Wirtschaft

Spendenflaute: 1,6 Milliarden Euro weniger Spenden

Spendenflaute: 1,6 Milliarden Euro weniger Spenden

JPD Dez. 11, 2024

Das Spendenaufkommen in Deutschland ist im vergangenen Jahr gesunken: Insgesamt spendeten die Deutschen 12,5 Milliarden Euro – ganze 1,6 Milliarden Euro weniger als 2022, wie eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt.

ifo Dresden: Höhere Kitagebühren führen nicht zu besserem Betreuungsangebot

ifo Dresden: Höhere Kitagebühren führen nicht zu besserem Betreuungsangebot

JPD Dez. 11, 2024

Die Höhe von Kitagebühren und das Betreuungsangebot von Kitas im ländlichen Raum unterscheidet sich stark. „Während in manchen Gemeinden die Kosten für Eltern bei 565 Euro pro Monat liegen, zahlen Eltern in anderen Gemeinden gar keine Kitagebühren“, sagt Xenia Frei, Forscherin an der ifo Niederlassung Dresden.

DIHK-Studie: Fehlende Fachkräfte gefährden Energiewende

DIHK-Studie: Fehlende Fachkräfte gefährden Energiewende

JPD Dez. 10, 2024

Eine aktuelle Prognos-Studie im Auftrag der DIHK plädiert bei den Anstrengungen um zusätzliche Energiewende-Fachkräfte für einen breiten Lösungsansatz – auch jenseits sogenannter Klima-Berufe im engeren Sinn.   

IWH-Insolvenztrend: Zahl der Firmenpleiten im November leicht rückläufig

IWH-Insolvenztrend: Zahl der Firmenpleiten im November leicht rückläufig

JPD Dez. 10, 2024

Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im November wieder unter den Höchstwert aus dem Oktober gefallen. Erste Früh­indikatoren deuten auf einen erneuten Anstieg ab Februar hin.

ifo Institut: Mehr Unternehmen im Handel wollen Preise anheben

ifo Institut: Mehr Unternehmen im Handel wollen Preise anheben

JPD Dez. 10, 2024

Im Handel wollen wieder mehr Unternehmen ihre Preise anheben. Die ifo Preiserwartungen sind im November jedoch insgesamt leicht auf 15,6 Punkte gesunken, nach 16,0 im Oktober. Dies ist vor allem auf das Produzierende Gewerbe und die Dienstleister zurückzuführen.

Inflationsrate im November 2024 bei +2,2 %

Inflationsrate im November 2024 bei +2,2 %

JPD Dez. 10, 2024

Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im November 2024 bei +2,2 %. Damit hat die Inflationsrate erneut angezogen. Im Oktober 2024 hatte sie bei +2,0 % gelegen, zuvor bewegte sich die Rate zwei Monate unter zwei Prozent. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, blieben im November 2024 insbesondere die überdurchschnittlichen Preiserhöhung bei Dienstleistungen inflationstreibend.

ifo Institut: Selbständige gehen mutlos ins neue Jahr

ifo Institut: Selbständige gehen mutlos ins neue Jahr

JPD Dez. 9, 2024

Die Selbständigen gehen mutlos in das Jahr 2025. In der aktuellen ifo Umfrage rechnen 40,1 Prozent der Selbständigen mit schlechteren Geschäften im nächsten Jahr. Knapp die Hälfte erwartet, dass sich im Vergleich zum ohnehin schon schwierigen Jahr 2024 nichts ändert. „Für viele Selbständige ist 2025 keine Trendwende in Sicht“, sagt ifo-Expertin Katrin Demmelhuber.

Produktion im Oktober 2024: -1,0 % zum Vormonat

Produktion im Oktober 2024: -1,0 % zum Vormonat

JPD Dez. 6, 2024

Die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Oktober 2024 gegenüber September 2024 saison- und kalenderbereinigt um 1,0 % gesunken.

Umsatz steigt im Dienstleistungsbereich im September 2024 um 0,3 %

Umsatz steigt im Dienstleistungsbereich im September 2024 um 0,3 %

JPD Dez. 6, 2024

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im September 2024 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,3 % und nominal (nicht preisbereinigt) 0,4 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im August 2024.

Stromerzeugung im 3. Quartal 2024: 63,4 % aus erneuerbaren Energiequellen

Stromerzeugung im 3. Quartal 2024: 63,4 % aus erneuerbaren Energiequellen

JPD Dez. 6, 2024

Im 3. Quartal 2024 wurden in Deutschland 96,3 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 2,5 % mehr Strom als im 3. Quartal 2023 (94,0 Milliarden Kilowattstunden). Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stieg dabei um 7,1 % und erreichte mit einem Anteil von 63,4 % des insgesamt erzeugten Stroms einen neuen Höchststand für ein 3. Quartal.

Freudenberg-Gruppe darf Heytex übernehmen

Freudenberg-Gruppe darf Heytex übernehmen

JPD Dez. 5, 2024

Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der Heytex Bramsche GmbH durch die Freudenberg Performance Materials Holding GmbH freigegeben. Mit der zu Freudenberg gehörenden Mehler Texnologies GmbH und Heytex schließen sich die beiden mit Abstand größten deutschen Hersteller von beschichtetem technischem Gewebe zusammen.

Ukraine Support Tracker: 70 Milliarden Euro neue Hilfen versprochen

Ukraine Support Tracker: 70 Milliarden Euro neue Hilfen versprochen

JPD Dez. 5, 2024

Hilfszusagen an die Ukraine haben im September und Oktober deutlich um fast 70 Mrd. Euro zugelegt. Grund ist vor allem eine Einigung der europäischen Geber, zur Finanzierung von Finanzhilfen die Gewinne aus eingefrorenen russischen Vermögen zu nutzen.

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe sinkt im Oktober 2024 um 1,5 %

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe sinkt im Oktober 2024 um 1,5 %

JPD Dez. 5, 2024

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Oktober 2024 gegenüber September 2024 saison- und kalenderbereinigt um 1,5 % gefallen.

ifo Institut: Mehr als die Hälfte der Wohnungsbau-Unternehmen hat zu wenig Aufträge

ifo Institut: Mehr als die Hälfte der Wohnungsbau-Unternehmen hat zu wenig Aufträge

JPD Dez. 5, 2024

Der Auftragsmangel im Wohnungsbau hat zugenommen. 54,0 Prozent der Unternehmen berichteten im November davon, nach 49,9 Prozent im Oktober. „Die Krise im Wohnungsbau ist inzwischen chronisch geworden“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Ohne neue Impulse droht eine dauerhafte Lücke bei dringend benötigtem Wohnraum.“ 

Spritpreise geben etwas nach

Spritpreise geben etwas nach

JPD Dez. 4, 2024

Tanken ist im Vergleich zur vergangenen Woche etwas billiger geworden. Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrerinnen und Autofahrer derzeit im bundesweiten Mittel 1,655 Euro bezahlen, das sind 1,3 Cent weniger als in der Vorwoche. Das zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland.

Bundeskartellamt gibt Erwerb der Advanced Power Solutions durch die Energizer Group frei

Bundeskartellamt gibt Erwerb der Advanced Power Solutions durch die Energizer Group frei

JPD Dez. 4, 2024

Das Bundeskartellamt hat den Erwerb der Advanced Power Solutions (APS) durch die Energizer Group freigegeben. Energizer und APS stellen Batterien her und vertreiben sie unter eigenen bzw. lizenzierten Marken an den Einzelhandel und an gewerbliche Abnehmer. Energizer nutzt dafür u. a. die gleichnamige Marke „Energizer“, APS vertreibt in Europa Batterien insbesondere unter der Marke „Panasonic“.

ifo Institut: 22 Prozent der Arbeitszeit für Bürokratie nötig

ifo Institut: 22 Prozent der Arbeitszeit für Bürokratie nötig

JPD Dez. 4, 2024

Durch erhöhte Anforderungen müssen Angestellte 22 Prozent ihrer Arbeitszeit für bürokratische Tätigkeiten aufwenden. Dies geht aus einer Umfrage des ifo Instituts unter Führungskräften in Deutschland hervor.

Inflationsschocks stärken extremistische und populistische Parteien bei Wahlen 

Inflationsschocks stärken extremistische und populistische Parteien bei Wahlen 

JPD Dez. 4, 2024

Eine unerwartet hohe Inflation und ein schwaches Wirtschaftswachstum bringen extremistischen und populistischen Parteien spürbare Stimmenzuwächse bei Wahlen, zeigt eine aktuelle Studie des IfW Kiel. Verantwortlich dafür sind vor allem die damit einhergehenden Reallohnverluste. Sowohl ein Teil des Zuspruchs für Donald Trump in den USA als auch für die AfD und das BSW in Deutschland sind durch diesen Effekt zu erklären.

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