Auftragsbestand der Industrie steigt im Mai um 1,7 Prozent

Wiesbaden, 17. Juli 2026 (JPD). Der preisbereinigte Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist im Mai gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 1,7 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Mai 2025 lag er 9,5 Prozent höher, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Wesentlicher Treiber war der Maschinenbau mit einem Zuwachs von 3,3 Prozent. Bei Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen stieg der Auftragsbestand um 3,0 Prozent. In der Automobilindustrie ging er dagegen um 0,8 Prozent zurück.

Auslandsaufträge legen stärker zu

Die offenen Aufträge aus dem Inland erhöhten sich um 0,9 Prozent, die Auslandsaufträge um 2,0 Prozent. Bei Konsumgütern stieg der Bestand um 3,6 Prozent, bei Investitionsgütern um 1,6 Prozent und bei Vorleistungsgütern um 1,2 Prozent.

Die Reichweite des gesamten Auftragsbestands nahm von 8,8 auf 8,9 Monate zu. So lange wären die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Aufträge ausgelastet.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner