Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Seit der Deutschen Einheit ist die Erwerbstätigkeit von Frauen in Deutschland deutlich gestiegen und hat sich in Ost und West angeglichen. Dennoch bestehen beim Gender Pay Gap und bei den Einkommen weiterhin Unterschiede zwischen den Regionen.
Das kommunale Finanzierungsdefizit ist im ersten Halbjahr 2025 auf 19,7 Milliarden Euro gestiegen. Höhere Ausgaben für Personal, Sozialleistungen und Zinsen sowie stagnierende Gewerbesteuereinnahmen belasten die Gemeinden zunehmend.
Die Inflationsrate in Deutschland lag im September 2025 bei 2,4 Prozent. Besonders Dienstleistungen verteuerten sich, während Energiepreise den Anstieg etwas dämpften.
Im ersten Halbjahr 2025 gingen die Gas- und Strompreise für private Haushalte leicht zurück. Unternehmen zahlten hingegen deutlich mehr für Gas, während die Strompreise für Nicht-Haushalte sanken. Trotz der Entlastung bleiben die Energiekosten weit über dem Vorkrisenniveau.
Die Importpreise in Deutschland gingen im August 2025 erneut zurück, getrieben vor allem durch deutlich günstigere Energie. Während Vorleistungs- und Investitionsgüter ebenfalls billiger wurden, verteuerten sich Konsum- und Agrarprodukte. Die Exportpreise legten im Jahresvergleich leicht zu.
Der Einzelhandelsumsatz in Deutschland ist im August 2025 leicht zurückgegangen. Während Lebensmittelgeschäfte moderate Zuwächse verzeichneten, brach der Online-Handel gegenüber Juli deutlich ein – im Jahresvergleich bleibt er jedoch klar im Plus.
Die Stimmung in der Chemischen Industrie hat sich im September leicht aufgehellt. Der Geschäftsklimaindex stieg auf minus 11,1 Punkte, nach minus 12,1 Punkten im August.
Wenn von Krediten statt von Schulden die Rede ist, erhöht das die Zustimmung der Bevölkerung zu neuen Staatsschulden um 11 Prozent. Ebenso erhöht sich die Bereitschaft der privaten Haushalte in Deutschland, sich zu verschulden, um 18 Prozent. Dies zeigt eine neue Studie des ifo Instituts, die den Einfluss von Sprache auf Einstellungen zu privater und öffentlicher Verschuldung und wirtschaftlichen Entscheidungen in verschiedenen Sprachräumen untersucht.
Das Finanzvermögen des Öffentlichen Gesamthaushalts in Deutschland ist 2024 gesunken. Vor allem Bund und Sozialversicherung verzeichneten deutliche Rückgänge, während die Gemeinden weitgehend stabile Werte meldeten.
Arzneimittelimporte in die USA sollen mit einem 100-prozentigen Zoll belegt werden – sofern die Unternehmen nicht in den USA produzieren. Den Preis könnten am Ende amerikanische Patienten bezahlen. Denn die USA sind stark auf Pharmaimporte etwa aus der EU angewiesen.
Das ifo Institut meldet einen deutlichen Rückgang seines Beschäftigungsbarometers. Unternehmen in Deutschland setzen zunehmend auf Stellenabbau und zurückhaltende Personalpolitik. Besonders Industrie, Handel sowie Transport und Logistik sind betroffen.
Ausländische Unternehmen haben in diesem Jahr so viel in Deutschland investiert wie lange nicht, zeigt eine neue Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). In unsicheren Zeiten scheint Deutschland für Investoren verlässlicherer zu sein – als die USA.
Die deutsche Wirtschaft erholt sich langsam, gestützt durch expansive Finanzpolitik. Strukturelle Schwächen und internationale Risiken bleiben jedoch bestehen, während die Binnenwirtschaft den Aufschwung trägt. Reformen könnten sowohl kurzfristig als auch langfristig Impulse geben.
Das DPMA hat der neuen Verwertungsgesellschaft für die Games-Branche (VHG) die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb erteilt. Sie fordert Vergütungen von Geräteherstellern für private Screenshots und Mitschnitte ein und unterstützt Entwickler und Publisher bei der Durchsetzung ihrer Rechte.
Die Exporterwartungen in Deutschland sind im September 2025 deutlich gestiegen. Vor allem die Autoindustrie zeigt sich optimistisch, während Maschinenbau und Metallbranche mit Schwierigkeiten im Auslandsgeschäft rechnen.
Das Bauhauptgewerbe verzeichnete im Juli 2025 ein Plus beim Auftragseingang und steigende Umsätze. Besonders stark entwickelte sich der Tiefbau, während auch die Beschäftigtenzahl zunahm.
Seit mehreren Wochen treten die Kraftstoffpreise mehr oder weniger auf der Stelle und auch die heutige ADAC Auswertung zeigt nur eine minimale Veränderung gegenüber der Vorwoche.
Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex sank im September auf 87,7 Punkte, nach 88,9 Punkten im August. Die Unternehmen waren weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Zudem trübten sich die Erwartungen merklich ein. Die Hoffnung auf wirtschaftliche Erholung erleidet einen Dämpfer.