Wirtschaft

Bruttoinlandsprodukt im 3. Quartal 2024 um 0,2 % höher als im Vorquartal

Bruttoinlandsprodukt im 3. Quartal 2024 um 0,2 % höher als im Vorquartal

JPD Okt. 30, 2024

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 3. Quartal 2024 gegenüber dem 2. Quartal 2024 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,2 % gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen im 3. Quartal 2024 vor allem die staatlichen und die privaten Konsumausgaben zu.

Erwerbstätigkeit im September 2024 leicht gesunken

Erwerbstätigkeit im September 2024 leicht gesunken

JPD Okt. 30, 2024

Im September 2024 waren rund 46,0 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat leicht um 18 000 Personen (0,0 %). Dies war der vierte Rückgang in Folge.

ifo Institut: Unternehmen planen vermehrt höhere Preise

ifo Institut: Unternehmen planen vermehrt höhere Preise

JPD Okt. 29, 2024

Die ifo Preiserwartungen sind im Oktober auf 15,9 Punkte gestiegen, nach 14,1 im September. Vor allem die Industrieunternehmen, die unternehmensnahen Dienstleister und der Handel planen vermehrt Preiserhöhungen. In den konsumnahen Dienstleistungsbranchen und im Baugewerbe sind die Preiserwartungen dagegen gesunken. „In den kommenden Monaten dürfte die Inflationsrate wieder etwas anziehen und die Zwei-Prozent-Marke der Europäischen Zentralbank erreichen“, sagt ifo Konjunkturexperte Sascha Möhrle. 

ifo Institut: Exporterwartungen gesunken

ifo Institut: Exporterwartungen gesunken

JPD Okt. 28, 2024

Die Stimmung in der deutschen Exportindustrie verschlechtert sich weiter. Die ifo Exporterwartungen sanken im Oktober auf minus 6,7 Punkte, von minus 6,5 Punkten im September. „Die Unternehmen profitieren gegenwärtig nicht von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in anderen Ländern“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Die Durststrecke der Exportwirtschaft setzt sich somit weiter fort.“

ifo Geschäftsklimaindex gestiegen

ifo Geschäftsklimaindex gestiegen

JPD Okt. 25, 2024

Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Oktober auf 86,5 Punkte, nach 85,4 Punkten im September. Das ist der erste Anstieg nach vier Rückgängen in Folge. Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit ihrer aktuellen Lage. Auch die Erwartungen hellten sich auf, bleiben aber von Skepsis geprägt. Die deutsche Wirtschaft konnte den Sinkflug vorerst stoppen.

Auftragseingang steigt im Bauhauptgewerbe im August 2024 um 14,2 %

Auftragseingang steigt im Bauhauptgewerbe im August 2024 um 14,2 %

JPD Okt. 25, 2024

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im August 2024 gegenüber Juli 2024 kalender- und saisonbereinigt um 14,2 % gestiegen.

Deutsche Industrie betrachtet Wahlsieg von Trump als schädlich

Deutsche Industrie betrachtet Wahlsieg von Trump als schädlich

JPD Okt. 24, 2024

44 Prozent der Industrieunternehmen in Deutschland erwarten negative Auswirkungen für ihren Betrieb, sollte Donald Trump statt Kamala Harris zum US-Präsidenten gewählt werden. Dies zeigt eine Umfrage des ifo Instituts unter 2.000 deutschen Industrieunternehmen vom September 2024. Für rund 51 Prozent macht es keinen Unterschied, ob Trump oder Harris die Wahl gewinnt. Nur 5 Prozent erwarten positive Effekte durch eine Wahl von Trump.  

Exporte in Nicht-EU-Staaten sinken im September 2024: um 4,7 %

Exporte in Nicht-EU-Staaten sinken im September 2024: um 4,7 %

JPD Okt. 23, 2024

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, wurden im September 2024 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 57,2 Milliarden Euro dorthin exportiert.

Umsatz im Dienstleistungsbereich im Juli 2024 um 1,1 % höher als im Vormonat

Umsatz im Dienstleistungsbereich im Juli 2024 um 1,1 % höher als im Vormonat

JPD Okt. 23, 2024

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im Juli 2024 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 1,1 % und nominal (nicht preisbereinigt) 0,8 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Juni 2024.

Leichter Rückgang: Vollzeitbeschäftigte haben 2023 durchschnittlich 39,8 Wochenstunden gearbeitet

Leichter Rückgang: Vollzeitbeschäftigte haben 2023 durchschnittlich 39,8 Wochenstunden gearbeitet

JPD Okt. 22, 2024

Angesichts des steigenden Bedarfs an Fachkräften wird immer wieder über die Ausweitung der Arbeitszeit diskutiert. In den letzten Jahren ist diese bei Vollzeitbeschäftigten leicht zurückgegangen: von durchschnittlich 40,7 geleisteten Arbeitsstunden pro Woche im Jahr 2011 auf 39,8 Stunden im Jahr 2023. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus weiter mitteilt, hat die geleistete Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten hingegen zugenommen: Diese arbeiteten im Jahr 2023 durchschnittlich 21,2 Wochenstunden und damit mehr als 2011 mit 18,2 Stunden.

Erzeugerpreise im September 2024: -1,4 % gegenüber September 2023

Erzeugerpreise im September 2024: -1,4 % gegenüber September 2023

JPD Okt. 21, 2024

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im September 2024 um 1,4 % niedriger als im September 2023. Im August 2024 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat -0,8 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise im September 2024 gegenüber dem Vormonat August 2024 um 0,5 %.

Baugenehmigungen für Wohnungen sinken im August 2024 um 6,8 %

Baugenehmigungen für Wohnungen sinken im August 2024 um 6,8 %

JPD Okt. 18, 2024

Im August 2024 wurde in Deutschland der Bau von 18 300 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 6,8 % oder 1 300 Baugenehmigungen weniger als im August 2023. Im Zeitraum von Januar bis August 2024 wurden 141 900 Wohnungen genehmigt. Das waren 19,3 % oder 33 900 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe sinkt im August 2024 um 1 Prozent

Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe sinkt im August 2024 um 1 Prozent

JPD Okt. 17, 2024

Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im August 2024 gegenüber Juli 2024 saison- und kalenderbereinigt um 1,0 % gefallen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2023 lag der Auftragsbestand im August 2024 kalenderbereinigt 4,7 % niedriger.

Benzinpreis leicht gestiegen – Dieselpreis stagniert

Benzinpreis leicht gestiegen – Dieselpreis stagniert

JPD Okt. 16, 2024

Nach dem Preissprung in der vergangenen Woche hat sich der Kraftstoffmarkt wieder etwas beruhigt. Zwar ist der Preis für Benzin gegenüber der Vorwoche um 1,1 Cent je Liter weiter gestiegen, Diesel ist geringfügig um 0,1 Cent günstiger. Das zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise von mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland.

Bedeutung der USA als Handelspartner Deutschlands hat zugenommen

Bedeutung der USA als Handelspartner Deutschlands hat zugenommen

JPD Okt. 16, 2024

Die Bedeutung der Vereinigten Staaten für Deutschlands Exportwirtschaft ist aktuell so groß wie nie in den letzten 20 Jahren. 2023 wurden Güter im Wert von 157,9 Milliarden Euro aus Deutschland in die USA exportiert, das waren wertmäßig 9,9 % der deutschen Exporte.

ifo Institut: Inflationserwartungen über den Inflationszielen der Zentralbanken

ifo Institut: Inflationserwartungen über den Inflationszielen der Zentralbanken

JPD Okt. 16, 2024

Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus aller Welt erwarten weiterhin Inflationsraten über den Zielen der Zentralbanken. Das geht aus dem Economic Experts Survey hervor, einer vierteljährlichen Umfrage des ifo Instituts und des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik. Demnach werden in Deutschland dieses Jahr 2,4 Prozent erwartet, in Österreich 3,1 und in Frankreich 2,3 Prozent. In der Eurozone sind es 2,6 Prozent. „Auch in der mittleren Frist wird eine Inflation über dem Ziel der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent erwartet“, sagt ifo-Forscher Niklas Potrafke. „Aufgrund dieser stagnierenden Inflationserwartungen könnten sich die Zentralbanken mit weiteren Zinssenkungen zurückhalten.“  

Konjunkturausblick des Weltstahlverbands: Moderate Erholung der Stahlnachfrage im Jahr 2025 – Deutschland bleibt zurück

Konjunkturausblick des Weltstahlverbands: Moderate Erholung der Stahlnachfrage im Jahr 2025 – Deutschland bleibt zurück

JPD Okt. 15, 2024

Der Weltstahlverband worldsteel rechnet in seinem aktuellen Konjunkturausblick (Short Range Outlook) für das kommende Jahr mit einer leichten Erholung der weltweiten Stahlnachfrage um etwa 1 Prozent. Der moderate Zuwachs ist allerdings vor dem Hintergrund zu beurteilen, dass die Nachfrage zuvor drei Jahre in Folge stark gesunken war. Besonders die Wirtschaftskrise in China belastet die globalen Stahlmärkte erheblich. Dem Weltstahlverband zufolge wird der chinesische Markt auch 2025, und damit das fünfte Jahr in Folge, im Rückwärtsgang bleiben.

Großhandelspreise sinken im September 2024 um 1,6 %

Großhandelspreise sinken im September 2024 um 1,6 %

JPD Okt. 15, 2024

Die Verkaufspreise im Großhandel waren im September 2024 um 1,6 % niedriger als im September 2023. Im August 2024 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -1,1 % gelegen, im Juli 2024 bei -0,1 %.

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