. 4, 2025

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im November 2024 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,5 % und nominal (nicht preisbereinigt) 0,3 % weniger Umsatz erwirtschaftet als im Oktober 2024. Verglichen mit dem Vorjahresmonat November 2023 verzeichneten die kalender- und saisonbereinigten Umsätze einen Anstieg von real 0,2 %

Spritpreise im Januar um rund sieben Cent höher als im Vormonat

Spritpreise im Januar um rund sieben Cent höher als im Vormonat

JPD Feb. 3, 2025

Ausschlaggebend für die deutliche Verteuerung ist nach Ansicht des ADAC unter anderem die Anhebung der CO2-Abgabe zum Jahresbeginn, wodurch die Preise beider Sorten jeweils um rund drei Cent gestiegen sind. Hinzu kommen deutlich höhere Rohölnotierungen im Januar als im Vormonat.

Inflationsrate im Januar 2025 voraussichtlich +2,3 %

Inflationsrate im Januar 2025 voraussichtlich +2,3 %

JPD Jan. 31, 2025

Die Inflationsrate in Deutschland wird im Januar 2025 voraussichtlich +2,3 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, sinken die Verbraucherpreise gegenüber Dezember 2024 um 0,2 %. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im Januar 2025 voraussichtlich +2,9 %.

ifo Institut: Weniger Preisdruck aus der Industrie – mehr bei konsumnahen Dienstleistern

ifo Institut: Weniger Preisdruck aus der Industrie – mehr bei konsumnahen Dienstleistern

JPD Jan. 31, 2025

Die Industrie plant seltener ihre Preise zu erhöhen, während konsumnahe Dienstleister sie häufiger anheben wollen. „Damit dürfte die Inflationsrate auch in den kommenden Monaten bei etwa 2,5 Prozent und damit über dem Ziel der Europäischen Zentralbank liegen“, sagt ifo Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Für die gesamte Wirtschaft liegen die ifo Preiserwartungen im Januar bei 19,6 Punkten, nach 19,7 im Dezember.

Einzelhandelsumsatz im Jahr 2024 real um 1,1 % höher als 2023

Einzelhandelsumsatz im Jahr 2024 real um 1,1 % höher als 2023

JPD Jan. 31, 2025

Der Einzelhandel in Deutschland hat nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2024 real (preisbereinigt) 1,1 % und nominal (nicht preisbereinigt) 2,5 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2023. Das erste vorliegende reale Jahresergebnis liegt damit 0,2 Prozentpunkte unter der am 8. Januar 2025 veröffentlichten Schätzung, die bereits die zu erwartenden Nachmeldungen zum Weihnachtsgeschäft berücksichtigte.

Erwerbstätigkeit im Dezember 2024 stagniert

Erwerbstätigkeit im Dezember 2024 stagniert

JPD Jan. 31, 2025

Im Dezember 2024 waren rund 46,0 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat unwesentlich um 4 000 Personen (0,0 %). Im Oktober und November war die Erwerbstätigkeit um 13 000 beziehungsweise 9 000 Personen noch etwas stärker angestiegen

Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2024 um 0,2 % niedriger als im Vorquartal

Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2024 um 0,2 % niedriger als im Vorquartal

JPD Jan. 30, 2025

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2024 gegenüber dem 3. Quartal 2024 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,2 % gesunken. Während die privaten und staatlichen Konsumausgaben nach vorläufigen Erkenntnissen anstiegen, waren die preis-, saison- und kalenderbereinigten Exporte deutlich niedriger als im Vorquartal. Damit beendete die deutsche Wirtschaft das von konjunkturellen wie strukturellen Herausforderungen geprägte Jahr 2024 im Minus.

ifo Institut: Industrieunternehmen streichen weiter Stellen

ifo Institut: Industrieunternehmen streichen weiter Stellen

JPD Jan. 30, 2025

Nahezu alle Industriezweige wollen mit weniger Mitarbeitern auskommen. In der gesamten Wirtschaft ist die Personalplanung der Unternehmen etwas weniger restriktiv, was auf den Dienstleistungssektor zurückzuführen war. Das ifo Beschäftigungsbarometer stieg im Januar auf 93,4 Punkte, nach 92,4 Punkten im Dezember. „Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt angespannt“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Es gibt weiterhin die Tendenz, Personal abzubauen.“ 

Importpreise im Dezember 2024: +2,0 % gegenüber Dezember 2023

Importpreise im Dezember 2024: +2,0 % gegenüber Dezember 2023

JPD Jan. 30, 2025

Die Importpreise waren im Dezember 2024 um 2,0 % höher als im Dezember 2023. Im November 2024 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +0,6 % gelegen, im Oktober 2024 bei -0,8 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im Dezember 2024 gegenüber dem Vormonat November 2024 um 0,4 %.

Erster Rückgang der Spritpreise seit sieben Wochen

Erster Rückgang der Spritpreise seit sieben Wochen

JPD Jan. 29, 2025

Zum ersten Mal seit sieben Wochen ist Tanken im Vergleich zur Vorwoche wieder etwas günstiger. Das zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Danach kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,739 Euro, das ist ein Minus gegenüber der vergangenen Woche von 0,7 Cent. Deutlich stärker ist der Dieselpreis gesunken.

DIW-Konjunkturbarometer Januar: Handelskonflikte werfen Schatten voraus

DIW-Konjunkturbarometer Januar: Handelskonflikte werfen Schatten voraus

JPD Jan. 29, 2025

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) startet positiv ins neue Jahr: Mit nun 87,7 Punkten liegt es im Januar um 1,3 Punkte höher als im Dezember und setzt damit seinen Aufwärtstrend fort. Trotz dieses leichten Anstiegs bleibt der Barometerwert aber deutlich unter der neutralen 100-Punkte-Marke, die für ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft steht. Die Aussichten für den Jahresauftakt bleiben daher gedämpft. „Die deutsche Wirtschaft tastet sich nur in Trippelschritten voran, momentan befindet sie sich eher in einer abwartenden Haltung“, sagt DIW-Konjunkturchefin Geraldine Dany-Knedlik.

Höherer Verteidigungsetat erfordert massive Einschnitte in öffentlichen Haushalten

Höherer Verteidigungsetat erfordert massive Einschnitte in öffentlichen Haushalten

JPD Jan. 29, 2025

Um Rüstungsausgaben in Höhe von mindestens 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts finanzieren zu können, müsste eine ganze Reihe anderer Ausgaben gekürzt oder gestrichen werden. Das schreibt Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts, in einem aktuellen Gastbeitrag.

Deutschland im EU-Durchschnitt: 13 % der Rentner arbeiteten nach Renteneintritt weiter

Deutschland im EU-Durchschnitt: 13 % der Rentner arbeiteten nach Renteneintritt weiter

JPD Jan. 28, 2025

13 % der Rentnerinnen und Rentner in Deutschland gingen in den ersten sechs Monaten nach dem erstmaligen Bezug einer Altersrente weiter ihrer Arbeit nach. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, lag der Anteil damit im EU-Durchschnitt von 13 %.

55 % mehr Bekleidungs- und Textilabfälle im Jahr 2023 als zehn Jahre zuvor

55 % mehr Bekleidungs- und Textilabfälle im Jahr 2023 als zehn Jahre zuvor

JPD Jan. 28, 2025

Seit dem 1. Januar 2025 müssen Textilien nach einer neuen EU-Richtlinie getrennt vom restlichen Müll entsorgt werden. Nach vorläufigen Ergebnissen wurden bereits im Jahr 2023 rund 175 000 Tonnen Textil- und Bekleidungsabfälle von privaten Haushalten in Deutschland von überwiegend öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern eingesammelt, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

ifo Institut: Exporterwartungen sinken weiter

ifo Institut: Exporterwartungen sinken weiter

JPD Jan. 28, 2025

Die ifo Exporterwartungen sind im Januar auf minus 7,3 Punkte von minus 6,1 Punkten im Dezember gesunken. Die Industrieunternehmen in Deutschland planen mit rückläufigen Exporten. „Der Jahresauftakt in der Exportwirtschaft fiel ernüchternd aus“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Die positive Dynamik im Ausland bleibt für die heimischen Exporteure bisher ohne nennenswerte Wirkung.“ 

ifo Geschäftsklimaindex gestiegen

ifo Geschäftsklimaindex gestiegen

JPD Jan. 27, 2025

Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich leicht verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Januar auf 85,1 Punkte, nach 84,7 Punkten im Dezember. Der Anstieg war primär das Ergebnis einer günstigeren Bewertung der gegenwärtigen Situation. Die Erwartungen fielen hingegen erneut schlechter aus. Die deutsche Wirtschaft bleibt pessimistisch. 

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