Wirtschaft

1 219 Euro mehr: Bruttomonatsverdienste in Gesundheits- und Pflegeberufen binnen zehn Jahren deutlich gestiegen

1 219 Euro mehr: Bruttomonatsverdienste in Gesundheits- und Pflegeberufen binnen zehn Jahren deutlich gestiegen

JPD Mai 6, 2025

Vollzeitbeschäftigte in Gesundheits- und Pflegeberufen verdienten im April 2024 im Mittel 4 048 Euro brutto ohne Sonderzahlungen. Das waren 1 219 Euro mehr als zehn Jahre zuvor, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag der Pflegenden am 12. Mai mitteilt. Im April 2014 hatten Vollzeitbeschäftigte in Gesundheits- und Pflegeberufen im Mittel 2 829 Euro brutto verdient.

Umsatz im Dienstleistungsbereich im Februar 2025 um 0,4 % höher als im Vormonat

Umsatz im Dienstleistungsbereich im Februar 2025 um 0,4 % höher als im Vormonat

JPD Mai 6, 2025

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im Februar 2025 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,4 % und nominal (nicht preisbereinigt) 0,6 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Januar 2025.

ifo Institut: Unsicherheit und Auftragsmangel setzen Selbstständige unter Druck

ifo Institut: Unsicherheit und Auftragsmangel setzen Selbstständige unter Druck

JPD Mai 6, 2025

Fast jeder zweite befragte Selbständige (48,4 Prozent) meldete im April zu wenig Aufträge, nach 50,6 Prozent im Januar. Damit liegt der Anteil bei den Selbständigen weiter deutlich über dem der Gesamtwirtschaft (37,3 Prozent). „Die schwache Auftragslage bleibt ein ernstzunehmendes Problem“, sagt ifo-Expertin Katrin Demmelhuber.

ifo Institut: US-Zölle belasten Geschäftsklima in der Autoindustrie

ifo Institut: US-Zölle belasten Geschäftsklima in der Autoindustrie

JPD Mai 5, 2025

Der Geschäftsklimaindex der deutschen Automobilindustrie ist im April 2025 leicht zurückgegangen. Er fiel auf minus 30,7 Punkte, von minus 30,5* Punkten im März. „Die Anfang April in Kraft getretenen US-Zölle haben erste positive Geschäftsentwicklungen, insbesondere im europäischen Markt, quasi im Keim erstickt“, sagt ifo Branchenexpertin Anita Wölfl. 

April bisher günstigster Tankmonat

April bisher günstigster Tankmonat

JPD Mai 2, 2025

Die Kraftstoffpreise im April waren die günstigsten im laufenden Jahr. Das geht aus einer aktuellen ADAC Auswertung der Preise von mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland hervor. Demnach war im vergangenen Monat Tanken erneut günstiger als in den Vormonaten, und zwar insbesondere Dieselkraftstoff. Damit löst der April den März als günstigsten Tank-Monat des Jahres ab. 

Deutsche sind mehr im Homeoffice als Beschäftigte in anderen Ländern

Deutsche sind mehr im Homeoffice als Beschäftigte in anderen Ländern

JPD Mai 2, 2025

Im weltweiten Vergleich arbeiten die Deutschen überdurchschnittlich oft von zuhause. Dies zeigt eine neue Auswertung des ifo Instituts unter Arbeitnehmern mit Hochschulabschluss in 40 Ländern. Demnach arbeiten Menschen in Deutschland durchschnittlich an 1,6 Tagen pro Woche von zuhause. Der globale Durchschnitt beträgt 1,2 Tage pro Woche bei Vollzeit von mindestens 6 Arbeitsstunden pro Tag.

Wohnindex – Kaufpreise für Immobilien steigen wieder deutlich

Wohnindex – Kaufpreise für Immobilien steigen wieder deutlich

JPD Mai 1, 2025

Die Preise für Eigentumswohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser sind im ersten Quartal 2025 erstmals seit über zwei Jahren wieder deutlich gestiegen. Das zeigt der neue Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung macht Hoffnung auf mehr Wohnungen in kürzerer Zeit.

Handelskrieg USA-China: gravierende Folgen vor allem für die USA

Handelskrieg USA-China: gravierende Folgen vor allem für die USA

JPD Mai 1, 2025

Der gegenwärtige Handelskrieg zwischen den USA und China dürfte vor allem die US-Wirtschaft stark belasten. Die Inflation dürfte um über 5 Prozent steigen, Exporte um fast 17 Prozent einbrechen. Für China selbst sind die Folgen zwar auch erheblich, aber deutlich schwächer. Deutschland und die EU sind kaum negativ betroffen.

Inflationsrate im April 2025 voraussichtlich +2,1 %

Inflationsrate im April 2025 voraussichtlich +2,1 %

JPD Apr. 30, 2025

Die Inflationsrate in Deutschland wird im April 2025 voraussichtlich +2,1 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber März 2025 um 0,4 %.

Bundeskartellamt gibt Erwerb der Urban Sports GmbH durch Wellhub frei

Bundeskartellamt gibt Erwerb der Urban Sports GmbH durch Wellhub frei

JPD Apr. 30, 2025

Das Bundeskartellamt hat den Erwerb der Urban Sports GmbH (USC) durch Wellhub, Inc. (Wellhub) freigegeben. Wellhub und USC sind als sog. Fitness- und Wellbeing-Aggregatoren tätig. Sie bieten Rahmenverträge für Firmenkunden an, auf deren Basis die Mitarbeitenden verschiedene Fitness- und Wellbeing-Angebote nutzen können. USC hat daneben auch ein Angebot für private Nutzende.

DIW-Konjunkturbarometer bricht im April ein – Lichtblicke aber in Sicht

DIW-Konjunkturbarometer bricht im April ein – Lichtblicke aber in Sicht

JPD Apr. 30, 2025

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist im April nach vier Anstiegen in Folge um fast acht Punkte eingebrochen. Es fällt auf 82,9 Punkte, den niedrigsten Wert seit über zwei Jahren. Die enorme Unsicherheit rund um die erratische Zollpolitik des US-Präsidenten Donald Trump und die geplanten Gegenmaßnahmen der Europäischen Union übertragen sich auch auf den Barometerwert. Er entfernt sich zumindest in diesem Monat wieder klar von der neutralen 100-Punkte-Marke, die in etwa einer Wachstumsrate im langfristigen Mittel entspricht.

Bruttoinlandsprodukt im 1. Quartal 2025 um 0,2 % höher als im Vorquartal

Bruttoinlandsprodukt im 1. Quartal 2025 um 0,2 % höher als im Vorquartal

JPD Apr. 30, 2025

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal 2025 gegenüber dem 4. Quartal 2024 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,2 % gestiegen, nachdem es zum Jahresende 2024 zurückgegangen war (-0,2 % im 4. Quartal 2024 zum 3. Quartal 2024). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren sowohl die privaten Konsumausgaben als auch die Investitionen höher als im Vorquartal.

Einzelhandelsumsatz im März 2025 real um 0,2 % niedriger als im Vormonat

Einzelhandelsumsatz im März 2025 real um 0,2 % niedriger als im Vormonat

JPD Apr. 30, 2025

Der Umsatz der Einzelhandelsunternehmen in Deutschland ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2025 gegenüber Februar 2025 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) um 0,2 % und nominal (nicht preisbereinigt) um 0,1 % gesunken.

Importpreise im März 2025: +2,1 % gegenüber März 2024

Importpreise im März 2025: +2,1 % gegenüber März 2024

JPD Apr. 30, 2025

Die Importpreise waren im März 2025 um 2,1 % höher als im März 2024. Im Februar 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +3,6 % gelegen, im Januar 2025 bei +3,1 %.

Eine Arbeitsstunde kostete im Jahr 2024 durchschnittlich 43,40 Euro

Eine Arbeitsstunde kostete im Jahr 2024 durchschnittlich 43,40 Euro

JPD Apr. 30, 2025

Unternehmen des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereichs in Deutschland haben im Jahr 2024 durchschnittlich 43,40 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde gezahlt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren die Arbeitskosten in Deutschland damit die siebthöchsten in der Europäischen Union (EU-27).

ifo Institut: Unsicherheit in der deutschen Wirtschaft nimmt zu

ifo Institut: Unsicherheit in der deutschen Wirtschaft nimmt zu

JPD Apr. 29, 2025

Unternehmen in Deutschland haben zunehmend Schwierigkeiten, ihre Geschäftsentwicklung vorherzusagen. Im April gaben 28,3 Prozent der befragten Firmen an, dies falle ihnen „schwer“ – nach 24,8 Prozent im März. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des ifo Instituts. Die Antworten gelten als ein Indikator für wirtschaftliche Unsicherheit. Der Indikator kletterte damit auf den höchsten Stand seit November 2022. „Immer mehr Unternehmen tappen derzeit im Dunkeln, wenn es um ihre eigene Zukunft geht“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen.

Atypische Arbeitszeiten: Mehr als ein Viertel der Beschäftigten arbeitete im Jahr 2023 am Wochenende

Atypische Arbeitszeiten: Mehr als ein Viertel der Beschäftigten arbeitete im Jahr 2023 am Wochenende

JPD Apr. 28, 2025

Mehr als ein Viertel (27 %) der abhängig Beschäftigten hat im Jahr 2023 zumindest gelegentlich Wochenendarbeit geleistet. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen des Mikrozensus zum Tag der Arbeit am 1. Mai mit, an dem die Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern traditionell im Fokus stehen.

ifo Institut: Stellenabbau verlangsamt sich etwas

ifo Institut: Stellenabbau verlangsamt sich etwas

JPD Apr. 28, 2025

Die Unternehmen in Deutschland bauen weiter Stellen ab, allerdings weniger stark als noch im Vormonat. Das ifo Beschäftigungsbarometer stieg im April auf 93,9 Punkte, nach 92,8 Punkten im März. „Es ist noch zu früh, um von einer Trendwende auf dem Arbeitsmarkt zu sprechen“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Wir sehen einen starken Anstieg der Unsicherheit, dies könnte die Situation wieder verschärfen.“

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