Mundinger Engineering stellt Insolvenzantrag – Geschäftsbetrieb soll fortgeführt werden

Rotenburg a. d. Fulda, 18.09.2026 (JPD) – Die Mundinger Engineering GmbH hat wegen Zahlungsschwierigkeiten Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Bad Hersfeld ordnete am 16. September 2026 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen des Maschinenbauunternehmens an und bestellte Rechtsanwältin Jutta Rüdlin von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH zur vorläufigen Insolvenzverwalterin.

Rüdlin wird im Verfahren von Rechtsanwältin Dr. Katrin Schulte unterstützt. Ziel ist nach Angaben des Unternehmens, den Geschäftsbetrieb fortzuführen und bestehende Aufträge soweit möglich abzuschließen. Zugleich sollen verschiedene Sanierungs- und Zukunftsoptionen geprüft werden.

„Unser wichtigstes Ziel ist es jetzt, den Betrieb stabil weiterzuführen und die Aufträge zuverlässig zu erfüllen“, erklärte Rüdlin. Parallel würden Gespräche mit Geschäftspartnern geführt und Möglichkeiten für eine Sanierung ausgelotet.

Mundinger Engineering beschäftigt 18 Mitarbeiter. Deren Löhne und Gehälter sollen für drei Monate über das Insolvenzgeld abgesichert werden. Das PLUTA-Team bereitet nach eigenen Angaben eine Insolvenzgeldvorfinanzierung vor.

Als wesentlichen Grund für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nennt das Unternehmen ausgebliebene Auftragseingänge. Mehrere erwartete Projekte seien anderweitig vergeben worden oder noch nicht entschieden. Gleichzeitig verfüge Mundinger Engineering weiterhin über laufende Aufträge.

Für die Zukunft werden neben einer Fortführung aus eigener Kraft auch Kooperationen mit strategischen Partnern sowie eine Beteiligung oder der Einstieg eines Investors geprüft.

Die 1989 gegründete Mundinger Engineering GmbH mit Sitz in Rotenburg an der Fulda ist im Sondermaschinenbau und in der Automatisierung tätig. Zu den Kunden zählen Unternehmen aus den Bereichen Medizintechnik, Automotive, Elektronik, Kunststoffverarbeitung und Maschinenbau.

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