Nach Insolvenzverfahren: J.G. Weisser gewinnt Aufträge aus Europa und Asien

St. Georgen, 11. September 2026. Der Maschinenbauer J.G. Weisser meldet nach dem Abschluss seines Management-Buy-outs neue Aufträge aus Europa und Asien. Auch das Geschäft mit der Überholung bestehender Maschinen habe sich nach Angaben des Unternehmens positiv entwickelt.

Das zuvor 21 Monate dauernde Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung war Anfang Juli 2026 mit der Übernahme durch vier langjährige Führungskräfte beendet worden. Gesellschafter des Unternehmens sind CEO Ansgar Lienert sowie Janik Dorer, Marc Asel und Hannes Beck.

Nach Unternehmensangaben verzeichnet J.G. Weisser derzeit sowohl im Neumaschinengeschäft als auch im After-Sales-Bereich zusätzliche Aufträge. Insbesondere die Generalüberholung und Modernisierung von Präzisions-Drehmaschinen und Bearbeitungszentren gewinne an Bedeutung.

Am Standort St. Georgen beschäftigt J.G. Weisser rund 150 Mitarbeiter. Das Unternehmen beliefert unter anderem Kunden aus der Automobilindustrie, Energiewirtschaft, dem Schiffbau, der Rüstungsindustrie und der Medizintechnik.

Auf der Fachmesse AMB in Stuttgart will J.G. Weisser in der kommenden Woche unter anderem sein neues MultiCenter vorstellen. Die Maschinenplattform ist für unterschiedliche Bearbeitungsaufgaben konzipiert und verfügt unter anderem über einen 102-fachen Werkzeugwechsler sowie eine maschineninterne Automation.

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