Wirtschaft

IWH-Insolvenztrend: Weniger Firmenpleiten im Mai – aber mehr Jobs betroffen

IWH-Insolvenztrend: Weniger Firmenpleiten im Mai – aber mehr Jobs betroffen

JPD Juni 10, 2025

Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland ist im Mai spürbar zurückgegangen. Laut Insolvenztrend des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) stieg jedoch die ohnehin hohe Zahl von betroffenen Beschäftigten weiter an. Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland liegt laut IWH-Insolvenztrend im Mai bei 1 478. Das sind 9% weniger als im Vormonat, aber 17% mehr als im Mai 2024 und 53% mehr als in einem durchschnittlichen Mai der Jahre 2016 bis 2019, also vor der Corona-Pandemie.

Stimmung unter Selbständigen besser

Stimmung unter Selbständigen besser

JPD Juni 10, 2025

Das Geschäftsklima bei den Selbständigen und Kleinstunternehmen ist im Mai deutlich gestiegen. Der „Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex“ kletterte von minus 23,8 Punkten im April auf minus 19,0 im Mai. Die Erwartungen der Selbständigen fielen weniger düster aus und trugen damit zur besseren Stimmung bei. Aber auch bei der Beurteilung der laufenden Geschäfte gab es eine Bewegung nach oben. „Die zuletzt stark gestiegene Unsicherheit unter den Selbständigen ließ etwas nach“, sagt ifo-Expertin Katrin Demmelhuber.

Geschäftsklima im Wohnungsbau verbessert sich

Geschäftsklima im Wohnungsbau verbessert sich

JPD Juni 6, 2025

Die Stimmung im Wohnungsbau hat sich im Mai weiter aufgehellt. Das ifo Geschäftsklima stieg von minus 37,2 auf minus 31,5 Punkte. Sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen der Unternehmen verbesserten sich spürbar. „Die Unternehmen im Wohnungsbau schöpfen vorsichtig Hoffnung“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen.

Exporte im April 2025: -1,7 % zum März 2025

Exporte im April 2025: -1,7 % zum März 2025

JPD Juni 6, 2025

Im April 2025 sind die deutschen Exporte gegenüber März 2025 kalender- und saisonbereinigt um 1,7 % gesunken und die Importe um 3,9 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, sanken die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2024 um 2,1 %, während die Importe um 3,8 % stiegen.

Produktion im April 2025: -1,4 % zum Vormonat

Produktion im April 2025: -1,4 % zum Vormonat

JPD Juni 6, 2025

Die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im April 2025 gegenüber März 2025 saison- und kalenderbereinigt um 1,4 % gesunken. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war die Produktion von Februar 2025 bis April 2025 um 0,5 % höher als in den drei Monaten zuvor.

Stromerzeugung im 1. Quartal 2025 mehrheitlich aus fossilen Quellen

Stromerzeugung im 1. Quartal 2025 mehrheitlich aus fossilen Quellen

JPD Juni 6, 2025

Im 1. Quartal 2025 wurden in Deutschland 119,4 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert und in das Stromnetz eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 1,9 % weniger Strom als im 1. Quartal 2024 (121,7 Milliarden Kilowattstunden). Etwas mehr als die Hälfte des inländisch erzeugten Stroms (50,5 %) stammte aus konventionellen Energieträgern.

Marie-Christine Ostermann an der Spitze der Familienunternehmer bestätigt

Marie-Christine Ostermann an der Spitze der Familienunternehmer bestätigt

JPD Juni 5, 2025

Die 47-jährige Unternehmerin Marie-Christine Ostermann wurde heute im Amt als Präsidentin des Verbandes DIE FAMILIENUNTERNEHMER bestätigt. Die Mitgliederversammlung des Wirtschaftsverbandes wählte sie soeben für zwei weitere Jahre.

Umsatz im Dienstleistungsbereich im März 2025 um 0,5 % höher als im Vormonat

Umsatz im Dienstleistungsbereich im März 2025 um 0,5 % höher als im Vormonat

JPD Juni 5, 2025

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im März 2025 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,5 % und nominal (nicht preisbereinigt) 0,6 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Februar 2025.

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im April 2025: +0,6 % zum Vormonat

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im April 2025: +0,6 % zum Vormonat

JPD Juni 5, 2025

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im April 2025 gegenüber März 2025 saison- und kalenderbereinigt um 0,6 % gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 0,3 % höher als im Vormonat.

Reallöhne im 1. Quartal 2025 um 1,2 % höher als im Vorjahresquartal

Reallöhne im 1. Quartal 2025 um 1,2 % höher als im Vorjahresquartal

JPD Juni 5, 2025

Die Nominallöhne in Deutschland waren im 1. Quartal 2025 um 3,6 % höher als im Vorjahresquartal. Dies ist der schwächste Anstieg seit dem Jahr 2022. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,3 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lagen die Reallöhne damit im 1. Quartal 2025 um 1,2 % höher als im Vorjahresquartal und stiegen somit zum achten Mal in Folge. Verantwortlich für den vergleichsweise moderaten Anstieg dürfte der Wegfall der Inflationsausgleichsprämie sein.

Spritpreise geben auch diese Woche etwas nach – Erholung an den Tankstellen trotz leicht gestiegener Ölpreise

Spritpreise geben auch diese Woche etwas nach – Erholung an den Tankstellen trotz leicht gestiegener Ölpreise

JPD Juni 4, 2025

Die Preise für Super E10 und Diesel sind im Vergleich zur Vorwoche noch einmal leicht gesunken. Wie die wöchentliche ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise von mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland zeigt, kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt aktuell 1,667 Euro und damit 0,4 Cent weniger als noch in der vergangenen Woche.

World Wealth Report 2025: Weniger Millionäre in Europa und im Nahen Osten – mehr in Nordamerika

World Wealth Report 2025: Weniger Millionäre in Europa und im Nahen Osten – mehr in Nordamerika

JPD Juni 4, 2025

Der heute veröffentlichte World Wealth Report 2025 des Capgemini Research Institute zeigt, dass die Zahl der vermögenden Privatpersonen im Jahr 2024 weltweit um 2,6 Prozent gestiegen ist. Dieser Anstieg ist auf die steigende Zahl außerordentlich vermögender Privatpersonen zurückzuführen, die um 6,2 Prozent zunahm. Sie profitierten von starken Aktienmärkten und dem Optimismus im Kontext künstlicher Intelligenz. Aus der 29. Ausgabe der Studie geht hervor, dass alternative Anlagen wie Private Equity und Kryptowährungen mit einem Anteil von 15 Prozent an den Portfolios der HNWI inzwischen eine feste Größe sind.

Unternehmer können als Politiker für Wirtschaftswachstum sorgen 

Unternehmer können als Politiker für Wirtschaftswachstum sorgen 

JPD Juni 4, 2025

Ehemalige Unternehmer verfolgen als Politiker eine marktorientierte Wirtschaftspolitik, die mit hohem Wirtschaftswachstum einhergeht. Das ergab eine aktuelle Analyse des ifo Instituts, die Ergebnisse mehrerer empirischer Studien zusammenfasst.

Rund 34 500 Einkommensmillionäre im Jahr 2021 in Deutschland

Rund 34 500 Einkommensmillionäre im Jahr 2021 in Deutschland

JPD Juni 4, 2025

Im Jahr 2021 hatten gut 34 500 aller in Deutschland erfassten Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen Einkünfte von mindestens einer Million Euro. Das waren 18 % beziehungsweise knapp 5 200 Einkommensmillionärinnen und -millionäre mehr als im ersten Corona-Krisenjahr 2020. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kann ein Teil dieses überdurchschnittlichen Anstiegs auf die im Jahr 2021 höhere Inflation zurückgeführt werden.

Mehr als zwei Drittel der im Jahr 2024 errichteten Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen

Mehr als zwei Drittel der im Jahr 2024 errichteten Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen

JPD Juni 4, 2025

In immer mehr neuen Wohngebäuden in Deutschland werden Wärmepumpen zum Heizen genutzt. Mehr als zwei Drittel (69,4 %) der knapp 76 100 im Jahr 2024 fertiggestellten Wohngebäude nutzen Wärmepumpen zur primären, also überwiegend für das Heizen eingesetzten Energie. Gegenüber 2023 stieg der Anteil um rund 5 Prozentpunkte, gegenüber 2014 (31,8 %) hat er sich mehr als verdoppelt, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Abfallaufkommen in Deutschland im Jahr 2023 weiter gesunken: -4,8 % zum Vorjahr

Abfallaufkommen in Deutschland im Jahr 2023 weiter gesunken: -4,8 % zum Vorjahr

JPD Juni 3, 2025

Im Jahr 2023 sind in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 380,1 Millionen Tonnen Abfälle angefallen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag der Umwelt am 5. Juni 2025 weiter mitteilt, waren das 4,8 % oder 19,0 Millionen Tonnen Abfälle weniger als im Vorjahr. Damit sank das jährliche Abfallaufkommen seit dem Höchststand von 417,2 Millionen Tonnen im Jahr 2018 kontinuierlich.

398 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft im Jahr 2023

398 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft im Jahr 2023

JPD Juni 3, 2025

Die öffentlichen Haushalte und der private Bereich haben im Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen 398 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft in Deutschland ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das nominal (nicht preisbereinigt) 24 Milliarden Euro beziehungsweise 7 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil der Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2023 bei 9,5 % und damit genauso hoch wie im Vorjahr.

Geschäftsklima in der Autoindustrie verschlechtert sich 

Geschäftsklima in der Autoindustrie verschlechtert sich 

JPD Juni 3, 2025

Der Index für das Geschäftsklima der deutschen Automobilindustrie ist im Mai 2025 noch einmal zurückgegangen. Er fiel auf minus 31,8 Punkte, nach minus 30,7 im April. „Das Wirrwarr rund um die US-Zölle macht der Autoindustrie in Deutschland zu schaffen“, sagt ifo Branchenexpertin Anita Wölfl.  

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