Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme wesentlicher Vermögenswerte der insolventen Stein’schen Mediengruppe durch die Thalia-Gruppe genehmigt. Die Transaktion betrifft vor allem den Fachinformationshandel und wirft nach Ansicht der Behörde keine wettbewerblichen Bedenken auf.
Im September 2025 wurden in Deutschland fast 60 Prozent mehr Wohnungen genehmigt als im Vorjahresmonat. Der Neubau legte besonders stark zu, während Umbauten leicht rückläufig waren. Für den Zeitraum Januar bis September ergibt sich ein deutlicher Gesamtanstieg der Baugenehmigungen.
Die Preise für Unterhaltungselektronik in Deutschland sind im Oktober 2025 deutlich gefallen. Besonders Fernsehgeräte, Computerhardware und Smartphones wurden günstiger, während einzelne digitale Produkte teurer wurden. Langfristig zeigt sich ein stabiler Preisrückgang bei zentralen Geräteklassen.
Immer mehr Menschen haben Schulden bei Onlinehändlern. 2024 betraf dies 29 Prozent aller Personen in Schuldnerberatung – besonders häufig junge Menschen und Frauen. Trotz vergleichsweise geringer Beträge zeigt sich ein klarer Anstieg gegenüber 2019.
Das Geschäftsklima im Wohnungsbau hat sich im Oktober verschlechtert. Der ifo-Index fiel leicht, die Unternehmen sind skeptischer. Zwar sinkt der Anteil der Firmen mit zu wenig Aufträgen, doch laut ifo bleibt die Lage angespannt.
Köln, 14.11.2025 (PM) – In München ist das Leben weiterhin am teuersten. Auf dem Land wohnen Menschen dagegen deutlich günstiger, zeigt der neue Regionale Preisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Selbst die hohe Inflation der vergangenen Jahre hat das Preisgefälle zwischen Stadt und Land kaum verändert.
Die Gewerbeanmeldungen stiegen in den ersten drei Quartalen 2025 deutlich, vor allem aufgrund vieler Neugründungen wirtschaftlich bedeutsamer Betriebe. Die Zahl der Abmeldungen wuchs moderat, sodass in Summe mehr Unternehmen gegründet als geschlossen wurden.
Die Erzeugerpreise in der Landwirtschaft stiegen im September 2025 leicht, bleiben aber zwischen Pflanzen- und Tierprodukten stark gespalten. Pflanzliche Erzeugnisse wurden deutlich günstiger, tierische Produkte teurer. Besonders auffällig ist der anhaltende Preisverfall bei Speisekartoffeln.
Die Zahl der Insolvenzen ist im Herbst 2025 weiter gestiegen. Unternehmensinsolvenzen legten deutlich zu, begleitet von stark wachsenden Gläubigerforderungen. Auch Verbraucherinsolvenzen verzeichneten ein spürbares Plus.
Die Industrie hat 2024 erstmals seit zwei Jahren wieder mehr Energie verbraucht. Vor allem energieintensive Branchen und der Einsatz von Energieträgern als Grundstoff trieben den Anstieg. Größter Verbraucher bleibt die Chemieindustrie, die einen erheblichen Teil der Energie nicht-energetisch einsetzt.
Das Robotik-Startup coboworx GmbH aus Salmtal hat nach dem Scheitern einer Finanzierungsrunde Insolvenzantrag gestellt. Der Betrieb läuft weiter, während Insolvenzverwalter und Geschäftsführung aktiv nach Investoren suchen.
Die Uplifter GmbH & Co. KG steht unter vorläufiger Insolvenzverwaltung. Der Geschäftsbetrieb wird fortgeführt, und ein Investorenprozess zur langfristigen Sicherung des Unternehmens wurde gestartet.
Das ifo Institut kritisiert, dass viele im Bundeshaushalt 2026 ausgewiesene Investitionen keine echten Zukunftsausgaben sind. Ein großer Teil der Mittel fließe in Zuschüsse und Sonderposten, wodurch das Investitionsvolumen überhöht erscheine.
Tanken ist gegenüber der vergangenen Woche spürbar teurer geworden. Vor allem der Preis für Diesel-Kraftstoff ist kräftig gestiegen.
Die C&S Computer und Software GmbH hat beim Amtsgericht Augsburg Insolvenz angemeldet. Geschäftsführender Sanierungsverwalter Stemshorn sichert die Fortführung aller Services zu, während Optionen zur Restrukturierung geprüft werden.
Die Großhandelspreise stiegen im Oktober 2025 um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders Lebensmittel und Metalle verteuerten sich deutlich, während Energie und Altmaterialien günstiger wurden.
Die Inflation in Deutschland lag im Oktober 2025 bei 2,3 Prozent. Energie und Nahrungsmittel verteuerten sich nur gering, während Dienstleistungen weiter den größten Preisdruck verursachten. Die Kerninflation blieb stabil bei 2,8 Prozent.
Fast jeder fünfte Selbständige in Deutschland sieht seine Existenz bedroht, zeigt eine aktuelle ifo-Umfrage. Fehlende Aufträge und anhaltende Unsicherheit belasten die Stimmung deutlich. Der Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex fiel im Oktober auf minus 23,7 Punkte.