Köln, 14. Juli 2026 (JPD). Die Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat QuantumDiamonds bei einer Finanzierung über insgesamt 91 Millionen Euro beraten. Das Münchner DeepTech-Unternehmen erhält 15 Millionen Euro aus einer Series-A-Runde sowie 76 Millionen Euro an nicht verwässernden Fördermitteln im Rahmen des European Chips Act.
Die Eigenkapitalrunde wurde vom World Fund angeführt. Weitere Investoren sind unter anderem Bayern Kapital, IQ Capital, Earlybird, First Momentum und Creator Fund. Die Fördermittel stammen von der Europäischen Union, dem Bundeswirtschaftsministerium und dem Freistaat Bayern.
Quantensensoren sollen Chipdefekte sichtbar machen
QuantumDiamonds entwickelt Quantensensoren auf Basis synthetischer Diamanten. Mit der Technologie sollen Stromflüsse und verborgene Defekte in mehrlagigen Halbleiterstrukturen zerstörungsfrei sichtbar gemacht werden.
Das 2022 als Ausgründung der Technischen Universität München gegründete Unternehmen will mit der Finanzierung einen Produktionsstandort in München aufbauen und sein Engineering-Team erweitern. Nach eigenen Angaben arbeitet QuantumDiamonds bereits mit neun der zehn weltweit führenden Chiphersteller zusammen.
Das Osborne-Clarke-Team beriet zu den gesellschaftsrechtlichen und vertraglichen Aspekten der Finanzierungsrunde. Es stand unter der Federführung von Robert Marx und der Partnerverantwortung von Till-Manuel Saur. Ann-Kristin Lochmann beriet zu steuerrechtlichen Fragen.






