
München, 6. November 2026 (JPD) – Die wirtschaftliche Lage vieler Selbständiger bleibt angespannt. Nach einer aktuellen Umfrage des ifo Instituts berichten 45,7 Prozent der Befragten über fehlende Aufträge. Sowohl Unternehmen als auch Privatkunden halten sich mit Aufträgen zurück. Eine spürbare Geschäftsbelebung ist nach Einschätzung des Instituts weiterhin nicht erkennbar.
Besonders besorgniserregend ist die wirtschaftliche Existenzgefährdung: 19,5 Prozent der Solo-Selbständigen und Kleinstunternehmen sehen ihre Existenz bedroht. In der Gesamtwirtschaft liegt dieser Anteil bei lediglich 6,7 Prozent. Der Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex verbesserte sich im Oktober nur geringfügig von minus 18,8 auf minus 18,6 Punkte. Während die aktuelle Geschäftslage etwas weniger negativ bewertet wurde, verschlechterten sich die Erwartungen.
Besonders im Einzelhandel und in zahlreichen Dienstleistungsbranchen bleibt die Situation schwierig. Positive Entwicklungen zeigen sich dagegen bei Unternehmensberatungen, deren Geschäftsklima erstmals seit zwei Jahren wieder im positiven Bereich liegt. Auch bei IT-Dienstleistern hat sich die Stimmung verbessert.





