Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Die Stimmung in der Autoindustrie hat sich im Oktober 2025 deutlich verbessert. Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg auf minus 12,9 Punkte – der höchste Wert seit zwei Jahren. Vor allem die Nachfrage und Exporterwartungen entwickelten sich positiv.
Der Umsatz im Dienstleistungsbereich in Deutschland ist im August 2025 leicht um 0,5 Prozent gesunken. Besonders betroffen war der Bereich Information und Kommunikation, während der Verkehr leichte Zuwächse verzeichnete.
Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist im September 2025 leicht gestiegen. Besonders die Automobil- und Elektroindustrie sorgten für Zuwächse, während die Metallerzeugung deutliche Rückgänge verzeichnete. Der Umsatz der Industrie sank hingegen erneut.
Die Preise rund ums Auto sind im September 2025 deutlich gestiegen. Besonders stark verteuerte sich die Kfz-Versicherung mit einem Plus von 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch Reparaturen, Inspektionen und Fahrzeugwäschen wurden teurer und übertrafen die allgemeine Inflationsrate klar.
Das Amtsgericht Aalen hat das Insolvenzverfahren der Chr. Renz GmbH aufgehoben. Nach Zustimmung der Gläubiger übernimmt die schwedische Plockmatic Group den Maschinenbauer aus Heubach und sichert 78 Arbeitsplätze.
Die Kraftstoffpreise waren im abgelaufenen Monat geringfügig höher als im September, obwohl der Rohölpreis als wesentlicher Faktor im Schnitt deutlich niedriger lag als im Vormonat.
Das ifo-Geschäftsklima im Einzelhandel hat sich im Oktober leicht verbessert, bleibt aber auf niedrigem Niveau. Händler sehen ihre Lage etwas positiver, blicken jedoch weiterhin skeptisch auf die kommenden Monate.
Jedes dritte Unternehmen in Deutschland will 2026 Stellen abbauen. Laut IW-Konjunkturumfrage droht der Wirtschaft eine anhaltende Investitionskrise. Besonders die Industrie zeigt sich pessimistisch, während nur wenige Regionen auf eine Erholung hoffen.
Das Amtsgericht Charlottenburg hat über das Vermögen der Pflegewerk Berlin GmbH die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Der Geschäftsbetrieb mit 420 Beschäftigten läuft weiter, die Pflegebedürftigen werden weiterhin zuverlässig betreut.
Im dritten Quartal 2025 steigen die Immobilienpreise in Deutschland leicht, während Mieten in den meisten Großstädten deutlich zulegen. Berlin bildet die einzige Ausnahme mit einem moderaten Rückgang der Neuvertragsmieten.
Die Bio-Backwarenmanufaktur 32° in Augsburg wird nach Insolvenz von André Heuck übernommen und in CUMPANUM integriert. Standort, Name und nahezu alle Arbeitsplätze bleiben erhalten, während die handwerkliche Tradition fortgeführt wird.
Der Einzelhandelsumsatz in Deutschland ist im September 2025 real um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Während der Lebensmitteleinzelhandel zulegte, verzeichnete der Nichtlebensmittelhandel Rückgänge. Der Onlinehandel bleibt Wachstumstreiber.
Laut ifo Institut fällt es 77,8 Prozent der deutschen Unternehmen schwer, ihre zukünftige Geschäftsentwicklung einzuschätzen. Damit steigt die wirtschaftliche Unsicherheit im Oktober 2025 auf den zweithöchsten Wert seit der Corona-Pandemie. Besonders stark betroffen ist die Industrie.
Die Importpreise lagen im September 2025 um 1,0 Prozent unter dem Vorjahreswert. Hauptgrund war der anhaltende Rückgang der Energiepreise. Ohne Energie blieben die Einfuhrpreise nahezu stabil. Die Exportpreise stiegen im Jahresvergleich um 0,6 Prozent, getrieben vor allem durch teurere Konsumgüter.
Die Inflationsrate in Deutschland beträgt im Oktober 2025 laut vorläufigen Zahlen 2,3 Prozent. Auch der harmonisierte Verbraucherpreisindex liegt auf diesem Niveau. Ohne Energie und Lebensmittel – also bei der Kerninflation – ergibt sich ein Anstieg um 2,8 Prozent.
Das Bundeskartellamt bewertet die geplante Informationsbörse für Halbleiter-Restbestände als unbedenklich. Hersteller und Zulieferer können Restbestände anonym anbieten, um Produktionsengpässe zu vermeiden.
Die deutsche Wirtschaft trat im dritten Quartal 2025 auf der Stelle. Das Bruttoinlandsprodukt blieb stabil, lag aber 0,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Laut Destatis stützten Investitionen die Konjunktur, während Exporte zurückgingen.
Fünf Jahre nach der Insolvenz der Gusswerke Leipzig GmbH hat Insolvenzverwalter Rüdiger Bauch 7,5 Millionen Euro an frühere Mitarbeitende und Gläubiger ausgezahlt. Die Summe stammt vor allem aus der Verwertung des ehemaligen Gießereigeländes, auf dem heute ein Gewerbepark entsteht.