München, 5. Juni 2026 (JPD) Die Gläubiger der Belvista Hotelbetriebs GmbH haben einem Insolvenzplan zur Sanierung des Unternehmens einstimmig zugestimmt. Das Amtsgericht München bestätigte den Plan am 2. Juni 2026. Mit der Aufhebung des Insolvenzverfahrens wird nach Angaben des Insolvenzverwalters Ende Juni gerechnet.
Die Gesellschaft betreibt das familiengeführte Arcus Hotel mit 50 Zimmern in Vaterstetten bei München. Seit Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung am 2. Februar 2026 wurde der Geschäftsbetrieb ohne Unterbrechung fortgeführt. Das Insolvenzverfahren war am 1. April 2026 eröffnet worden; zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Ivo-Meinert Willrodt bestellt. Der Insolvenzplan wurde bereits Ende April beim Gericht eingereicht.
Fortführung des Hotelbetriebs und Erhalt der Arbeitsplätze
Kern der Sanierung ist eine Einigung mit den Gläubigern im Rahmen eines Insolvenzplans. Dadurch kann der Hotelbetrieb vollständig fortgeführt werden. Sämtliche 20 Arbeitsplätze bleiben erhalten, zudem bestehen die wesentlichen Kunden- und Lieferantenbeziehungen fort. Buchungen sind weiterhin uneingeschränkt möglich.
Nach Angaben des Insolvenzverwalters ermöglicht die Lösung eine voraussichtliche Gläubigerquote von rund 24 Prozent und damit eine bessere Befriedigung der Insolvenzgläubiger als alternative Verwertungsmöglichkeiten. Die Bestätigung des Insolvenzplans erfolgte zwei Monate nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Nach Darstellung der Verfahrensbeteiligten trug die zügige Zusammenarbeit aller Beteiligten, einschließlich des Amtsgerichts München, zur schnellen Umsetzung der Sanierung bei.





