Wirtschaft

Beantragte Insolvenzen steigen im Februar um 12,7 %

Beantragte Insolvenzen steigen im Februar um 12,7 %

JPD März 14, 2025

Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Februar 2025 um 12,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Mit Ausnahme des Juni 2024 (+6,3 %) liegen die Zuwachsraten im Vorjahresvergleich damit seit Juni 2023 im zweistelligen Bereich.

Frühjahrsprognose IfW Kiel: Sondervermögen würde Konjunktur kräftig anschieben

Frühjahrsprognose IfW Kiel: Sondervermögen würde Konjunktur kräftig anschieben

JPD März 13, 2025

Die Zoll- und Handelspolitik der USA dämpft die deutsche Wirtschaft, die geplanten hohen Defizitspielräume über ein Sondervermögen und kreditfinanzierte Verteidigungsausgaben würden ihr im nächsten Jahr allerdings einen deutlichen Schub verleihen. Das geht aus der aktuellen Frühjahrsprognose des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel) hervor. Demnach zeigt der Ausblick für 2025 unverändert eine Stagnation (0,0 Prozent). Für das kommende Jahr revidiert das IfW Kiel seine Erwartungen gegenüber der Winterprognose merklich um 0,6 Prozentpunkte nach oben und rechnet jetzt mit einem Plus von 1,5 Prozent. Kehrseite ist ein steigender Schuldenstand auf über 65 Prozent des BIP, auch für den Preisauftrieb gibt es noch keine Entwarnung.

Ukraine-Hilfen: Europa könnte US-Unterstützung größtenteils ersetzen

Ukraine-Hilfen: Europa könnte US-Unterstützung größtenteils ersetzen

JPD März 13, 2025

Sollten die USA ihre finanzielle und militärische Unterstützung für die Ukraine dauerhaft einstellen, könnten europäische Staaten die Lücke in vielen Bereichen füllen oder sogar überkompensieren. Eine neue Analyse des Kiel Instituts für Weltwirtschaft zeigt, dass dies insbesondere im finanziellen Bereich mit einem vergleichsweise geringen Mehraufwand möglich wäre. Schwieriger ist der Ersatz der amerikanischen Waffen- und Munitionshilfen, aber auch dort könnte Europa in wichtigen Bereichen liefern. Es gibt derzeit keinen ausreichenden Ersatz für die US-Militäraufklärung.

Kraftstoffpreise auf neuem Jahrestief

Kraftstoffpreise auf neuem Jahrestief

JPD März 12, 2025

Tanken ist gegenüber der Vorwoche deutlich billiger geworden, die Preise beider Kraftstoffsorten sind kräftig gesunken – das zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Danach kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,686 Euro und damit 4,9 Cent weniger als vor einer Woche. Der Dieselpreis ging um 4,2 Cent zurück und liegt aktuell im Schnitt bei 1,624 Euro.

ifo Institut: Strukturreformen laut Ökonomen wichtiger als Schulden für Infrastruktur

ifo Institut: Strukturreformen laut Ökonomen wichtiger als Schulden für Infrastruktur

JPD März 12, 2025

Aus Sicht führender Ökonominnen und Ökonomen sind neue Schulden für Infrastruktur nicht vordringlich. Das ergab eine Umfrage des ifo Instituts, an der sich 205 Professorinnen und Professoren der Volkswirtschaftslehre beteiligt haben. Wichtiger wären aus Sicht der Befragten Reformen in den Bereichen Bürokratie, Renten-, Energie- und Klimapolitik. „Massive Schulden für Investitionen in die Infrastruktur, wie sie gegenwärtig von Union und SPD vorgesehen sind, zählen nicht zu den wichtigsten Reformthemen der neuen Bundesregierung“, sagtifo Experte Niklas Potrafke. 

Stromerzeugung 2024: 59,4 % aus erneuerbaren Energieträgern

Stromerzeugung 2024: 59,4 % aus erneuerbaren Energieträgern

JPD März 12, 2025

Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 431,5 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 3,6 % weniger Strom als im Jahr 2023. Gründe für den Rückgang waren insbesondere ein geringerer Strombedarf infolge des Produktionsrückgangs im Produzierenden Gewerbe sowie der vermehrte Import von Strom aus dem Ausland. Mit einem Anteil von 59,4 % stammte der im Jahr 2024 inländisch erzeugte und ins Netz eingespeiste Strom mehrheitlich aus erneuerbaren Energiequellen. Insgesamt

21 % der 16- bis 74-Jährigen kaufen Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel online

21 % der 16- bis 74-Jährigen kaufen Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel online

JPD März 11, 2025

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gaben 21 % der Bevölkerung im Alter von 16 bis 74 Jahren im Jahr 2024 an, Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel wie zum Beispiel Vitaminpräparate online gekauft zu haben. Der Anteil ist in den vergangenen Jahren gestiegen: 2021 hatte er noch bei 16 % gelegen.

Mehrheiten für Lockerung der Schuldenbremse reichen in vielen Bundesländern nicht

Mehrheiten für Lockerung der Schuldenbremse reichen in vielen Bundesländern nicht

JPD März 11, 2025

Die Schuldenbremse auf Länderebene können nur Berlin, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und das Saarland per Gesetz mit einfachen Mehrheiten in den Landesparlamenten lockern. In den restlichen Bundesländern sind Verfassungsänderungen mit Zwei-Drittel-Mehrheiten notwendig.

BaFin stellt Entschädigungsfall für Bankhaus Obotritia fest

BaFin stellt Entschädigungsfall für Bankhaus Obotritia fest

JPD März 10, 2025

Die Finanzaufsicht BaFin hat heute den Entschädigungsfall für die Bankhaus Obotritia GmbH i.L. festgestellt, da das Institut nicht mehr in der Lage ist, die Einlagen seiner Kunden vollumfänglich zurückzuzahlen.

Exporte im Januar 2025: -2,5 % zum Dezember 2024

Exporte im Januar 2025: -2,5 % zum Dezember 2024

JPD März 10, 2025

Im Januar 2025 sind die deutschen Exporte gegenüber Dezember 2024 kalender- und saisonbereinigt um 2,5 % gesunken und die Importe um 1,2 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, sanken die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2024 um 0,1 % und die Importe stiegen um 8,7 %.

Produktion im Januar 2025: +2,0 % zum Vormonat

Produktion im Januar 2025: +2,0 % zum Vormonat

JPD März 10, 2025

Die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar 2025 gegenüber Dezember 2024 saison- und kalenderbereinigt um 2,0 % gestiegen.

ifo Institut: Auftragsmangel im Bau etwas zurückgegangen

ifo Institut: Auftragsmangel im Bau etwas zurückgegangen

JPD März 10, 2025

Etwas weniger Unternehmen in der Bauwirtschaft berichteten von fehlenden Aufträgen. Dennoch bleibt der Auftragsmangel im Februar ein Problem für rund 42 Prozent der Unternehmen. Im Januar waren es 44 Prozent. „Die Auftragslage im Bau bleibt angespannt“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Zwar ist die Zahl der Unternehmen mit Auftragsmangel leicht zurückgegangen, von einer Entspannung ist aber noch keine Rede.“

Einkommen von Frauen sinken nach Heirat um 20 Prozent

Einkommen von Frauen sinken nach Heirat um 20 Prozent

JPD März 7, 2025

Mit der Heirat verringern Frauen ihr Arbeitseinkommen im Schnitt um 20 Prozent. Grund dafür ist, dass sie weniger arbeiten oder ganz aufhören zu arbeiten. Bei Männern sei hingegen keine Einkommensverringerung nach der Eheschließung zu beobachten. Das zeigt eine Studie von Autoren des ifo Instituts und der Universität Oslo anhand von Rentenversicherungsdaten.

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Januar 2025: -7,0 % zum Vormonat

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Januar 2025: -7,0 % zum Vormonat

JPD März 7, 2025

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar 2025 gegenüber Dezember 2024 saison- und kalenderbereinigt um 7,0 % gefallen.

Umsatz im Dienstleistungsbereich im Jahr 2024 um 0,1 % höher als im Vorjahr

Umsatz im Dienstleistungsbereich im Jahr 2024 um 0,1 % höher als im Vorjahr

JPD März 7, 2025

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im Jahr 2024 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) real (preisbereinigt) 0,1 % und nominal (nicht preisbereinigt) 3,0 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2023, in dem der bisher höchste Umsatz seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015 erzielt wurde.

7 % mehr Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Jahr 2023

7 % mehr Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Jahr 2023

JPD März 7, 2025

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 129,7 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Berechnungen mitteilt, waren das 7 % oder 8,3 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Damit setzte sich der langjährige, nur im Corona-Jahr 2020 unterbrochene Trend steigender Forschungs- und Entwicklungsausgaben fort. In die Zahlen fließen die gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung in außeruniversitären Einrichtungen, an Hochschulen und in der Wirtschaft ein.

Bundesregierung verlängert Treuhandverwaltung der Rosneft Deutschland

Bundesregierung verlängert Treuhandverwaltung der Rosneft Deutschland

JPD März 6, 2025

Die Bundesregierung ordnet auf Grundlage des Energiesicherungsgesetzes (EnSiG) die Verlängerung der Treuhandverwaltung über die Rosneft Deutschland GmbH (RDG) und die RN Refining & Marketing GmbH (RNRM) bis zum 10. September 2025 an. Mit der Verlängerung behält die Bundesnetzagentur weiterhin die Kontrolle über Rosneft Deutschland und damit auch über den jeweiligen Anteil in den drei Raffinerien PCK Schwedt, MiRo (Karlsruhe) und Bayernoil (Vohburg).

Bundeskartellamt prüft erhebliche Wettbewerbsstörung im Kraftstoffgroßhandel –Erstes Verfahren auf Basis des neuen Wettbewerbsinstruments

Bundeskartellamt prüft erhebliche Wettbewerbsstörung im Kraftstoffgroßhandel –Erstes Verfahren auf Basis des neuen Wettbewerbsinstruments

JPD März 6, 2025

Das Bundeskartellamt macht im Bereich des Kraftstoffgroßhandels erstmals Gebrauch von dem 2023 in Kraftgetretenen neuen Wettbewerbsinstrument (§ 32f Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, GWB). Die Behörde hat ein Verfahren eingeleitet, um in einem ersten Schritt zu prüfen, ob im Kraftstoffgroßhandel eine erhebliche und dauerhafte Störung des Wettbewerbs vorliegt.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner