Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Das Bundeskartellamt hat die Beteiligung der Deutschen Fußball Liga an der Streaming-Plattform Dyn genehmigt. Die Behörde sieht keine marktbeherrschende Stellung und keine Auswirkungen auf die Vergabe der Bundesliga-Medienrechte.
Der deutsche Immobilienmarkt zeigt im dritten Quartal 2025 wieder Aufwärtstendenzen. Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser wurden teurer, während Mehrfamilienhäuser leicht nachgaben. Die Zahl der Verkäufe steigt deutlich – in einigen Segmenten bereits über Boomniveau.
Die Produktion im Produzierenden Gewerbe hat sich im September 2025 nach dem starken Einbruch im August leicht erholt. Besonders die Automobilindustrie trug mit einem kräftigen Plus von über zwölf Prozent zum Wachstum bei. Energieintensive Branchen stabilisierten sich leicht, blieben aber unter Vorjahresniveau.
Während der Preis für Super E10 im Vergleich zur Vorwoche unverändert ist, hat sich Diesel leicht verteuert – das zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland.
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme von Mobilezone durch Freenet freigegeben. Wettbewerbsrechtliche Bedenken bestehen weder im Mobilfunk noch in kleineren Segmenten wie Festnetz oder Elektronikhandel.
Die Stimmung in der Autoindustrie hat sich im Oktober 2025 deutlich verbessert. Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg auf minus 12,9 Punkte – der höchste Wert seit zwei Jahren. Vor allem die Nachfrage und Exporterwartungen entwickelten sich positiv.
Der Umsatz im Dienstleistungsbereich in Deutschland ist im August 2025 leicht um 0,5 Prozent gesunken. Besonders betroffen war der Bereich Information und Kommunikation, während der Verkehr leichte Zuwächse verzeichnete.
Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist im September 2025 leicht gestiegen. Besonders die Automobil- und Elektroindustrie sorgten für Zuwächse, während die Metallerzeugung deutliche Rückgänge verzeichnete. Der Umsatz der Industrie sank hingegen erneut.
Die Preise rund ums Auto sind im September 2025 deutlich gestiegen. Besonders stark verteuerte sich die Kfz-Versicherung mit einem Plus von 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch Reparaturen, Inspektionen und Fahrzeugwäschen wurden teurer und übertrafen die allgemeine Inflationsrate klar.
Das Amtsgericht Aalen hat das Insolvenzverfahren der Chr. Renz GmbH aufgehoben. Nach Zustimmung der Gläubiger übernimmt die schwedische Plockmatic Group den Maschinenbauer aus Heubach und sichert 78 Arbeitsplätze.
Die Kraftstoffpreise waren im abgelaufenen Monat geringfügig höher als im September, obwohl der Rohölpreis als wesentlicher Faktor im Schnitt deutlich niedriger lag als im Vormonat.
Das ifo-Geschäftsklima im Einzelhandel hat sich im Oktober leicht verbessert, bleibt aber auf niedrigem Niveau. Händler sehen ihre Lage etwas positiver, blicken jedoch weiterhin skeptisch auf die kommenden Monate.
Jedes dritte Unternehmen in Deutschland will 2026 Stellen abbauen. Laut IW-Konjunkturumfrage droht der Wirtschaft eine anhaltende Investitionskrise. Besonders die Industrie zeigt sich pessimistisch, während nur wenige Regionen auf eine Erholung hoffen.
Das Amtsgericht Charlottenburg hat über das Vermögen der Pflegewerk Berlin GmbH die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Der Geschäftsbetrieb mit 420 Beschäftigten läuft weiter, die Pflegebedürftigen werden weiterhin zuverlässig betreut.
Im dritten Quartal 2025 steigen die Immobilienpreise in Deutschland leicht, während Mieten in den meisten Großstädten deutlich zulegen. Berlin bildet die einzige Ausnahme mit einem moderaten Rückgang der Neuvertragsmieten.
Die Bio-Backwarenmanufaktur 32° in Augsburg wird nach Insolvenz von André Heuck übernommen und in CUMPANUM integriert. Standort, Name und nahezu alle Arbeitsplätze bleiben erhalten, während die handwerkliche Tradition fortgeführt wird.
Der Einzelhandelsumsatz in Deutschland ist im September 2025 real um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Während der Lebensmitteleinzelhandel zulegte, verzeichnete der Nichtlebensmittelhandel Rückgänge. Der Onlinehandel bleibt Wachstumstreiber.
Laut ifo Institut fällt es 77,8 Prozent der deutschen Unternehmen schwer, ihre zukünftige Geschäftsentwicklung einzuschätzen. Damit steigt die wirtschaftliche Unsicherheit im Oktober 2025 auf den zweithöchsten Wert seit der Corona-Pandemie. Besonders stark betroffen ist die Industrie.