Augsburger Werkzeughersteller Grabmeier GmbH meldet Insolvenz an

Augsburg, 16. Juli 2026 (JPD). Das Amtsgericht Augsburg hat die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Grabmeier GmbH angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Constantin Graf Salm-Hoogstraeten von BBL Brockdorff bestellt.

Der Geschäftsbetrieb des Augsburger Unternehmens wird fortgeführt. Bestehende Kundenverträge sollen weiterhin erfüllt und neue Aufträge angenommen werden. Die Lohnansprüche der 21 Beschäftigten sind zunächst für drei Monate über das Insolvenzgeld abgesichert.

Wirtschaftliche Lage wird geprüft

Der vorläufige Insolvenzverwalter und sein Team analysieren derzeit die wirtschaftliche Situation und die Fortführungsmöglichkeiten. Eine belastbare Einschätzung zum weiteren Verlauf sei noch nicht möglich.

Als Ursachen der Insolvenz nennt das Unternehmen gestiegene Energie-, Rohstoff- und Lohnkosten sowie den Fachkräftemangel. Grabmeier stellt Schneid- und Verzahnungswerkzeuge her und setzt diese instand. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 1,5 Millionen Euro.

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