Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Die rückläufige Entwicklung der Rohstahlproduktion in Deutschland setzt sich auch im November 2025 fort. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Erzeugung um 2,6 Prozent auf 2,8 Millionen Tonnen.
Bulgarien führt zum 1. Januar 2026 den Euro ein und wird 21. Mitglied der Eurozone. Der deutsche Außenhandel mit Bulgarien wuchs 2025 exportseitig, während Deutschland erstmals seit Jahren wieder einen Exportüberschuss erzielte.
Die Erzeugerpreise in Deutschland lagen im November 2025 deutlich unter dem Vorjahresniveau. Hauptgrund waren stark gesunkene Energiepreise, während Investitions- und Konsumgüter teurer wurden.
Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im Dezember auf den niedrigsten Stand seit Mai 2020 gefallen. Viele Unternehmen bauen weiter Stellen ab, insbesondere in der Industrie, während nur wenige Branchen zusätzliche Einstellungen planen.
Die Gramm Holding hat Insolvenz angemeldet, nachdem zentrale Tochtergesellschaften bereits zahlungsunfähig wurden. Der vorläufige Insolvenzverwalter prüft nun den Verkauf von Immobilien sowie der Beteiligungen an drei Auslandsgesellschaften.
Im Insolvenzverfahren der KonzeptBau GmbH ist das Bayreuther Wohnprojekt in der Erlanger Straße an die Projektbau König GmbH verkauft worden. Der Baustart ist für 2026 geplant, die Fertigstellung für 2027. Weitere Projektverkäufe befinden sich in Vorbereitung.
Die GSH Sachsen GmbH kann ihre Produktion bis Ende Juni 2026 sichern. Neue Kundenaufträge decken die Löhne und verschaffen Zeit für Gespräche mit potenziellen Investoren. Die rund 25 Beschäftigten sind finanziell abgesichert.
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der Joghurtmarken „Elinas“ und „Lünebest“ durch die Unternehmensgruppe Theo Müller genehmigt. Die Marktanteile steigen, Wettbewerbsbeschränkungen werden jedoch nicht erwartet.
Die Kothe Destillationstechnik GmbH aus Eislingen hat Insolvenz angemeldet. PLUTA-Partner Steffen Beck führt den Betrieb fort, sichert die Gehälter der 13 Mitarbeiter und prüft Möglichkeiten zur Stabilisierung und Investoreneinstieg.
Die Baugenehmigungen in Deutschland haben von Januar bis Oktober 2025 deutlich zugenommen. Vor allem Ein- und Mehrfamilienhäuser treiben den Aufwärtstrend im Wohnungsneubau, während Umbauten schwächer ausfallen.
Das deutsche Gastgewerbe hat im Oktober 2025 gegenüber dem Vormonat deutlich mehr umgesetzt. Während Hotels kräftig zulegten, blieb die Gastronomie real weiterhin unter dem Vorjahresniveau.
Die ifo Exporterwartungen sind im Dezember leicht gestiegen, bleiben jedoch im negativen Bereich. Viele zentrale Industriebranchen rechnen weiterhin mit rückläufigen oder stagnierenden Exporten, während nur wenige Sektoren Zuversicht zeigen.
Die Sanierung der Allgäu Fresh Foods GmbH & Co. KG ist abgeschlossen. Nach Bestätigung des Insolvenzplans übernimmt die Kupfer Holding SE 51 Prozent der Anteile und sichert damit die Fortführung des Unternehmens und 360 Arbeitsplätze.
Die Kraftstoffpreise haben im Vergleich zur vergangenen Woche erneut etwas nachgegeben. Für einen Liter Super E10 müssen die Autofahrerinnen und Autofahrer im bundesweiten Mittel aktuell 1,643 Euro bezahlen und damit 0,4 Cent weniger als vor Wochenfrist.
Die Wolpert-Gruppe übernimmt die insolventen Unternehmen SBM und Hedrich und sichert damit Arbeitsplätze sowie Fertigungs- und Prototypenkompetenzen. Die Integration erweitert die Marktposition und eröffnet Wachstumschancen in Schlüsselbranchen.
Auf dem deutschen Immobilienmarkt deutet sich eine leichte Trendwende an: Nach zwei Jahren deutlicher Preisrückgänge haben sich die Kaufpreise 2025 auf hohem Niveau stabilisiert. Baugrundstücke und Einfamilienhäuser waren im bundesweiten Schnitt noch um rund ein Prozent günstiger als im Vorjahr, während die Preise für Eigentumswohnungen um etwa 0,5 Prozent anzogen.
Das Bundeskartellamt hat den Einstieg der Libri-Mutter Topp Holding bei der Buchhandelskette Hugendubel genehmigt. Trotz der starken Marktstellung von Libri sieht die Behörde keine erhebliche Beeinträchtigung des Wettbewerbs im Buchgroßhandel.
Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich erneut eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex sank im Dezember auf 87,6 Punkte, nach 88,0 Punkten im November.