Wirtschaft

DIW: Inflation Reduction Act bringt EU in Zugzwang bei kritischen Rohstoffen und grünen Technologien

DIW: Inflation Reduction Act bringt EU in Zugzwang bei kritischen Rohstoffen und grünen Technologien

JPD Feb. 8, 2023

Neues Gesetz in den USA bevorzugt heimische Produktion und den Handel mit Freihandelspartnern bei grünen Technologien und kritischen Rohstoffen – DIW-Analyse zeigt, dass USA kurzfristig aber nicht auf Handelspartner ohne Freihandelsabkommen verzichten können – EU hat erste Gegenmaßnahmen angekündigt, muss diese aber jetzt schnell und unbürokratisch umsetzen US-Unternehmen könnten Schwierigkeiten haben, die Local-Content-Anforderungen des Inflation

Kiel Trade Indicator 01/23: Handel legt zu, Staus nehmen ab

Kiel Trade Indicator 01/23: Handel legt zu, Staus nehmen ab

JPD Feb. 7, 2023

Der globale Handel nimmt zum Jahresbeginn an Fahrt auf und könnte vor einem längeren Aufschwung stehen. Dies beflügelt insbesondere den europäischen und auch den deutschen Außenhandel. Der Kiel Trade Indicator zeigt in seinem jüngsten Update deutlich positive Werte für den Warenaustausch im Januar im Vergleich zum Vormonat Dezember (preis- und saisonbereinigt). Auf den Weltmeeren sind

Reallöhne im Jahr 2022 um 4,1 % gegenüber 2021 gesunken

Reallöhne im Jahr 2022 um 4,1 % gegenüber 2021 gesunken

JPD Feb. 7, 2023

Der Nominallohnindex in Deutschland ist nach vorläufigen Ergebnissen der Verdiensterhebung im Jahresdurchschnitt 2022 um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Index bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einschließlich Sonderzahlungen ab. Es handelt sich um den stärksten Anstieg der Nominallöhne seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im Jahr

Kurzarbeit steigt leicht an

Kurzarbeit steigt leicht an

JPD Feb. 7, 2023

Die Zahl der Kurzarbeitenden ist im Januar leicht gestiegen. Aktuell sind 205.000 Menschen in Kurzarbeit, nach 186.000 im Dezember, wie aus Schätzungen des ifo Instituts auf Grundlage der ifo Konjunkturumfragen und der Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht. Das entspricht 0,6 Prozent der Beschäftigten. „Die Kurzarbeit bleibt auf niedrigem Niveau. Das passt zu einer sehr

Produktion im Dezember 2022: -3,1 % zum Vormonat

Produktion im Dezember 2022: -3,1 % zum Vormonat

JPD Feb. 7, 2023

Die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Dezember 2022 gegenüber November 2022 saison- und kalenderbereinigt um 3,1 % gesunken, nachdem sie im November 2022 gegenüber dem Vormonat noch um 0,4 % gestiegen war (vorläufiger Wert: +0,2 %). Im gesamten Jahr 2022 lag die Produktion kalenderbereinigt um 0,6 % niedriger als im Jahr

Umsatz im Dienstleistungsbereich im November 2022 um 0,2 % niedriger als im Vormonat

Umsatz im Dienstleistungsbereich im November 2022 um 0,2 % niedriger als im Vormonat

JPD Feb. 6, 2023

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im November 2022 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,2 % und nominal (nicht preisbereinigt) 0,4 % weniger Umsatz erwirtschaftet als im Oktober 2022. Trotz dieser Rückgänge waren die Umsätze verglichen mit dem Vorjahresmonat November 2021 real 6,1 % und

Geschäftsklima in der Chemie hat sich wieder eingetrübt

Geschäftsklima in der Chemie hat sich wieder eingetrübt

JPD Feb. 6, 2023

Das ifo Geschäftsklima in der Chemischen Industrie hat sich im Januar etwas eingetrübt. Es fiel auf minus 26,0 Punkte, nach minus 23,7 im Dezember 2022. Das ergibt sich aus der Umfrage des ifo Instituts. Sowohl die Urteile zur aktuellen Geschäftslage als auch die Erwartungen für die nächsten Monate verschlechterten sich. „Während sich die Stimmung in

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember 2022: +3,2 % zum Vormonat

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Dezember 2022: +3,2 % zum Vormonat

JPD Feb. 6, 2023

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Dezember 2022 gegenüber November 2022 saison- und kalenderbereinigt um 3,2 % gestiegen. Damit wurde der deutliche Rückgang im November 2022 (-4,4 %) zum großen Teil wieder kompensiert. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen ergab sich im Dezember 2022 allerdings ein Rückgang von 0,6 %. Der aktuelle

Deutsche Autoindustrie startet zuversichtlich ins Jahr

Deutsche Autoindustrie startet zuversichtlich ins Jahr

JPD Feb. 3, 2023

Die Geschäftslage der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer hat sich im Januar deutlich verbessert. Das geht aus der ifo Umfrage hervor. Im Januar stieg der Indikator auf plus 14,1 Punkte, nach plus 3,4 im Dezember. Die Erwartungen sind erstmals seit fünf Monaten positiv – sie stiegen auf plus 10,7 Punkte, nach minus 4,9 im Dezember.

Geldpolitische Beschlüsse – Anhebung des Leitzinses um 0,5 %

Geldpolitische Beschlüsse – Anhebung des Leitzinses um 0,5 %

JPD Feb. 2, 2023

Der EZB-Rat wird den eingeschlagenen Kurs fortsetzen, indem er die Zinsen deutlich und in einemgleichmäßigen Tempo anhebt und sie auf einem ausreichend restriktiven Niveau hält, das einezeitnahe Rückkehr der Inflation zu seinem mittelfristigen 2 %-Ziel gewährleistet. Der EZB-Rat hatdaher heute beschlossen, die drei Leitzinssätze der EZB um jeweils 50 Basispunkte anzuheben. Ergeht zudem davon aus,

Autofahrer standen letztes Jahr 333.000 Stunden im Stau

Autofahrer standen letztes Jahr 333.000 Stunden im Stau

JPD Feb. 2, 2023

Die Autofahrerinnen und Autofahrer standen im vergangenen Jahr auf den deutschen Autobahnen in etwa so lange in Staus wie im Jahr 2021. Wie die ADAC Staubilanz 2022 zeigt, summierte sich die Dauer aller registrierten Verkehrsstörungen 2022 auf rund 333.000 Staustunden, ein Jahr zuvor waren es mit 346.000 Stunden nur wenig mehr. Die Verkehrssituation auf den

Exporte im Dezember 2022: -6,3 % zum November 2022

Exporte im Dezember 2022: -6,3 % zum November 2022

JPD Feb. 2, 2023

Im Dezember 2022 sind die deutschen Exporte gegenüber November 2022 kalender- und saisonbereinigt um 6,3 % und die Importe um 6,1 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, stiegen die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2021 um 5,9 % und die Importe um 3,0 %. Im Gesamtjahr 2022 nahmen die Exporte kalender- und

Tanken im Januar wieder teurer

Tanken im Januar wieder teurer

JPD Feb. 1, 2023

Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im ersten Monat des Jahres gestiegen. Vor allem Benzin hat sich gegenüber Dezember spürbar verteuert. Dies zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise im Januar. Danach kostet ein Liter Super E10 im Monatsmittel 1,745 Euro – das sind 5,5 Cent mehr als im Dezember. Diesel war mit durchschnittlich 1,833 Euro

ifo Institut rechnet mit weiteren Zinserhöhungen der EZB

ifo Institut rechnet mit weiteren Zinserhöhungen der EZB

JPD Feb. 1, 2023

Das ifo Institut rechnet in den kommenden Monaten mit weiteren Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB). „Die Inflation ist im Laufe des Jahres 2022 von Energie und Nahrungsmitteln auf viele andere Produkte übergesprungen und hat damit an Breite gewonnen. Es besteht die Gefahr, dass sich die Inflation verfestigt, was den Handlungsdruck für die EZB erhöht“, sagt

DIW-Konjunkturbarometer Januar: Deutsche Wirtschaft kommt kurzfristig mit blauem Auge davon

DIW-Konjunkturbarometer Januar: Deutsche Wirtschaft kommt kurzfristig mit blauem Auge davon

JPD Jan. 31, 2023

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat sich im Januar deutlich erholt. Es liegt nun bei 95,4 Punkten für das erste Quartal und nähert sich damit der neutralen 100-Punkte-Marke an, die ein Wachstum gegenüber dem vorangegangenen Quartal von 0,3 Prozent anzeigt. Im Dezember hatte das Barometer einen Wert von nur knapp 83

Importpreise im Dezember 2022: +12,6 % gegenüber Dezember 2021

Importpreise im Dezember 2022: +12,6 % gegenüber Dezember 2021

JPD Jan. 31, 2023

Die Importpreise waren im Dezember 2022 um 12,6 % höher als im Dezember 2021. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat sich der Anstieg im Vorjahresvergleich weiter abgeschwächt. Im November 2022 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr noch bei +14,5 % gelegen, im Oktober 2022 bei +23,5 %. Gegenüber dem Vormonat November 2022 fielen die Importpreise im Dezember

ifo Institut: Weniger Firmen wollen ihre Preise erhöhen

ifo Institut: Weniger Firmen wollen ihre Preise erhöhen

JPD Jan. 31, 2023

Weniger Unternehmen planen in den nächsten drei Monaten, ihre Preise zu erhöhen. Das geht aus der aktuellen Umfrage des ifo Instituts hervor. Die ifo Preiserwartungen sanken für die Gesamtwirtschaft im Januar auf 35,4 Punkte, nach 40,1* im Dezember. Vor allem das Verarbeitende Gewerbe, aber auch die Dienstleister, das Baugewerbe und der Handel planen seltener, ihre

ifo-Präsident Fuest für die Abschaffung des Solidaritätszuschlages

ifo-Präsident Fuest für die Abschaffung des Solidaritätszuschlages

JPD Jan. 30, 2023

Für die Abschaffung des Solidaritätszuschlages hat ifo-Präsident Clemens Fuest sich ausgesprochen. „Der Solidaritätszuschlag war als befristete Steuer angekündigt, er diente zur Finanzierung der Wiedervereinigung. Es ist längst überfällig, den Soli abzuschaffen“, sagte er am Montag in München. Selbst die Befürworter begründeten die Weiterführung nicht mehr mit den Kosten der Wiedervereinigung, sondern mit dem Wunsch, Einkommensumverteilung

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