Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Die Bilanz nach einem Jahr Trump 2.0 fällt bitter aus: Deutsche Unternehmen investieren weniger in den USA, zugleich gehen die deutschen US-Exporte zurück, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Das schadet nicht nur der deutschen Wirtschaft, sondern auch den USA.
Unternehmen erwarten von Berufseinsteigern zunehmend soziale Kompetenzen statt nur Fachwissen. Kommunikationsfähigkeit, Selbstorganisation und Lernbereitschaft stehen im Vordergrund. Gleichzeitig wächst der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, während die Zahl der Einstiegsstellen überwiegend stabil bleibt.
Der Kunststoffspezialist Riedl Kunststofftechnik aus Erding hat Insolvenz beantragt, der Betrieb läuft jedoch weiter. Das Amtsgericht Landshut setzte einen vorläufigen Insolvenzverwalter ein, Löhne sind über Insolvenzgeld gesichert. Eine Sanierung über Investoren oder ein Management-Buy-Out wird geprüft.
Der Zinkdruckguss-Spezialist DRUTEC aus Herford hat Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt. Das Amtsgericht Bielefeld setzte Dr. André Wehner (PLUTA) als vorläufigen Insolvenzverwalter ein. Der Betrieb läuft weiter, die Löhne sind gesichert und eine Investorensuche beginnt.
Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist 2025 deutlich gestiegen. Von Januar bis November wurden 215.500 Wohnungen genehmigt, ein Plus von 11,3 Prozent. Besonders Ein- und Mehrfamilienhäuser trieben den Neubau.
Die Inflation in Deutschland lag 2025 im Jahresdurchschnitt bei 2,2 Prozent und damit auf dem Niveau des Vorjahres. Im Dezember sank die Rate auf 1,8 Prozent, vor allem wegen günstigerer Energie. Preistreiber bleiben vor allem Dienstleistungen, während Waren und Energie die Teuerung bremsen.
Die ambulanten Pflegedienste der Hauskrankenpflege Brabandt werden zum 1. Februar 2026 von Pflege mit Herz übernommen. Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten, die Versorgung der rund 550 Patientinnen und Patienten wird ohne Unterbrechung fortgeführt.
Nach zwei Rezessionsjahren ist die deutsche Wirtschaft 2025 leicht gewachsen. Konsum stützte das BIP, während Investitionen und Exporte weiter schwächelten.
Die Großhandelspreise lagen im Dezember 2025 um 1,2 Prozent über dem Vorjahreswert, sanken jedoch leicht gegenüber dem Vormonat. Im Jahresdurchschnitt 2025 verzeichnete der Großhandel insgesamt einen moderaten Preisanstieg von 1,0 Prozent.
Der ifo-Geschäftsklimaindex im Wohnungsbau ist im Dezember weiter gesunken. Auftragsmangel und zunehmende Stornierungen belasten die Branche, eine Erholung bleibt bislang aus.
Die Avermann-Gruppe aus Osnabrück befindet sich unter der vorläufigen Insolvenzverwaltung von PLUTA in einem Investorenprozess. Betrieb und Beschäftigung sind gesichert, das Unternehmen soll langfristig fortgeführt werden.
Die Kraftstoffpreise sind seit der vergangenen Woche erneut gestiegen. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, kletterte der Preis für einen Liter Super E10 binnen Wochenfrist um einen Cent, Diesel verteuerte sich im gleichen Zeitraum um 0,3 Cent.
Für die Strathmann Holz GmbH & Co. KG hat das Amtsgericht Bielefeld die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Der Geschäftsbetrieb läuft weiter, die Beschäftigten sind über Insolvenzgeld abgesichert.
Berlin, 14.01.2026 (PM) – Der Frauenanteil in den Vorständen der größten Unternehmen in Deutschland ist im vergangenen Jahr vielerorts kaum noch gestiegen. Im Spätherbst 2025 stagnierte der Anteil der Vorständinnen in den meisten untersuchten Unternehmensgruppen bei maximal etwa 20 Prozent, teilweise war er sogar rückläufig. Das zeigt das aktuelle Managerinnen-Barometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), das in diesem Jahr zum 20. Mal erscheint.
HeiterBlick wird von PESA übernommen und verbleibt mit allen Arbeitsplätzen am Standort Leipzig. White & Case-Partner Dr. Andreas Kleinschmidt begleitete die Sanierung als gerichtlich bestellter Sachwalter.
Der tägliche Zuwachs der Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland hat sich leicht verlangsamt, liegt aber weiterhin bei rund 50 Hektar. Die Bundesregierung hält an dem Ziel fest, den Flächenverbrauch bis 2030 deutlich zu senken und langfristig zu stoppen.
Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sind im November 2025 deutlich gesunken. Vor allem pflanzliche Erzeugnisse verbilligten sich stark, während sich die Preise in der tierischen Erzeugung uneinheitlich entwickelten.
Mehr als jeder dritte Selbständige erwartet 2026 eine Verschlechterung der Geschäftslage. Das ifo Institut sieht eine wachsende Unsicherheit und zunehmende Finanzierungshürden, insbesondere bei Soloselbständigen und Kleinstunternehmen.