Aktuelle Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Justiz
Das insolvente Wohnungsbauunternehmen Fiwoim GmbH & Co. KG hat das Wohnquartier „Polygon“ in Heilbronn fertiggestellt. Das Projekt wurde trotz Insolvenz weitergeführt und abgeschlossen, um Vermögenswerte zu sichern und Gläubigerinteressen zu wahren.
Die Inflationsrate in Deutschland liegt im November 2025 laut vorläufigen Zahlen bei 2,3 Prozent zum Vorjahresmonat. Gegenüber Oktober sind die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent gesunken. Die Kerninflation bleibt mit 2,7 Prozent höher als die Gesamtteuerung.
Eine aktuelle ifo-Studie zeigt breite Zustimmung zu strengeren Sanktionen beim Bürgergeld. Gleichzeitig wünschen sich viele bessere Hinzuverdienstmöglichkeiten und eine Zusammenlegung verschiedener Sozialleistungen.
Die Reallöhne in Deutschland sind im dritten Quartal 2025 um 2,7 Prozent und damit so stark wie noch in keinem Quartal dieses Jahres gestiegen. Vor allem Geringverdienende und Auszubildende profitierten überdurchschnittlich von den Lohnzuwächsen.
Die Importpreise in Deutschland lagen im Oktober 2025 deutlich unter dem Vorjahreswert, getrieben von stark gefallenen Energiepreisen. Exportpreise stiegen hingegen leicht, vor allem wegen höherer Preise für Konsum- und Vorleistungsgüter. Land- und Energiewirtschaft bleiben weiterhin Preistreiber im Außenhandel.
Der deutsche Einzelhandel verzeichnet im Oktober 2025 einen leichten Umsatzrückgang gegenüber dem Vormonat, bleibt jedoch im Jahresvergleich im Plus. Besonders der Lebensmitteleinzelhandel wächst, während Nicht-Lebensmittel und der Onlinehandel rückläufige Monatswerte melden.
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme des „Ostfriesischen Kuriers“ und der „Norderneyer Badezeitung“ durch die NOZ/mh:n Mediengruppe genehmigt. Die Behörde sieht keine wettbewerblichen Überschneidungen, da sich die Verbreitungsgebiete nicht decken. Auswirkungen auf die Medienvielfalt sind nicht Gegenstand der kartellrechtlichen Prüfung.
Die MW GmbH aus Ingolstadt befindet sich in der vorläufigen Insolvenzverwaltung. Der Geschäftsbetrieb läuft weiter, während der Verwalter mögliche Sanierungswege prüft und einen Investorenprozess vorbereitet. Ziel ist die Fortführung des Maschinenbauunternehmens.
Der deutsche Einzelhandel blickt pessimistisch auf das Weihnachtsgeschäft 2025. Laut ifo-Umfrage erwartet fast jeder vierte Betrieb schlechtere Umsätze, während nur wenige auf Verbesserungen hoffen. Besonders negativ fällt die Stimmung im Spielwarenhandel aus, während der Bucheinzelhandel optimistischer bleibt.
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat sich im November leicht erholt und steht bei 92,9 Punkten. Im Oktober war der vorherige Aufwärtstrend noch durch ein Absacken auf 91,1 Punkte unterbrochen worden.
Der Rohölpreis ist zwar im Vergleich zur vergangenen Woche spürbar gesunken, doch dies kommt an den Zapfsäulen der Tankstellen bislang kaum an.
Im Insolvenzverfahren der SRG – Schrottservice Ruhr GmbH wurden die Unternehmens-Assets von der KISA GmbH übernommen. Mitarbeiter konnten übernommen werden, der Geschäftsbetrieb läuft weiter. Die Lösung sichert Kunden, Beschäftigte und Gläubiger.
Rund jeder 15. Deutsche über 66 Jahre ist noch erwerbstätig. Eine DIW-Studie zeigt, dass Gesundheit, Ausbildung und vorherige Berufserfahrung die entscheidenden Faktoren für die Erwerbstätigkeit im Alter sind. Ältere tragen bereits heute zur Entlastung des Arbeitsmarktes bei.
Das ifo Beschäftigungsbarometer fällt im November 2025 auf 92,5 Punkte. Viele Unternehmen bauen Personal ab, Einstellungen bleiben selten. Besonders betroffen sind Industrie und Gastgewerbe, während das Baugewerbe leicht aufatmet.
Schokolade kostet deutlich mehr: Im Oktober 2025 lagen die Verbraucherpreise für Schokolade 21,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Hauptursachen sind hohe Rohstoffkosten, insbesondere für Kakao, sowie gestiegene Erzeugerpreise. Entlastungen bei Zucker schlagen bislang kaum auf den Einzelhandel durch.
Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im September um 7,7 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen und liegt real 20,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch der Umsatz zog an, während Beschäftigung und Branchenauslastung stabil blieben.
Die deutschen Exporterwartungen sind im November auf minus 3,4 Punkte gefallen. Besonders die Automobil-, Nahrungsmittel- und Metallindustrie rechnen mit geringeren Auslandsumsätzen, während einige technische Branchen etwas optimistischer bleiben. Eine nachhaltige Erholung der Exportwirtschaft ist laut ifo weiterhin nicht erkennbar.
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme von Alphawave durch Qualcomm freigegeben. Mit der Transaktion will Qualcomm in den Markt für Halbleiter in Rechenzentren eintreten. Die Entscheidung berücksichtigt die hohe Marktdynamik und den internationalen Wettbewerbsdruck.