
Mainz, das ZDF beschließt den Wahlsonntag in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag, 20. September 2026, mit einer Sondersendung von „Markus Lanz“. Ab 22.15 Uhr diskutiert der Moderator mit vier Journalisten und Publizisten über die Ergebnisse der beiden Wahlen und deren mögliche Auswirkungen auf die Bundespolitik. Die Sendung ist bis 23.15 Uhr angesetzt.
Zu Gast ist Michael Bröcker, Chefredakteur von „Table.Briefings“. Er soll die Ergebnisse in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin einordnen und deren politische Bedeutung analysieren.
Mariam Lau von der „Zeit“ beschäftigt sich mit den bundespolitischen Auswirkungen des Wahlsonntags. Dabei soll es insbesondere um die Frage gehen, welche Folgen die Ergebnisse für die derzeitige Kanzlerkrise haben könnten.
Der „Spiegel“-Journalist und Podcaster Markus Feldenkirchen richtet den Blick auf die SPD. Im Mittelpunkt stehen der Zustand der Partei sowie die Faktoren, die den Wahlkampfendspurt von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig geprägt haben.
Komplettiert wird die Runde durch den Publizisten sowie Rechts- und Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke. Er analysiert die zunehmende Fragmentierung der politischen Landschaft und die damit verbundenen Schwierigkeiten bei der Bildung stabiler Regierungen. Zudem soll es um mögliche Folgen dieser Entwicklung für die Parteiendemokratie gehen.
Die Sendung bildet den Abschluss der umfangreichen ZDF-Berichterstattung zu den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Das ZDF berichtet bereits ab 17.30 Uhr aus seinen Wahlstudios; unmittelbar vor „Markus Lanz“ läuft ab 21.45 Uhr das „heute journal“.




